Gott existiert, ihr Name ist Petrunya

   Kinostart: 14.11.2019

Gospod postoi, imeto i' e Petrunija: Satire über die mazedonische Gesellschaft, in der eine 31-Jährige Historikerin verächtet wird, weil sie sich nicht an die chauvinistischen Traditionen hält.

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„Gott existiert, ihr Name ist Petrunya“ im Kino

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Filmhandlung und Hintergrund

Satire über die mazedonische Gesellschaft, in der eine 31-Jährige Historikerin verächtet wird, weil sie sich nicht an die chauvinistischen Traditionen hält.

Mit 31 Jahren lebt Petrunya (Zorica Nusheva) wieder bei ihren Eltern in einer kleinen mazedonischen Kleinstadt. Trotz ihres abgeschlossenen Geschichtsstudiums hat sie in der traditionellen Gegend nur wenige Chancen auf einen Job. Ein ums andere Mal stellt sie sich tapfer für Arbeiten vor, die weit unter ihren Qualifikationen liegen – ohne Erfolg.

Bei dem Rückweg von einem gescheiterten Bewerbungsgespräch gerät Petrunya in die Prozession zum Dreikönigstag. Traditionell tauchen an diesem Tag die jungen Männer der Gegend nach einem riesigen Kreuz, dass der Priester (Suad Begovski) ins eiskalte Wasser wirft. Wer als erster das Kreuz empor holt, wird gefeiert und reich beschenkt.

Petrunya stürzt sich ungesehen mit den anderen ins Wasser und holt tatsächlich als erste das Kreuz aus den Fluten hervor. Doch anstatt Ruhm und Ehre wird sie mit Gotteslästerung und Chauvinismus belohnt. Sie soll das Kreuz zurückgeben, sie könne nicht gewinnen, sie sei schließlich eine Frau. Sie wehrt sich und steht für ihr Recht, die Frauenrolle und ihr Preisgeld ein. Der Skandal wird von einer Fernsehreporterin (Labina Mitevska) live verfolgt, der schon bald vor den Türen der örtlichen Polizeistelle in die nächste Runde geht.

„Gott existiert, ihr Name ist Petrunya“ – Hintergründe

Humorvoll und heiter, aber auch kämpferisch und menschlich präsentierte Regisseurin Teona Strugar ihren neuen Film „Gott existiert, ihr Name ist Petrunya“ im Wettbewerb der Berlinale 2019. Von der Kritik gefeiert, gewann die Satire den Preis der Ökumenischen Jury.

Lose basierend auf wahren Begebenheiten zeigt der Film wie kein zweiter, unter welch schwierigen Bedingungen Frauen für die Gleichberechtigung kämpfen müssen. Die mazedonische Satire „Gott existiert, Ihr Name ist Petrunya“ startet am 14. November 2019 in den deutschen Kinos.

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Kritikerrezensionen

  • Gott existiert, ihr Name ist Petrunya: Satire über die mazedonische Gesellschaft, in der eine 31-Jährige Historikerin verächtet wird, weil sie sich nicht an die chauvinistischen Traditionen hält.

    18 Jahre, nachdem sie im Panorama ihren ersten Kurzfilm, „Veta“, vorgestellt hatte, kehrt Teona Strugar Mitevska auf die Berlinale zurück. Es ist ihre erste Einladung in den Wettbewerb eines der großen A-Festivals. „Gott existiert, ihr Name ist Petrunya“ - so die Übersetzung des Titels - ist eine ätzende Satire, die kein gutes Haar an der mazedonischen Gesellschaft lässt und gleichzeitig eine junge Frau in den Mittelpunkt rückt, die die Zukunft des Landes in Händen hält.

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