Filmhandlung und Hintergrund

In Europa rollt die Manga-Welle, und so ist es nur recht und billig, wenn knapp fünf Jahre nach der internationalen Explosion des japanischen Animé-Phänomens erstmals einer der besten Verteter seiner Zunft das Licht deutscher Kinoleinwände erblickt. Newport City im Jahr 2029: Die Cyborg-Cops von Section 9, dem geheimsten Geheimdienst von allen, erwarten die Ankunft des „Puppet Master„, einer körperlosen, intelligenten...

Megacity im Jahr 2029: Die Cyborg-Cops von Section 9, dem geheimsten Geheimdienst von allen, erwarten die Ankunft des „Puppet Master„, einer körperlosen, intelligenten Lebensform mit unlauteren Absichten. Doch obwohl Section 9 über die modernsten Waffensysteme und Tarnvorrichtungen verfügt, gelingt es nicht, das Phantom dingfest zu machen. Stattdessen sucht der Puppet Master den Infight mit einer jungen Cyborgagentin, um mit ihrem halbmechanischen Körper zu verschmelzen und eine neue Lebensform zu begründen.

Cyborg-Cops erwarten die Ankunft des körperlosen „Puppet Masters“, eines bösartigen Phantoms. Er versucht mit dem Körper einer jungen, halbmechanischen Agentin zu verschmelzen. Graphisch perfekter und mit philosophischer Tiefe ausgestatteter Manga in bester „Akira“-Tradition.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • In Europa rollt die Manga-Welle, und so ist es nur recht und billig, wenn knapp fünf Jahre nach der internationalen Explosion des japanischen Animé-Phänomens erstmals einer der besten Verteter seiner Zunft das Licht deutscher Kinoleinwände erblickt.

    Newport City im Jahr 2029: Die Cyborg-Cops von Section 9, dem geheimsten Geheimdienst von allen, erwarten die Ankunft des „Puppet Master„, einer körperlosen, intelligenten Lebensform mit unlauteren Absichten. Obwohl Section 9 über modernste Waffensysteme und Tarnvorrichtungen verfügt, gelingt es nicht, das Phantom dingfest zu machen. Stattdessen sucht der Puppet Master den Infight mit einer jungen Cyborgagentin, um in ihrem halbmechanischen Körper eine neue Lebensform zu begründen. „Ghost in the Shell“ ist brilliante Science fiction-Action in bester „Akira“-Tradition, die sich nicht nur in punkto Handwerk und graphischer Perfektion, sondern auch durch inhaltliche Struktur, mitreißende Dramaturgie und eine gewisse philosophische Note weit vom gängigen Adventure-Manga mit seinen großäugigen Kinderhelden und SM-Sexeinlagen abhebt. In chromglänzenden, faszinierend detailfreudigen Bildern entfaltet sich eine komplexe Geschichte voller mystischer Querverweise und philosphischer Untertöne, in der sich die Protagonisten Fragen stellen wie „Was ist der Wert menschlichen Lebens, wenn künstliche Intelligenz ihren eigenen Geist erzeugt?“, während gleichzeitig in den Schluchten einer Megametropole Feuergefechte und Verfolgungsjagden in bester „Terminator“-Manier stattfinden. „Ghost in the Shell“ ist kaum ein Film für breite Massen, aber insbesondere im gegenwärtigen SF-Boom eine mehr als willkommene Alternative zu Hollywoods Zukunftsvollräuschen zwischen Megabudget und Drehbucheinfalt. ab.

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