Born 2 Die (2003)

Originaltitel: Cradle 2 the Grave
Born 2 Die Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Born 2 Die: Explosiver Actionthriller, in dem Hong-Kong-Star Jet Li und Rapper DMX als Polizist und Gangster gemeinsame Sache machen.

Ein Meisterdieb und Gangleader aus den Vereinigten Staaten sucht Hilfe bei einem Geheimagenten aus Südostasien: Ein ehemaliger Kompagnon des Amerikaners hat seine Tochter entführt und als Geisel genommen, um sich frisch erbeutete Diamanten in zweistelligem Millionenwert unter den Nagel zu reißen. Schon bald erkennt das ungleiche Duo, dass es um mehr geht als nur die kostbaren Steine.

Actionspezialist Andrzej Bartkowiak (“Romeo Must Die”, “Exit Wounds”) versammelt mit Rapper DMX sowie den Martial-Arts-Titanen Jet Li und Mark Dacascos ebenso illustres wie fachkundiges Personal für seinen atemlosen Hightech-Thriller.

Als ein international gesuchter Großkrimineller die Tochter des Anführers einer Diebesbande kidnappt, um an wertvolle Juwelen zu gelangen, startet die Polizei unter dem Kommando eines Geheimagenten der US-Regierung eine intensive Suche und einen Wettkampf gegen die Zeit – gemeinsam mit dem berüchtigten Gangsterboss.

Der taiwanesische Regierungsagent Su hat den Auftrag, den gerissenen Gangster Tony Fait dingfest zu machen. Dieser hat bei einem spektakulären Coup einen Satz wertvoller Diamanten erbeutet. Fait aber hat selbst alle Hände voll zu tun, als seinem Hehler die Steine geklaut werden und der eigentliche Auftraggeber – der heimtückische Großkriminelle Ling – sich darüber gar nicht erfreut zeigt. Ling kidnappt kurzerhand die achtjährige Tochter von Fait, der sich daraufhin widerwillig mit Agent Su zusammentut, um den Finsterling zu stellen.

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Kritikerrezensionen

  • Mit “Romeo Must Die” rief Regisseur Andrzej Bartkowiak das Martial-Arts-Hiphop-Subgenre ins Leben. Dieser clever kalkulierten Formel bleibt der ehemalige Kameramann nach “Exit Wounds” nun auch mit “Born 2 Die” treu. Zum dritten Mal ist Rapper DMX mit von der Partie, der hier wieder mit seinem “Romeo”-Partner Jet Li (“The One”) vor die Kamera tritt. Einer präzise exekutierten Joel-Silver-Produktion entsprechend werden furiose Kampfsportaction, aufwändige Auto- und Motorradverfolgungsjagden und ein wummernder HipHop- und Rapmetal-Soundtrack geboten. Selbst das Startwochenendeinspiel von 17,3 Mio. Dollar ist fast identisch mit dem der beiden Vorgänger.

    Hongkong-Superstar Jet Li spielt den taiwanesischen Regierungsagenten Su, der eine handvoll schwarzer Diamanten wiederbeschaffen soll. Diese wurden während des gewagten Heists der Eröffnungssequenz von Juwelendieb Tony Fait (DMX) und seiner Crew aus einem Safe der Diamantenbörse entwendet. Dabei können sie den Cops nur knapp entgehen. Als sich ihr Auftraggeber als mausetot erweist, bringt Fait die mysteriösen Steine zu seinem Hehler Archie (Tom Arnold ist wie in “Exit Wounds” wieder gemeinsam mit Anthony Anderson für den Comic Relief zuständig). Doch die Beute wird Archie alsbald von den Handlangern des schwarzen Unterweltbosses Chambers (Chi McBride) abgenommen. Doch wirklich im Schlamassel steckt Fait, als der eigentliche Käufer der Steine, der skrupellose Ling (Mark Dacascos aus “Pakt der Wölfe”) seine achtjährige Tochter entführt, um Fait so zur Übergabe der Ware zu zwingen. Widerwillig macht er daraufhin mit dem Agenten Su gemeinsame Sache, was zu einer Abfolge von schlagkräftigem Streetfighting führt. Da sich die Diamanten als Komponente für eine neue Superwaffe erweisen, entfaltet sich das Finale komplett mit internationalen Waffenhändlern auf Weltherrschaftstrip als ein Art Minikapitel der James-Bond-Schule.

    Li, gerade erst fulminant in Zhang Yimous “Hero”, glänzt wie gewohnt mit seinem blitzschnellen Kampfstil, ohne sich hier schauspielerisch zu verausgaben. DMX kann in punkto Martial Arts natürlich kaum mithalten, verfügt jedoch über eine mittlerweile recht charismatische Leinwandpräsenz. Die weiblichen Mitspielerinnen bestehen aus Gabrielle Union (“Girls United”) als Faits Freundin und Komplizin, die einen sinnlichen Striptease hinlegt, sowie Kelly Hu (“The Scorpion King”) als karateversierte Übeltäterin. Der Plot des blitzschnell im Musikvideostil geschnittenen Nonstopactioners spielt trotz einer bemühten Spritze von Emotionen wie Vaterliebe und Ehrgefühl letztlich nur eine untergeordnete Rolle. Was zählt, ist die temporeiche Aneinanderreihung der diversen Stunts. Jet Lis Highlights bestehen aus einer Massenschlägerei in einem Unterground-Fightclub und seinem Showdown mit Dacascos in einem Ring aus Feuer. Neben seinem hitverdächtigen musikalischem Beitrag hat DMX seinen großen Moment bei einer Fourwheeler-Verfolgungsjagd, die ihn nicht nur durch Straßen, sondern auch über Dächer fegen lässt. Die Hiphop-Variante von “Rush Hour”, mit weniger Humor, aber umso mehr Action, lässt Genrefans garantiert auf ihre Kosten kommen. ara.

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