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Desaster bei „Bares für Rares”: Kompromissloser Verkäufer bleibt stur und bricht ab

Desaster bei „Bares für Rares”: Kompromissloser Verkäufer bleibt stur und bricht ab
© ZDF / Frank W. Hempel

Das bringt der Serienherbst auf Disney+

Eine Erinnerung an die Jugend sollte bei „Bares für Rares“ die Kasse klingeln lassen, am Ende wurde aus dem Verkauf allerdings nichts. Dabei war das letzte Gebot kein schlechtes.

Heribert Mackert aus Dußlingen in Baden-Württemberg war als junger Mann großer Fan von Karl May und Western aller Art. Auf einem Trödelmarkt fand er damals eine alte Landkarte aus dem Jahr 1872, die das Eisenbahnnetz der USA abbildete. Für ein paar Mark nahm er das Pergamentpapier mit nach Hause und legte es zu seinen Büchern.

Jahre später wollte sich der gute Mann bei „Bares für Rares“ von seinem Schatz trennen. 500 Euro stellte sich der Diplomvolkswirt als Mindestpreis vor und hoffte auf Luft nach oben. Die konnte Experte Sven Deutschmanek aufgrund des etwas lädierten Zustandes zwar nicht bestätigen, den gewünschten Mindestpreis hielt er aber für machbar. Entsprechend durfte sich Heribert Mackert über die Händlerkarte freuen.

Abbruch trotz starken Gebots: Verkäufer geht lieber nach Hause

Die 1872 von Gaylord Watson (nicht zu verwechseln mit Gaylord Focker) entworfene Karte stieß im Händlerraum auf gemischte Reaktionen. Susanne Steiger konnte gar nichts mit dem Papier anfangen, Daniel Meyer hingegen bezeichnete es als erstaunlich“, zumal es im Nachhinein aufwendig koloriert wurde. Das erste Gebot gab allerdings Wolfgang Pauritsch ab, der sich fest entschlossen zeigte, die Landkarte zu kaufen. Jetzt ging es nur noch um den Preis.

Wirklich verhandlungsbereit zeigte sich Heribert Mackert allerdings nicht. Dass ihm das erste Gebot von 150 Euro nicht passte, war natürlich nachvollziehbar, doch auch als Wolfgang Paurisch immer weiter erhöhte, blieb der Verkäufer stur. 400 Euro standen schließlich im Raum, ein durchaus akzeptabler Preis, doch auch an dieser Stelle zeigte sich der Süddeutsche nicht verhandlungsbereit und lehnte ab. Von der Idee, sich nicht nur einseitig entgegenzukommen, hielt er wohl nichts.

Weitaus besser lief es in diesen Fällen. Im Video findet ihr die teuersten Stücke aus „Bares für Rares“.

„Bares für Rares“ läuft an Werktagen um 15:05 Uhr im ZDF. Wiederholungen strahlt der Ableger ZDF Neo um 8:50 Uhr sowie um 18:30 Uhr aus. Das Konzept der Sendung hat sich bis heute nicht verändert: Menschen wie Heribert Mackert lassen ihre Ware von Sachverständigen bewerten und feilschen dann im Händlerraum um den Verkaufspreis.

Wie gut würdet ihr euch bei „Bares für Rares“ anstellen? Testet euch im Quiz:

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