Hercules Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Hercules: Peppige, sehr freie Zeichentrickverfilmung des griechischen Sagenstoffes - von Disney kindgerecht produziert.

Hercules, Sohn des Göttervaters Zeus und seiner Frau Hera, muß durch eine Intrige des Gottes der Unterwelt, Hades, getrennt von seinen Eltern auf der Erde aufwachsen. Anders als erwartet hat es der Halbgott jedoch alles andere als leicht und wird wegen seiner übermenschlichen Kräfte verspottet. Doch dann nimmt sich Phil, der Satyr, seiner an und macht ihn zum Helden.

Griechenland in der Antike. Hades, der Gott der Unterwelt, will zum Herrscher des Olymp aufsteigen. Als er durch eine Weissagung erfährt, daß ihm nur Hercules, der Sohn von Zeus, dabei Widerstand leisten könnte, raubt er diesem durch einen Giftanschlag seine Unsterblichkeit. Als Erdbewohner verliebt sich Hercules in Meg, die hübsche Sklavin von Hades. Um ihr die Freiheit zu schenken, geht Hercules auf die Forderung von Hades ein und verzichtet auf seine übermenschlichen Kräfte. Der Olymp scheint nunmehr schutzlos…

Hercules, wegen seiner unkoordinierten Kraftausbrüche verspottet, geht in die Lehre eines Satyr und wird zum Helden. Peppige, sehr freie Zeichentrickverfilmung des griechischen Sagenstoffes. Witzige Unterhaltung für die ganze Familie.

Darsteller und Crew

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Kritikerrezensionen

  • „Hercules“ist hip und kindergerecht. Damit beendet das Disney-Studio seine dunkle Periode der schwerverdaulichen Animationsdramen „Pocahontas“ und „Der Glöckner von Notre Dame“, die auch kommerziell nicht überzeugen konnten. John Musker und Ron Clements, die Macher von „Arielle – Die kleine Meerjungfrau“ und „Aladdin“, segeln nun mit bewährten Fun-Zutaten auf gewohntem Erfolgskurs und können der griechischen Mythologie eine leichtherzige und modernisierte Story um den stärksten Halbgott der Welt abgewinnen.

    Die familienorientierte Formel beinhaltet die typischen Charakteristika vom liebenswerten Held mit Herz, fiesen Finsterling, humorvollen Sidekicks und schmissigen Gesang. Die optische Präsentation geht auf das Konto des englischen Politkarikaturisten Gerald Scarfe, dessen ansprechender Zeichenstil mehr von eckig-spitzen Formen, als man es von Disney-Produktionen bisher gewohnt ist, dominiert wird. Bei seiner Farbpalette geht er mit kräftig-leuchtenden Farben in die Vollen, die mit den verwaschenen grau-schwarzen Tönen von Hades‘ Höllenreich kontrastieren. Das Drehbuchautoren-Team legte zudem viel Wert auf spritizig-schnellen Wortwitz, mit dem das antike Ambiete up to date gebracht wird.

    Der Held wird nach seiner Geburt im pastellfarben schimmernden Olymp durch die üblen Machenschaften Hades, des Herrn der Unterwelt, von seinen Eltern Zeus und Hera getrennt. Er wächst auf der Erde auf, von Adoptiveltern großgezogen und aufgrund seiner unermeßlichen Kräfte von seiner Umwelt als „Freak“ gehänselt und gemieden. Erst nachdem er sich beim putzigen Satyr Phil(octetes) (im Original von Danny De Vito gesprochen) ins „Heldentraining“ begibt – man denke an „Karate Kid“ -, wandelt er sich vom verlachten Zero (Null) zum gefeierten Hero, mit eigenen Actionfiguren, Videos etc. (Ein selbstironisch-selbstgefälliges Augenzwinkern bezüglich der 7000(!) verschiedenen erhältlichen Merchandising-Artikel). Die spaßigen Sidekicks sind zum einen die verschußelten Teufelchen Pain und Panic und Hercules gefiedertes Roß Pegasus. Eine harmlose Romanze mit der schnuckeligen Dame Meg in vermeindlichen Nöten steht ebenfalls in den Karten. Nicht fehlen darf natürlich die obligatorische moralische Botschaft, es kommt nicht auf die Körperkraft, sondern auf die Größe des Herzens an.

    Nach bewährter Disney-Tradition wird die Vorlage für unbeschwerte Unterhaltungszwecke zurechtgebogen, was die oftmals blutige Legende des mythologischen Helden extrem entschärft. Von den überlieferten zwölf Aufgaben, löst Hercules lediglich das Abschlachten der neunköpfigen Hydra und den dreiköpfigen Hund Kerberos reitet er nur, ohne ihn zu töten. Beim Showdown bekämpft Hercules die von Hades befreiten Titanen, welche witzigerweise wie monströse Inkarnationen von „Twister“, „Vulkan“ und Mr. Freeze aus „Batman und Robin“ anmuten.

    Mit Hades (seine Mimik wurde nach der seines Originalsprechers James Woods modelliert) wurde ein charismatisch-witziger nicht zu einschüchternder Bösewicht kreiert, der mit seinem locker-schnoddrigen Neunziger-Business-Jargon zu begeistern weiß. Überhaupt wurden viele kleine satirische Sticheleien zur Freude der erwachsenen Zuschauer eingebaut. Der musikalische Score wurde von Alan Menken und David Zippel in vorwiegend optimistischem Dur komponiert, und das Gros der insgesamt acht Songs wird von einer souligen Cartoon-Gospelgruppe (unter dem Lead einer Whitney-Houston-Kopie) intoniert. Rundum gelungenes Familienentertainment also, das an den Kinokassen bärenstarke Umsätze vorlegen dürfte. ara.

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