Filmhandlung und Hintergrund

Zweites Sequel der erfolgreichen Horrorreihe über unbequeme Geister - dieses Mal allerdings ohne Patrick Wilson in der Hauptrolle.

Trautes Heim, Glück allein – So hat sich das zumindest der Familienvater (Dermot Mulroney) vorgestellt, als er mit seiner jugendlichen Tochter (Stefanie Scott) in ein neues Haus in einer netten Nachbarschaft von Chicago zieht. Der Sohnemann des Nachbarn ist zudem ein gutaussehender, freundlicher junger Mann, auf den die Tochter auch gleich einmal ein Auge geworfen hat. Was sollte also diese friedliche Idylle nun stören? Da wären zum Beispiel diese seltsamen, nicht näher erklärbaren Geschehnisse, die oftmals nachts im neuen Haus geschehen. Während die ein oder andere Situation anfangs noch als Eigenheit des Hauses abgetan wird, ereignen sich im Laufe der Zeit immer gefährlichere Dinge. Schließlich schaltet der Vater ein Medium (Lin Shaye) ein, da er vermutet, dass das Haus von bösen Geistern besessen ist und diese es auf seine Tochter abgesehen haben. Doch damit fängt das Grauen im Haushalt erst an… 2010 erschien mit dem ersten Teil des Horrorfranchise \“Insidious\“ ein Gruselstreifen, der zwar keine neue Idee etablierte, aber ordentlich Schrecken zu verbreiten wusste. Damals waren es Patrick Wilson und Rose Byrne, die von paranormalen Aktivitäten verfolgt wurden. Auch in \“Insidious 2\“ standen die beiden Darsteller und ihre Film-Familie wieder im Mittelpunkt der Handlung. \“Insidious 3\“ ist dabei nun eine Ausnahme, denn der Filme ist als Prequel angelegt und handelt somit vor den Ereignissen vom ersten Film. So ist auch zu erklären, dass eine neue Familie für die Gräueltaten ausgesucht wurde. Nachdem \“Saw\“-Regisseur James Wan, der sich auch mit \“Conjuring – Die Heimsuchung\“ im Horrorfach austobte, bei den ersten beiden \“Insidious\“-Teilen die Regie übernahm, wurde nun für \“Insidious 3\“ Leigh Whannell verpflichtet. Der Grund: James Wan war zur selben Zeit mitten in den Dreharbeiten zu \“Fast & Furious 7\“.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Horror vom Reißbrett, die dritte. Wer sich im Kino wirklich gruseln will, schaut demnächst besser „It Follows“.
    2. Insidious: Chapter 3 - Jede Geschichte hat einen Anfang: Zweites Sequel der erfolgreichen Horrorreihe über unbequeme Geister - dieses Mal allerdings ohne Patrick Wilson in der Hauptrolle.

      Das dritte Kapitel ist ein wenige Jahre vor der Heimsuchung der Lamberts spielender Prolog, den nur Elise (Lin Shaye) und die paranormalen Ermittler Specs (Leigh Whannell) und Tucker (Angus Sampson) mit den Vorgängern verbindet. Wieder produzierten die Horror-Impresarios Jason Blum und Oren Peli („Paranormal Activity„), die Regie des Prequels rochierte von James Wan zu dessen Stammschreiber Whannell, weil Wan zeitgleich „Fast & Furious 7“ drehte. Whannell kommt mit wenig Drehbuchzeilen aus, weiß aber wie man effektiv erschreckt, auch wenn sich zwischen den satten Jump Scares nur wenig Spannung entwickelt.

      Als Teenagerin Quinn nachts eine winkende Gestalt auf der Straße sieht, wird sie überfahren. Das ist der erste Schock, der sie kurz ins Totenreich „Further“ führt und fortan mit gebrochenen Beinen an Rollstuhl und Bett fesselt. Mit Hilfe der zunächst widerwilligen Elise wollte sie Kontakt zu ihrer jüngst verstorbenen Mutter aufnehmen. Nun wird sie dafür von einem unheimlichen Mann heimgesucht, derweil Elise erstmals der grässlichen schwarzen Braut begegnet, die sie zu erwürgen trachtet.

      Gut beschäftigte Darsteller aus der zweiten Reihe - Stefanie Scott als Quinn, Dermot Mulroney als ihr Vater - leben in einem nach Aussehen und Ausstattung klassischen Spukhaus, dessen Atmosphäre Whannell geschickt für zahlreiche grobe Attacken bösartiger Poltergeister nutzt, bei denen nicht nur die Soundeffekte alles geben. Im schaurigen Showdown in der von Ghouls bewohnten Jenseitswelt wird um Seelen und Körper gerungen, dazwischen der Verlust geliebter Angehöriger emotional bewältigt und abschließend jovial Freundschaft geschlossen, um weitere Kapitel zu öffnen - womöglich bis Teil sieben, auf den es Wans „Saw“-Reihe bislang brachte. tk.

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