Filmhandlung und Hintergrund

Amüsante Disney-Verfilmung der Sechziger-Jahre-Zeichentrickserie um einen naiven Tarzan-Verschnitt.

Als der von Gorillas aufgezogene George im Urwald die verletzte Abenteurerin Ursula findet und sie zur Genesung in sein Baumhaus schleppt, geraten erstmals seine Hormone in Wallung. Doch bis die beiden sich das Ja-Wort geben, muß George Ursulas Verlobten ausstechen, auf „Großstadtindianer“-Pfaden wandeln und seinen haarigen Freund Ape vor Gefangenschaft retten.

Als die beziehungsgestreßte Karriere-Frau Ursula im Dschungel von dem Urwaldbewohner George gerettet wird, verliebt sie sich in den gutaussehenden Muskelmann. Kurzentschlossen überredet Ursula ihn, sie in ihre Heimatstadt San Francisco zu begleiten. Dort angekommen, sieht sich der schon in seiner Heimat tolpatschige George mit den Tücken der Zivilisation konfrontiert. Als er auch noch von der Entführung seines Dschungel-Freundes, des Gorillas Ape, erfährt, hält ihn (fast) nichts mehr in der Großstadt. Bis auf Ursula natürlich…

Als der von Gorillas aufgezogene George im Urwald die verletzte Abenteurerin Ursula findet und sie zur Genesung in sein Baumhaus schleppt, geraten erstmals seine Hormone in Wallung. Amüsante Disney-Verfilmung der Sechziger-Jahre-Zeichentrickserie um einen naiven Tarzan-Verschnitt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • George, der aus dem Dschungel kam: Amüsante Disney-Verfilmung der Sechziger-Jahre-Zeichentrickserie um einen naiven Tarzan-Verschnitt.

    „Watch out for that tree!“ Wie der ohrwurmartige (Original-)Titelsong der charmant-amüsanten Disney-Verfilmung der Sechziger-Jahre-Zeichentrickserie um einen liebenswert-naiven Tarzan-Verschnitt andeutet, hat der lendenschurzerprobte „Steinzeit Junior“ Brendan Fraser des öfteren Probleme mit der Koordination. Die Steinaxt hat er hier gegen eine Liane eingetauscht und, verliebt in eine weiße Frau, führt ihn sein slapstickreicher Weg aus seinem Dschungel-Idyll ins Großstadtgestrüpp von San Francisco.

    Die animierte Opening-Sequenz zeigt, wie George als Baby per Flugzeugabsturz im Urwald landet. 20 Jahre später ist George in Gestalt von Fraser zu einem äußerst ansehnlichen Homo Sapiens herangewachsen, der es in punkto Intelligenz nicht ganz mit seinem Lehrmeister, dem sprechenden Gorilla Ape (im Original von John Cleese gesprochen), aufnehmen kann. Als George die verletzte schnuckelige Abenteurerin Ursula (Leslie Mann aus „Die Nervensäge“) zur Genesung in sein komfortables Baumhaus-Domizil schleppt, geraten erstmals seine Hormone in Wallung. Doch bis die beiden sich schließlich das Ja-Wort geben können, muß George erst Ursulas ekelhaften Verlobten Lyle ausstechen, auf den „Großstadtindianer“-Pfaden eines Tim Allen wandeln, sich mit seiner biestigen High-Society-Schwiegermutter in spe anfreunden und Ape vor grausamer Gefangenschaft retten.

    Der Plot der typischen Fish-out-of-water-Komödie mag an sich nicht allzu originell klingen, doch die Filmemacher haben das an sich abgegriffene Material mit ein paar geschickt verdrehten Kunstgriffen aufgepeppt. Zum einen bringt der auf altmodisch getrimmte Offscreen-Erzähler mit schnittig-ironischem Ton frischen Wind in die Story-Segel, und Georges treue Sidekicks wie sein Elefant Shep, der sich dank computergenerierter Hilfe wie ein lebhafter Hund benimmt, und sein schnabelspitzenscharfer Pfeffervogel Tucci-Tucci sorgen für tierische Lacher. Am nachhaltigsten versteht jedoch Fraser als zum Leben erweckte Karikatur mit seinem perfekten komischen Timing zu beeindrucken. Ihm gelingt es, zugleich naive Unschuld, ein Herz aus Gold und animalischen Sex-Appeal zu verströmen. In weiteren Rollen sind Richard Roundtree, Thomas Hayden Church, Holland Taylor und San Franciscos Bürgermeister Willie Brown (Cameo-Auftritt) zu sehen. Regisseur Sam Weisman flocht zudem ein paar witzige Filmzitate aus „Der König der Löwen“ und „Die üblichen Verdächtigen“ ein, die sich nahtlos in den unoffensiven-gutmütigen Erzählton einfügen. Schön fotografiert, mit funktionalem Produktionsdesign und Kostümen erhält man hier vergnüglichen Filmspaß der alten Schule, fast ohne aufwendige Spezialeffekte, dafür jedoch mit einer gehörigen Portion Humor und Herz. ara.

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