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„Hustlers“: Die wahre Geschichte hinter dem Crime-Drama

„Hustlers“: Die wahre Geschichte hinter dem Crime-Drama
© Universum Film GmbH

„Hustlers“ erzählt von einer Gruppe von Stripperinnen, die ihre Klienten ausrauben. Ob das packende Drama auf einer wahren Geschichte basiert, erfahrt ihr hier.

Der Film „Hustlers“ hat mit seinem Starensemble und einer unvergesslichen Performance von Jennifer Lopez für einen regelrechten Hype gesorgt. Verpackt als moderne Robin Hood-Geschichte handelt das Drama von einer Gruppe von Frauen, die ihre Position als Stripperinnen ausnutzt, um reiche Wall-Street-Banker um ihr Geld zu bringen. Wie viel Wahrheit hinter dieser unglaublichen Geschichte steckt, haben wir für euch herausgefunden. 

Vor allem Krimis basieren auf wahren Begebenheiten. Mehr Tipps für Filme nach wahrer Begebenheit gibt euch das Video:

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„Hustlers“: Auf diesem echten Verbrechen beruht der Film

Obwohl bei diesem Film einige künstlerische Freiheiten genommen wurden, bedient sich „Hustlers“ größtenteils an einer wahren Geschichte. Das Drama basiert auf einem Artikel aus dem New York Magazin von Jessica Pressler. Drehbuchautorin und Regisseurin Lorene Scafaria war es sehr wichtig, die Geschichte so authentisch und wahrheitsgetreu wie möglich darzustellen. Die größte Veränderung, die vorgenommen wurde, sind die Namen der Protagonistinnen. So wurde aus der angeblichen Anführerin Samantha Barbash die von Jennifer Lopez dargestellte Figur Ramona, aus Roselyn 'Rosie' Keo wurde die sorgende alleinerziehende Mutter Dorothy/Destiny (Constance Wu) und auch alle anderen Namen wurden geändert. Wahr ist jedoch das Verbrechen, das als Inspiration für den Film diente. Die Frauen erleichterten ihre Opfer innerhalb von vier Monaten um insgesamt 200.000 US-Dollar. Der Plan sah so aus: Das Opfer wurde mit einer Mischung aus Kokain, MDMA und Ketamin unzurechnungsfähig gemacht und die Kreditkarte wurde entwendet und für die Nacht exzessiv genutzt. Die Männer schämten sich meist am nächsten Tag in einen Strip-Club gegangen zu sein und brachten den Diebstahl somit nicht zur Anzeige. Ein fast perfekter Plan, der aber nicht lange aufging. Die Frauen wurden nach Aussage von Rosie Keo zu gierig und hatten schon bald die Behörden an den Fersen.

„Hustlers“: Die größten Unterschiede zur Realität

Neben der Namensänderung entsprechen auch einige inhaltliche Details nicht ganz der Wahrheit. Ein Beispiel hierfür ist das Leben von Rosie Keo/Dorothy: Im Film arbeitet Dorothy schon zu Beginn als Stripperin, wohingegen Rosie im echten Leben zunächst ihren Lebensunterhalt als Kellnerin verdiente. Außerdem starb Rosies Großmutter schon als sie 16 war, also lange vor ihrer Karriere als Stripperin. Ein weiterer großer Punkt, der ausgeschmückt wurde, ist die innige Freundschaft zwischen Ramona und Dorothy/Destiny. In der Realität sollen die beiden eher Geschäftspartnerinnen gewesen sein und im Nachhinein scheint Rosie (Dorothy) Samantha (Ramona) sogar zu verachten. Keine Spur vom Familiengefühl, das „Hustlers“ aufkommen lässt. Auch wurden für das Verbrechen vor allem Sexarbeiterinnen angeheuert und nicht wie im Film dargestellt, die anderen Stripperinnen ins Geschehen eingeweiht. Und wie man es auch aus dem wahren Leben kennt, gehen auch die Wahrnehmungen, wie die Geschehnisse vonstattengingen, weit auseinander. Vor allem Samantha Barbash ist nicht zufrieden mit der Darstellung ihrer Lebensgeschichte. Nach eigenen Aussagen soll der Film an den Haaren herbeigezogen sein und sie habe auch nicht als Stripperin gearbeitet.

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