„Five Fingers For Marseilles“ im Kino

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Filmhandlung und Hintergrund

Nach 2 Jahrzehnten Abwesenheit kehrt ein Outlaw in seine südafrikanische Heimat zurück und muss feststellen, das aus einstigen Verbündeten Feinde geworden sind.

Im östlichen Südafrika liegt die kleine Stadt Marseille, gegründet von weißen Einwanderern nahe einer einst wichtigen Eisenbahnlinie. Auf einem Hügel am Stadtrand lebt die farbige Bevölkerung. Dort versucht man, mit dem was man hat, über die Runden zu kommen, auch wenn es ihnen die Weißen nicht leicht machen und wöchentlich zum Geldeintreiben vorbei schauen. Doch eine Gruppe von rebellischen Jugendlichen, die „Five Fingers“, lehnt sich gegen die weißen Machthaber auf, bis eines Tages die Situation eskaliert und der junge Tau zwei Polizisten erschießt. Er flüchtet und wird zu einem berüchtigten Outlaw.

Frisch aus dem Gefängnis entlassen, kehrt Tau (Vuyo Dabula) nach zwanzig Jahren zurück in seine Heimatstadt. Zwar sind die weißen Tyrannen nach dem Ende der Apartheid verschwunden, doch in Sachen sozialer Ungerechtigkeit und Unterdrückung hat sich nicht viel getan – nur kommen die Despoten dieses Mal aus den eigenen Reihen. So ist sein einstiger Freund „Pocket“ (Kenneth Nkosi) zum Bürgermeister von „New“ Marseille aufgestiegen und hat einen Pakt mit Gangster „Ghost“ (Mduduzi Mabaso), der im Slum auf dem Hügel herrscht.

Auch wenn Tau versucht, unauffällig zu bleiben und sich von jeglichem Ärger fernzuhalten, gerät er alsbald erneut in die Rolle des Befreiers. Ein neuer Kampf um Gerechtigkeit beginnt.

„Five Fingers For Marseilles“ – Hintergründe

Regisseur Michael Matthews hat sich für sein Spielfilmdebüt ein etwas verstaubtes Genre vorgenommen: den Western. Nach bewährten Mustern und mit vielen Anspielungen auf echte Klassiker wie „Zwei glorreiche Halunken“ oder „Ein Fremder ohne Namen“ inszeniert er seinen Film vor dem Hintergrund des durch soziale Ungerechtigkeit und Unterdrückung gezeichneten Südafrika.

Mit reichlich Verzögerung kommt der Film, der bereits 2017 fertig gestellt wurde und im gleichen Jahr auf dem Toronto International Film Festival seine Premiere feierte, endlich auch zu uns in die Kinos. Der etwas andere Western „Five Fingers For Marseilles“ startet am 27. Juni 2019 in den deutschen Kinos.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Five Fingers For Marseilles: Nach 2 Jahrzehnten Abwesenheit kehrt ein Outlaw in seine südafrikanische Heimat zurück und muss feststellen, das aus einstigen Verbündeten Feinde geworden sind.

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