Filmhandlung und Hintergrund

Sozialdrama mit der Deftigkeit der Stücke von Franz Xaver Kroetz und der Bildersprache eines Rainer Werner Fassbinder, für den Regisseur Xaver Schwarzenberger („Otto - Der Film„, „Gewitter im Mai“, „Beim nächsten Mann wird alles anders“) mehrfach hinter der Kamera stand. Claudia Messner („Zabou“) als Hure zeigt die milieugebundene Lasterhaftigkeit einer Tralala (aus „Letzte Ausfahrt Brooklyn„), bleibt aber in ihrer...

Fanny kommt von der Jugendbesserungsanstalt zurück ins Heimatdorf und will mit den Zuhältern vor Ort nichts mehr zu tun haben. Der geistig zurückgebliebene Rausschmeißer Frieder verteidigt sie gegenüber den Dorfloddels und darf dafür eine Nacht mit ihr verbringen. Er verliebt sich, und als Fanny wortlos in die Großstadt zieht, folgt er dem Mädchen. Im Amoklauf holt er die Hure aus dem Bordell, tötet ihren Boss und bringt sie in eine verlassene Landkirche. Doch Fanny ruft Helfer aus dem Zuhältermilieu herbei, die den Verliebten ermorden.

Die Prostituierte Fanny hat einen recht seltsamen Verehrer: Der geistig zurückgebliebene Rausschmeißer Frieder macht es sich zur Aufgabe, sie gegen die Unbillen des Lebens zu verteidigen. Auch als das Mädchen in die Großstadt zieht, folgt er ihr. Deftiges Sozialdrama von Xaver Schwarzenbeck für aufgeschlossene Zuschauerkreise.

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Kritikerrezensionen

  • Sozialdrama mit der Deftigkeit der Stücke von Franz Xaver Kroetz und der Bildersprache eines Rainer Werner Fassbinder, für den Regisseur Xaver Schwarzenberger („Otto - Der Film„, „Gewitter im Mai“, „Beim nächsten Mann wird alles anders“) mehrfach hinter der Kamera stand. Claudia Messner („Zabou“) als Hure zeigt die milieugebundene Lasterhaftigkeit einer Tralala (aus „Letzte Ausfahrt Brooklyn„), bleibt aber in ihrer Charakterstruktur eindimensionaler angelegt. Dies ist auch die Schwäche des Films: Xaver Schwarzenberger überzeugt zwar mit seiner Milieusicht, bleibt aber bei einer allzu plakativen Figurenzeichnung. Für aufgeschlossenes Publikum.

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