Am morgigen Donnerstag reiht sich auch Deutschland endlich in den Horror-Reigen ein. Dann startet die Neuverfilmung von Stephen Kings „Es“ und angesichts des enormen positiven Hypes können zahlreiche Kinogänger den Start kaum noch erwarten. Während wir also noch einmal schlafen müssen, erfreut sich Russland seit längerer Zeit schon über „Es“ – wobei dies Burger King offensichtlich ein Dorn im Auge ist.

Über The Hollywood Reporter erreicht uns die Nachricht, dass der neue „Es“-Film in Russland verboten werden soll. Zumindest hat die Fast-Food-Kette Burger King einen entsprechenden Antrag bei der dortigen Behörde eingereicht, die für die Verhinderung von Monopol-Stellungen verantwortlich ist.

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Der Vorwurf des russischen Ablegers von Burger King: Horror-Clown Pennywise (Bill Skarsgård) aus dem neuen „Es“-Film sehe aus wie Ronald McDonald, das Clown-Maskottchen des Fast-Food-Konkurrent McDonalds. Deswegen sei der Horrorfilm eine einzige große Werbung für McDonalds und würde folglich Burger King schädigen.

Pennywise soll wie Ronald McDonald aussehen? Macht euch selbst ein Bild im „Es“-Trailer

Burger King hält Pennywise für McDonalds-Schleichwerbung

Schon vor diesen Vorwürfen wurde Pennywise in Parodien häufiger mit Ronald McDonald verglichen, daraus eine Werbung für McDonalds zu schlussfolgern, dürfte für viele dann aber doch etwas weithergeholt erscheinen.

Die russische Monopol-Behörde hat die Beschwerde dennoch aufgenommen und wird den Fall überprüfen, wie eine Sprecherin The Hollywood Reporter mitteilte. Sollte laut diesem Befund der „Es“-Film tatsächlich Schleichwerbung für McDonalds darstellen, wäre ein Verbot tatsächlich möglich, dem finanziellen Erfolg des Films in Russland dürfte das aber selbst in diesem Fall wohl eher wenig schaden.

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Immerhin läuft das Horrorwerk dort seit dem 07. September und hat mittlerweile 14 Millionen US-Dollar eingespielt. Ein Ergebnis der Untersuchung dürfte erst in Monaten feststehen, von daher könnte „Es“ bis dahin bereits aus den Kinos verschwunden sein, allenfalls die Blu-ray- und DVD-Verkäufe wären anschließend von einem Verbot betroffen.

Dass der Antrag von Burger King tatsächlich zu diesem Ergebnis führt, scheint allerdings unwahrscheinlich, vielleicht ist das aber auch nicht das Ziel. Immerhin bringt sich die Fast-Food-Kette auf diese Art wieder ins Gespräch, wobei es dafür definitiv bessere Wege gibt.

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