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„Tschick“-Ende: Der Schluss der Romanverfilmung erklärt

Jana Schrödter |

© Studiocanal

2016 erschien der rasante Roadmovie „Tschick“ um eine ungewöhnliche Freundschaft auf der Kinoleinwand. Wir erklären das Ende der abenteuerlichen Reise.

„Tschick“ startete, nach anfänglichen Produktionsschwierigkeiten, im Jahr 2016 in den deutschen Kinos. Und das mit Erfolg. Basierend auf der gleichnamigen Romanvorlage hat Erfolgsregisseur Fatih Akin einen berührenden Jugendfilm geschaffen. Der Roadmovie zeigt die Reise von zwei jugendlichen Außenseitern und ihrer Freundschaft. Was das Ende des Films zu bedeuten hat und ob es danach für die zwei Freunde weitergehen könnte, verraten wir euch hier.

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Darum geht es in „Tschick“

Ein schöner Jugendfilm über zwei pubertierende Jungen aus Berlin. Der eine stammt aus einem reichen Elternhaus, in dem Geldsorgen, Affären und Alkoholprobleme vorherrschen. Maik (Tristan Göbel) ist ein Außenseiter und wird nicht zur Party seiner Klassenkameradin Tatjana (Aniya Wendel), in die er verliebt ist, eingeladen. Die Sommerferien stehen an. Maik langweilt sich am heimischen Pool. Seine Mutter (Anja Schneider) ist mal wieder in der Entzugsklinik und sein Vater (Uwe Bohm) auf Derby mit seiner Assistentin (Xenia Assenza) aus dem Immobilienbüro. 200 Euro hat er ihm da gelassen. Tschick (Anand Batbileg), ein zugezogener Russlanddeutscher, lebt hingegen in ärmlichen Verhältnissen. Maik und Tschick kommen sich näher und beschließen, die Ferien gemeinsam zu verbringen. Mit einem geklauten Lada machen sie sich auf eine abenteuerliche Reise quer durch Ostdeutschland. Ziel ist Tschicks Großvater, der irgendwo in der Walachei lebt. Auf der Tour verliebt sich Maik in Isa (Mercedes Müller), ein Mädchen, das er auf der Straße aufgelesen hat. Doch bald verlässt Isa die beiden Jungs, um ihre Schwester in Prag zu besuchen.

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Am Ende von „Tschick“ sind Maik und Tschick in einen Unfall mit einem Viehtransporter verwickelt. Maik muss vor Gericht, schützt aber seinen Freund Tschick. Er nimmt die Schuld auf sich. Dafür steckt er Prügel vor dem Gerichtsgebäude von seinem Vater ein. Sein Vater verlässt die Familie für seine Affäre. Maik und seine Mutter drehen durch und versenken die teuren Möbel im Pool. Sie baden darin und feiern sich selbst. Obwohl Maik in der Schule nun endlich von Tatjana gesehen wird, kann er Tschick und Isa nicht vergessen. Tschicks Schicksal nach dem Unfall wird im verspielten Cartoonstil wiedergegeben. Nachdem er aus dem Krankenhaus geflüchtet ist, klaut er erneut einen Lada, um Maik auf einem Parkplatz, eine Botschaft zu hinterlassen: „Ohne Sinn!“

Das bedeutet das Ende von „Tschick“

Um das Ende von „Tschick“ zu interpretieren, hilft es, wenn man die Romanvorlage kennt. Am Ende des Buches, als Maik und seine Mutter die Möbel im Pool versenken, fragt Maik sie nämlich nach dem Sinn des Lebens. Sie erwidert, dass all die teuren Dinge nichts zu bedeuten haben. Das wichtigste im Leben ist es, glücklich zu sein. Mit diesem Hintergrundwissen hat Tschicks Botschaft an Maik, sowie der Song, der im Abspann zu hören ist, eine noch größere Bedeutung. Der Text des Lieds lautet: „Es ist sicherlich absurd, in dieser Welt zu leben. Sie erscheint dir sinnentleert, doch zieh dich nicht zurück.“

Wie gut kennt ihr euch mit dem Kinojahr 2020 aus?

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