Als Hitler das rosa Kaninchen stahl

   Kinostart: 25.12.2019

Als Hitler das rosa Kaninchen stahl: Buchverfilmung über eine jüdische Familie, die nach Hitlers Machtergreifung 1933 aus Berlin flüchtet und über mehrere Stationen nach England gelangt.

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„Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ im Kino

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Filmhandlung und Hintergrund

Buchverfilmung über eine jüdische Familie, die nach Hitlers Machtergreifung 1933 aus Berlin flüchtet und über mehrere Stationen nach England gelangt.

Anna (Riva Krymalowski) ist gerade neun Jahre alt, als ihr Leben eine dramatische Wendung nimmt. Ihr Vater Arthur Kemper (Oliver Masucci) ist ein bekannter jüdischer Autor und schreibt auch Artikel gegen das Nazi-Regime. Aus Angst um das Wohlergehen seiner Familie flüchtet er über Prag in die Schweiz. Kurze Zeit später folgen Anna, ihre Mutter Dorothea (Carla Juri) und Bruder Max (Marinus Hohmann).

In Zürich lernen Anna und Max zum ersten Mal antisemitisches Verhalten ihrer Mitbürger kennen. Außerdem wollen die so sehr auf Neutralität bedachten Schweizer Zeitungen keine Artikel von Vater Arthur drucken und das Geld wird langsam knapp. Die Eltern entscheiden eine weitere Reise anzutreten, nächstes Ziel ist Paris – hier haben die Kempers mit Sprachproblemen zu kämpfen und müssen sich weiterhin mit großen Geldsorgen rumschlagen.

Ihre letzte Hoffnung ist eine weitere Reise zu Verwandten nach London. Die Kinder sollen allerdings erst einmal in Südfrankreich unterkommen, zum großen Entsetzen von Anna, die keinesfalls von ihrer Familie getrennt werden will. Gelingt es der Familie, sich gemeinsam in Sicherheit zu bringen?

„Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ – Hintergründe und Besetzung

1971 veröffentlichte Judith Kerr den Roman „When Hitler Stole Pink Rabbit“, zwei Jahre später wurde der Text ins Deutsche übersetzt und avancierte schnell zu einem beliebten Kinder- und Jugendbuch, das gern als Schullektüre benutzt wurde. Das Buch stellt den Beginn einer Trilogie dar und die Geschichte wurde in den weiterführenden Werken „Warten bis der Frieden kommt“ und „Eine Art Familientreffen“ fortgesetzt. Die Autorin ist im Mai 2019 verstorben.

Eine erste Verfilmung gab es bereits 1978. Für die Neuauflage zeichnet die Oscar-prämierte deutsche Regisseurin Caroline Link („Nirgendwo in Afrika“) verantwortlich. In der Rolle der Anna sehen wir Newcomerin Riva Krymalowski, die nach eigenen Angaben die gleiche Berliner Schule besucht, wie einst die Autorin Judith Kerr. Bruder Max wird dargestellt von Marinus Hohmann, der zuletzt in „Fünf Freunde und das Tal der Dinosaurier“ zu sehen war. In der Rolle von Mutter Dorothea ist die Schweizer Schauspielerin Carla Juri zu sehen, die mit ihrer Hauptrolle in „Feuchtgebiete“ von sich reden machte, an ihrer Seite Oliver Masucci („Dark“) als Arthur Kemper.

„Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ richtet sich ebenso wie der Roman an ein jüngeres Publikum und möchte Kinder und Jugendliche an das Thema Nationalsozialismus und Flucht heranführen. In Deutschland startet der Film am 26. Dezember 2019.

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