Filmhandlung und Hintergrund

Remake von "Frankensteins Todesrennen", in dem Jason Statham eine halsbrecherische Fahrt auf Leben und Tod antritt.

Das größte Sportspektakel der nahen Cyber-Zukunft heißt Death Race: Drei Tage lang kämpfen Häftlinge als Gladiatoren in waffenstarrenden Rennwagen auf einer Gefängnisinsel um den Sieg, die Freiheit und das Überleben. Der zu unrecht verhaftete Speedway-Champ Jensen (Jason Statham) muss sich den brutalen Regeln der Anstalt auf Terminal Island stellen. Die Direktion zwingt ihn dazu, als „Frankenstein“ an dem höllischen Rennen teilzunehmen.

Halsbrecherisches Action-Remake von CormansFrankensteins Todesrennen„, bei dem „Transporter“ Jason Statham als furchtloser Pilot in seinen Boliden steigt und in „Mad Max II„-Manier ein Destruction Derby zelebriert. Paul W.S. Anderson („Resident Evil„) drückt das Gaspedal durch.

Nach einer Reihe von Katastrophen ist es nicht gut bestellt um die Welt. Nur die Starken überleben. Dazu gehört der dreifache Speedway-Champion und ehemalige Knacki Jensen Ames, der sein Leben wieder in Griff zu bekommen versucht, dann aber für einen Mord verhaftet wird, den er nicht begangen hat. Im Knast von Terminal Island gelten brutale Regeln. Die Direktorin stellt Ames vor die Wahl, sich als mythenumrankter Fahrer Frankenstein auszugeben und am Death Race teilzunehmen oder in seiner Zelle zu verrotten. Ames nimmt die höllische Herausforderung an.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. „Death Race“: Das ist definitiv viel mehr Grindhouse als Tarantinos „Death Proof“. Das Remake eines Roger Corman-Films von 1975, „Death Race 2000“, bezieht sich dabei gar nicht explizit auf das Mitternachts- und Trashkino von vor 30, 40 Jahren, sondern kommt in seiner Ästhetik ganz modern, ganz heutig daher mit seinem apokalyptischen-postindustriellen Müllhaldenlook – den Einsatz der Stimme von David Carradine, der im Original den Rennhelden spielte, ist der eindeutigste, wenn auch sehr subtile Verweis. Der Geist des Sensations-Action-Kinos ist voll erhalten – genau umgekehrt wie bei Tarantino.

      Harte Männer, schnelle Autos, heiße Girls, Todesrennen, Waffen, Explosionen, Ballereien, Blut und Tod, Schlägereien, Muskeln, prison camp: das alles sind die Motive sowohl im Grindhousekino als auch in „Death Race“ – nur dass letzterer unverhältnismäßig viel mehr gekostet hat; und anders als damals keine Nacktheiten zeigt.

      Kurz: Dies ist ein Männerfilm, der Trash ist und gar nicht mehr sein will. Aber: guter Trash, mit straighter Story, die ohne Fisimatenten direkt auf den Punkt kommt, von Action zu Action führt (um was anderes geht’s ja nicht), mit Charakteren, die genug haben, um nicht uninteressant zu sein. Und mit eingebaut: viele kleine Gags, die nicht quer stehen, die nicht albern sind, sondern korrespondieren mit dem Männer-Entertainment-Geist des Films, der Selbstironie stets mit einschließt. Ein Chinese, einer der Death-Racer, flucht vor seinem Tod „Fuck it“, und das ist chinesisch untertitelt. Und das wichtigste Teil am Auto ist der Zigarettenanzünder, wie wir lernen.

      Noch eine weitere Dimension baut Regisseur Paul W.S. Anderson ein: das Death Race, modernes Gladiatorentum, wird weltweit ins Internet übertragen, ein Rennen des dreiteiligen Events für $99, das Gesamtpaket $250. Und die Rennfahrer müssen auf der Strecke nicht nur sich gegenseitig umbringen, sondern auch wie beim Videospiel Waffen und Schilde einfahren; und wenn’s schlecht läuft, rasen sie in eine der eingebauten Fallen.

      Hier kann man eine Ebene von selbstreflektiver Medienkritik sehen, wenn man mag; aber natürlich ist das nicht so, denn wenn der Film die Sensationsgier eines actionbegeisterten Publikums beschreibt, das so geil ist auf die Death Races, dann ist das eine in den Film eingebaute Kinozuschauerperspektive: denn nichts anders als die Death Races für das innerfilmische Internetpublikum ist „Death Race“ für die Kinogänger. Eine Art eingebaute Selbstbeschreibung also, die durchaus augenzwinkernd ist (und damit wieder in den Bereich der fun-Gags hineinspielt): eine Fortsetzung der Adrenalinstory mit anderen Mitteln.

      Fazit: Was für richtige Männer. Auf jeden Fall gilt die Warnung vor dem Abspann: Don’t do this at home.
    2. Death Race: Remake von "Frankensteins Todesrennen", in dem Jason Statham eine halsbrecherische Fahrt auf Leben und Tod antritt.

      „Transporter“ Jason Statham gibt furios Gas in diesem turbogepowerten Update von Roger Cormans (Produktion) Kultklassiker von 1975 „Frankensteins Todesrennen“.

      Als Regisseur und Drehbuchautor übernimmt Paul W.S. Anderson („Alien vs. Predator“) das Steuer, der sich mit stilvoller Actionästhetik einmal mehr als Budgetversion von Michael Bay profiliert. Wie bei den meisten von Andersons Filmen, ist die Handlung in der Zukunft angesiedelt, genau gesagt im Jahr 2013. Dem Stahlfabrikarbeiter und ehemaligen Rennfahrer Jensen Ames (Statham) wird der Mord an seiner Frau angehängt und er landet im Terminal Island Hochsicherheitsgefängnis. Das Strafsystem wird inzwischen von Privatunternehmen geführt und als Direktorin regiert mit eiserner Hand die eisige Hennessey (Joan Allen aus der „Bourne“-Reihe verleiht hochkarätige Klasse). Zwecks Profitmaximierung inszeniert sie auf dem weitläufigen Gelände der Knastinsel den dreitägigen Death Race. Dabei tragen die Fahrer in „Mad Max“-inspirierten Hochoktan-Schlitten einen HighTech-Rennkampf im Gladiatorenstil auf Leben und Tod aus. Zwecks Motivation wird dem Sieger die Freiheit versprochen. Übertragen wird das Spektakel live auf dem Internet, wodurch entsprechende Grafikeinblendungen einhergehen. Ferngesteuerte Waffen- und Defensivpunkte schlagen eine direkte Verbindung zu Videospielen. Ausgerüstet sind die gepanzerten Karren mit Flammenwerfer, Granaten, Nägeln, Napalm, Rauchbomben und Maschinengewehren - ausreichend Munition also um sich gegenseitig brutal den Garaus zu machen. All dieser Machismo bedarf natürlich auch ein paar schöner Luder in sexy Outfits, die in Gestalt von Beifahrerinnen aus dem Frauengefängnis antreten. Nachdem die Konkurrenz weitgehend in teils spektakulären Todesszenen ausgeschaltet worden ist, liefert sich der von Rache getriebene Ames mit dem schwulen Machine Gun Joe („2 Fast 2 Furious“-Fahrer Tyrese Gibson) das allentscheidende Endgefecht.

      Die Story selbst ist einfach gestrickt und vorhersehbar, aber das dürfte durchaus gewollt sein, schließlich fungiert Schlockmeister Corman höchstpersönlich als einer der ausführenden Produzenten. Allerdings vermisst man den anarchistisch Chaoshumor des Originals. Hier wird stur auf adrenalintreibende Auto-Action geschaltet. Donnernde Explosionen, röhrende Motoren und ein dröhnender Rap/Metal-Soundtrack sorgen dabei für Dauerbeschallung der atemlosen Actionhatz, die weder den Protagonisten noch dem Publikum eine Verschnaufpause gönnt. ara.
      1. Noteinsatz für Popcorn und Zwerchfell: Harte Action, schöne Frauen und schnelle Autos machen Death Race zu einem Männerfilm, wie er im Buche steht.

      News und Stories

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        Kino.de Redaktion  
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