Josh Brolin

Josh Brolin

Leben & Werk

Amerikanischer Schauspieler. Idealer Darsteller von charmanten Raubeinen, lakonischen Western-Helden, Polizisten und geradlinigen Action Men, triumphierte Josh Brolin als der von Profikiller (Javier Bardem) und Sheriff (Tommy Lee Jones) verfolgte Vietnam-Veteran Llewelyn Moss in Ethan und Joel Coens Oscar-gekröntem Meisterwerk “No Country for Old Men” (2007). Nach über zwanzig Jahren in Filmen, in denen er wenig beachtet wurde, nahm seine Karriere den verdienten Aufschwung.

Er war korrupter Cop in Ridley Scotts “American Gangster” und aufrechter Polizeichef in Paul Haggis’ “Im Tal von Elah” (2007), Dan White, der Mörder von Harvey Milk (Sean Penn) in Gus Van Sants Biopic “Milk” (2008), und als George W. Bush Jr., Präsident der USA, in Oliver Stones Biopic “W. – Ein unverstandenes Leben” (2008), wo er Bush zwischen dessen 21. und 58. Lebensjahr verkörpert.

In “Wall Street 2″ stand er erneut für Stone vor der Kamera und auch für die Coens spielte er erneut den Gejagten in ihrem Western “True Grit”. In die Fußstapfen seines “No Country for Old Men”-Kollegen Jones trat er in “Men in Black 3“.

Josh J. Brolin wurde 1968 in Los Angeles als Sohn von Schauspieler James Brolin (“Hotel”) und Tierschutzaktivistin Jane Cameron Agee geboren, wuchs auf einer Ranch in Kalifornien auf und wollte wegen der Eltern wenig vom Schauspielberuf wissen. Theateraufführungen auf der High School weckten dann doch seine Begeisterung und so arbeitete Brolin sechs Jahre auf der Bühne des GeVa Theatre in Rochester, New York, unter der Ägide von Anthony Zerbe (“Wenn ich überhaupt Schauspieler bin, dann wegen der Jahre in Rochester”).

Erste Filmerfahrungen sammelte Brolin als älterer Bruder der Jung-Abenteurer in Richard Donners “Die Goonies” und in TV-Serien, wo er in “Private Eye” (1987) den Detektiv und in der Western-Serie “The Young Riders” (67 Episoden 1989-1992) den Revolverhelden James Buster “Wild Bill” Hickock verkörperte. In den 90er-Jahren spielte er in Actionfilmen wie Deran Serafians “The Road Killers” (1994), Romanzen wie “Das Rosenbett” (1996, als Lover von Mary Stuart Masterson), Ole Bornedals Thriller “Freeze – Alptraum Nachtwache” (1997, als Freund von Ewan McGregor), jagte mit Mira Sorvino in Guillermo del Toros “Mimic” (1997) genmanipulierte Kakerlaken, war Entführer von Reese Witherspoon im Thriller “Best Laid Plans” (1999) und Wissenschaftler Matt, der in Paul Verhoevens SF-Thriller “Hollow Man” (2000) den unsichtbaren Kollegen Kevin Bacon jagt.

In “Slow Burn” (2000) ist er flüchtiger Häftling in der Wüste, der einen Goldschatz findet, Drogenboss und Auftraggeber von Paul Walker im Unterwasser-Thriller “Into the Blue” (2005) und Trapper und Treckführer Jedediah Smith in der fünteiligen Western-Serie “Into the West” (2005).

In Roberto Rodriguez’ “Planet Terror” (2007) ist Brolin Psychopath Dr. Blake. Für Woody Allen arbeitete er in “Melinda und Melinda” (2004) und im London-Projekt (2009) an der Seite von Antonio Banderas, Naomi Watts und Freida Pinto.

Im Remake des koreanischen Racheklassikers “Oldboy” spielt er einen Mann, der 20 Jahre in einem Raum isoliert gefangen gehalten wird und nach seiner plötzlichen Freilassung das Phantom sucht, das ihm das angetan hat.

Josh Brolin war für “Milk” für den Oscar nominiert, wurde 2008 als Actor of the Year beim Hollywood Film Festival ausgezeichnet und für “No Country…” mit dem Ensemble mit dem Screen Actors Guild Award 2008 geehrt.

Josh Brolin war 1988-1992 mit Schauspielerin Alice Adair verheiratet, mit der er zwei Kinder hat, war mit Minnie Driver (“Slow Burn”) liiert und ist seit 2004 mit Schauspielerin Diane Lane (“Untreu”, “Straßen in Flammen“) verheiratet.

Josh Brolin unterstützte 2008 den Wahlkampf von US-Präsident Barack Obama.

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