Komödie über zwei englische Sci-Fi-Nerds, die auf Feldforschung im heimlichen UFO-Paradies Amerika einem echten Außerirdischen begegnen. http://images.kino.de/flbilder/max11/auto11/auto07/11070944/b150x150.jpg Paul - Ein Alien auf der Flucht

Filmdetails

Paul - Ein Alien auf der Flucht

Komödie über zwei englische Sci-Fi-Nerds, die auf Feldforschung im heimlichen UFO-Paradies Amerika einem echten Außerirdischen begegnen.


Paul - Ein Alien auf der Flucht
Start: 14.04.2011

Originaltitel: Paul

Komödie / Science Fiction

Großbritannien 2011
Laufzeit: 104 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Simon Pegg
Nick Frost
Bill Hader

Regie: Greg Mottola
Verleih: Universal

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Inhalt

Davon haben zwei von Sci-Fi besessene englische Nerds immer geträumt: Endlich können sie im Land ihrer Träume, das nicht nur in Film und Comics immer wieder von Aliens besucht wird, den Spuren außerirdischer Reisender folgen. Doch es kommt noch besser: Paul, ein echter E.T., läuft ihnen nach seiner Flucht aus der Area 51 vor die Füße. Nach über 60 Jahren Zwangsaufenthalt will Paul nur zurück zum Heimatplaneten, doch zuvor lehrt der coole, relaxte Typ aus dem All seinen neuen Freunden, Spaß auf der Erde zu haben.


Kritik

Paul - Ein Alien auf der Flucht

Erstmals auf US-Territorium gelandet, haben Englands populäre Spaßvögel Simon Pegg und Nick Frost eine komische Begegnung der dritten Art.

Auf die Kumpelkomödie haben Pegg und Frost - auch privat beste Freunde - in ihrer Heimat ein Monopol. Von außen betrachtet, ein Hauch von Dick und Doof, doch nach innen beleuchtet, viel Herz und liebenswerte Kindlichkeit, nimmt sich das Britduo nach Zombie- ("Shaun of the Dead") und Buddy-Cop-Filmen ("Hot Fuzz - Zwei abgewichste Profis") nun das Sci-Fi-Genre vor - mit Fokus Steven Spielberg. Auch in ihrer dritten Working-Title-Produktion gibt es einen Plot, der sich aber in der Collage aus Situationskomik und Filmzitaten nicht störend auswirkt. Der Filmtitel beschreibt ihn hinreichend, führt nicht nur zwei Space-Nerds mit ihrem Lebenstraum, sondern auch deren Darsteller mit ähnlich disponierten Fans zusammen, denen mit der Hit-Sitcom "The Big Bang Theory" bereits ein Denkmal errichtet wurde.

Im Garten Eden, auf der Comic-Con in San Diego, beginnt der Road Trip der beiden von Sci-Fi besessenen Kumpel Graeme (Pegg) und Clive (Frost), die ihrer insularen, teetrinkenden Spezies den Rücken gekehrt haben, um vom amerikanischen Südwesten bis rauf nach Wyoming zu den Heiligtümern der UFO-Szene zu touren. Doch schon auf dem Extraterrestrial Highway übertrifft der Trip ihre kühnsten Erwartungen, kollidieren sie mit einem echten Außerirdischen. Paul, so benannt nach einem im Prolog von ihm gefressenen Hund, ist trotz seines gelegentlich exzentrischen Speiseplans ein freundlicher, relaxter und cooler Typ, der nach über 60 Jahren Zwangsaufenthalt aus der Area 51, der mysteriösen Alien-Deponie der US-Regierung, entkommen ist, um seine Artgenossen zu kontaktieren und heimgeholt zu werden. Bevor das Mutterschiff wie einst in zwei Spielberg-Klassikern den gestrandeten Alien aufnimmt, zeigt Paul den Erdlingen aus England, wie man aggressive Hohlhirne diszipliniert, beim Rauchen von Joints philosophiert und nicht nur im vorgestellten, sondern auch im wahren Leben Spaß und - in Graemes Fall - sogar eine echte Frau haben kann. Obwohl das Trio, das bald von einer geläuterten und paarungswilligen Kreationistin ergänzt wird, von Regierungsagenten und anderem verblendetem Figurenpersonal verfolgt wird, gibt es keine echten Krisen, sondern nur eine harmlos-heitere Tour durch Filmgeschichte und Nerd-Erfahrung.

Chancen für bissigere Gags, wie etwa in seiner Antwort auf "Starman", lässt der Film trotz Sperrfeuer auf die Schöpfungsgeschichte oft ungenutzt, konzentriert sich auf seine sympathischen Helden und deren tricktechnisch überzeugend realisierten Begleiter. Eine Komödie von und für Fanboys, die in England bereits einen Traumstart hingelegt hat. kob.

Paul - Ein Alien auf der Flucht

Darsteller:  Simon Pegg   als Graham
  Nick Frost   als Clive Gollings
  Bill Hader   als Haggard
  Joe Lo Truglio   als O'Reilly
  John Carroll Lynch   als Moses Buggs
  Kristen Wiig   als Ruth Buggs
  Sigourney Weaver   als Tara
  Blythe Danner   als Tara Walton
  Jeffrey Tambor   als Adam Shadowchild
  Jason Bateman   als Lorenzo Zoil
  Jane Lynch   als Pat Stevenson
  Jesse Plemons   als Jake
  Mia Stallard   als junge Tara
  David House   als Security Guard
 
Regie:  Greg Mottola  
Drehbuch:  Nick Frost  
  Simon Pegg  
Produzent:  Tim Bevan  
  Eric Fellner  
  Nira Park  
Ausf. Produzent:  Liza Chasin  
  Debra Hayward  
  Natascha Wharton  
  Robert Graf  
Kamera:  Lawrence Sher  
Schnitt:  Chris Dickens  
Musik:  David Arnold  
Produktionsdesign:  Jefferson Sage  
Kostüme:  Nancy Steiner  
Casting:  Allison Jones  

Tom Cruise hat Drehbuch für Kult-Ekel Les Grossman

Wo Les Grossman draufsteht, steckt Tom Cruise drin. Die Witzfigur aus "Tropic Thunder" und den MTV Movie Awards ist jetzt reif für einen eigenen Film.

Großansicht Erfrischende Selbstironie: Tom Cruise als Ekelproduzent Les Grossman (Foto: Kurt Krieger/Paramount)

Erfrischende Selbstironie: Tom Cruise als Ekelproduzent Les Grossman (Foto: Kurt Krieger/Paramount)

Kein schöner Anblick, dieser selbsternannte "Hollywood Mega Mogul". Aber auch die größten Stars kuschen vor Les Grossman, dem Mann, der nicht nur auf der Brust, sondern auch auf den Unterarmen Toupets trägt.

Seinen ersten Auftritt hatte der Widerling in Ben Stillers Hollywood-Satire "Tropic Thunder". Man mochte kaum glauben, dass ausgerechnet die Spaßbremse Tom Cruise in dieser feisten Figur steckte. Der schrille Ekel-Produzent kam so gut an, dass man ihn vor genau einem Jahr als Running Gag die MTV Movie Awards aufmischen ließ. Dort schmierte er mit Jennifer Lopez ein Tänzchen aufs Parkett und verbot Robert Pattinson strikt das Haarewaschen. Plötzlich war Les Grossman Kult.

Eine Schnapsidee macht Tom Cruise zum Comedy-Star

Damals kündigte Tom Cruise launig an, dem "Tropic Thunder"-Fiesling eigenen Film zu spendieren, Paramount erhob die Schnapsidee prompt zum offiziellen Projekt. Dann hörte man lange nichts mehr von der Tom Cruise/Les Grossman-Nummer in Spielfilmlänge. Nun lässt plötzlich Schauspieler Bill Hader ("Tropic Thunder", "Paul - ein Alien auf der Flucht") die Spaßbombe platzen: "Michael Bacall hat den Film geschrieben und mir einige saukomische Szenen daraus erzählt. Das wird großartig!"

Bacall spielte in "Inglourious Basterds" den Soldaten Zimmerman, als Drehbuchautor hat er bislang "Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt" auf der Uhr. Von den lustigen Ideen im Skript war Hader nicht eine zu entlocken - aber wie es scheint, wird ausgerechnet Tom Cruise demnächst eine saftige Hollywood-Satire präsentieren.

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Star

Simon Pegg

Britischer Schauspieler, Komiker und Drehbuchautor. Unschlagbar in Rollen sympathischer Chaoten, kumpelhafter Tagediebe, rüder Witzbolde und...

Star

Nick Frost

* 28.03.1972

Top-Filme der Woche

  • Men in Black 3

    Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.

  • LOL

    Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.

 

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