F wie Fälschung

  1. Ø 0
   1975
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Filmhandlung und Hintergrund

F wie Fälschung: Filmischer Essay von Orson Welles über den schmalen Grat zwischen Kunst und Lüge, Fälschung und Wahrheit im Kino.

Orson Welles zeigt, was ihn in seiner Karriere stets beschäftig hat – der schmale Grat zwischen Wahrheit und Illusion, Kunst und Lüge. Er beginnt mit Porträts des weltberühmten Kunstfälschers Elmyr de Hory und seines ebenso verschlagenen Biografen Clifford Irving. Von dort unternimmt Welles eine verwirrende Reise, die Fakes und Fälscher aller Arten vorstellt – einschließlich sich selbst.

„Die Kunst ist eine Lüge, aber diese Lüge läßt uns die Wahrheit begreifen.“ Diese Worte von Picasso wählte sich der Filmmagier Orson Welles für diesen besonderen Film als Motto. Mit Filmausschnitten und Scheindokumentationen versucht Welles den Zuschauern zu vermitteln, wie schwer es ist , in der Kunst und im realen Leben Wahrheit und Lüge, Echtheit und Fälschung zu unterscheiden.

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Kritikerrezensionen

  • Charmant und innovativ ist Welles‘ filmischer Essay, ein fabelhaftes filmisches Verwirrspiel, das oftmals fälschlich als Dokumentation definiert wurde (dabei bedient er sich tatsächlich dokumentarischen Materials, das er aber zu seinen Zwecken neu montiert), das keinen Zweifel an der Doppeldeutigkeit des Kinos lässt und zugleich das persönlichste und reifste Werk des Filmemachers ist, aufregend geschnitten, schnell, lustvoll und selbstbewusst.

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