Romeo Must Die (2000)

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Filmhandlung und Hintergrund

Romeo Must Die: Martial-Arts-Action um eine Romeo-und-Julia-Liebe zwischen Sprösslingen verfeindeter Gangs.

Das Hafenviertel in Oakland wird von den Gangsterbossen Ch’u Sing und Isaak O’Day kontrolliert. Als Ch’us Sohn ermordet im Schwarzenviertel aufgefunden wird, bricht dessen Bruder Han aus dem Staatsgefängnis in Hongkong aus, um ihn zu rächen. Kaum im Westen angekommen, trifft er auf O’Days hübsche Tochter Trish und verliebt sich in sie.

Ein chinesischer und ein schwarzer Gangsterklan kämpfen im Hafenviertel von Oakland um die Vormachtstellung. Als Po Sing, Sohn des chinesischen Bosses, ermordet aufgefunden wird, droht ein Bandenkrieg. Um den zu verhindern, will Pos Bruder, der inhaftierte Ex-Cop Han, den wahren Mörder suchen. Kaum aus dem Knast ausgebrochen, trifft er auf Trish, Tochter des schwarzen Paten, und verliebt sich in sie. Inmitten aufflammender Feindseligkeiten und handfester Intrigen beginnen die beiden eine gefährliche Romanze…

Han, Sohn eines chinesischen Gangsterbosses, flieht aus dem Gefängnis, um den Mörder seines Bruders zu finden. Inmitten des ausbrechenden Bandenkrieges zwischen dem chinesischen und einem schwarzen Klan trifft er auf Trish, die Tochter des schwarzen Oberhauptes, und verliebt sich in sie. Furiose Action-Variante der “Romeo und Julia”-Geschichte mit Hongkong-Star Jet Li in der Hauptrolle.

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Kritikerrezensionen

  • Hongkong meets die Boyz N the Hood auf altbekanntem Shakespeare-Terrain – und das mit durchschlagendem Erfolg. So konnte das Martial-Arts-Actiondrama mit Hongkong-Superstar Jet Li (“Black Mask”) an seinem Startwochenende zwar nicht “Erin Brockovich” von der Spitze der US-Charts verweisen, doch das 18-Mio.-Dollar-Einspiel kann sich mehr als sehen lassen. Die Story dreht sich ähnlich wie in “Rush Hour” um die Rivalität zwischen einer chinesischen und einer schwarzen Gangsterfamilie in Oakland, wo sich im Shakespeare-Light-Format eine “Romeo und Julia”-Romanze zwischen zwei Sprösslingen der Unterweltbosse anbahnt.

    Andrzej Bartkowiak, der bei “Lethal Weapon 4″, Jet Lis erstem US-Film, als Kameramann fungierte, gibt mit der superprofessionell aussehenden Joel-Silver-Produktion sein Regiedebüt. Gleich die ästhetisch im düsteren Neonoir-Look realisierte Openingsequenz unterlegt er mit einem wummernden Hiphop-Track und gibt einen Vorgeschmack auf das, was folgt. Wie bei einem dementsprechenden Musikclip ist das Styling hip, sind die Autos luxuriös und die Villen protzig, und bei der Besetzung finden sich mit Aaliyah und DMX zudem noch ein R&B- und ein Rapstar.

    Das Territorium des Hafenviertels in Oakland wird zu gleichen Teilen von den Chinesen unter Führung des Gangsterbosses Ch’u Sing (Henry O) und den Schwarzen unter Isaak O’Day (Delroy Lindo aus “Kopfgeld”) kontrolliert. Beide sehnen sich in bester “Der Pate 3″-Manier nach Respektabilität, die sie sich durch einen Immobiliendeal für ein Footballstadium am Hafen erhoffen. Doch dann wird Ch’us Sohn ermordet im Schwarzenviertel aufgefunden, woraufhin dessen Bruder Han (Jet Li) in einer spektakulären Sequenz aus dem Staatsgefängnis in Hongkong ausbricht, um der Sache schlagkräftig auf den Grund zu gehen. Kaum im Westen angekommen, kreuzt sein Weg zufällig den von O’Days hübscher Tochter Trish (Aaliyah macht sich auch vor einer Filmkamera sehr passabel) und eine eher kumpelhaft-unschuldige Romanze bahnt sich an. Gleichzeitig braut sich um sie herum ein schwer durchschaubarer Wirbelsturm von internen Machtkämpfen mit Mord und Intrigen zusammen.

    Die moderne Actionvariante der wohl berühmtesten Liebesgeschichte aller Zeiten zeichnet sich natürlich durch furios choreographierte, ähnlich wie in “Matrix” mit Hilfe von Drahtseilen spektakulär realisierte Kampfsportsequenzen aus, deren hyperrealer Stil natürlich an den wegweisenden Vorjahres-Blockbuster erinnert. Aber Bartkowiak geht noch weiter und treibt die Stilisierung auf die Spitze: In drei Fällen ließ er die Kick-Kaskaden zusätzlich mit Röntgeneffekten versehen, die die knochenbrechende Wirkung am Skelett des Gegner bildlich veranschaulichen. Auto- und Motorradverfolgungsjagden stehen selbstverständlich ebenfalls auf dem Plan, wobei sich eine Gegnerin als die atemberaubende Femme Fatale Francoise Yip in einem viel zu kurzem Auftritt erweist. Ein paar der Keilereien wurden mehr in der locker-humorvollen Jackie-Chan-Schule arrangiert, in der sich der agile Li einmal mehr als einer der Topp-Martial-Arts-Meister profiliert. Den Höhepunkt bildet sein Kampf auf Leben und Tod mit Bad Guy Russell Wong, der mit seiner charismatischen Ausstrahlung in Erinnerung bleibt. Die Stärken des Films liegen eindeutig bei den Action- und Kampfeinlagen, die im etwas langatmig angelegten dramatischen Kontext fast schon zu spärlich wirken. Genrefreunde werden sich dennoch blendend unterhalten fühlen, denn krachen lässt es “Romeo Must Die” allemal. ara.

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