Bahnbrechender Science-Fiction-Thriller über eine Bande, die mit dem Diebstahl von Träumen Kasse macht. http://images.kino.de/flbilder/max10/auto10/auto21/10210020/b150x150.jpg Inception

Filmdetails

Inception

Bahnbrechender Science-Fiction-Thriller über eine Bande, die mit dem Diebstahl von Träumen Kasse macht.


Inception
Start: 29.07.2010

Thriller / Science Fiction

USA/Großbritannien 2010
Laufzeit: 148 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Leonardo DiCaprio
Joseph Gordon-Levitt
Ellen Page

Regie: Christopher Nolan
Verleih: Warner

Bogey - Box Office Germany Award
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Action
Humor
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Inhalt

Dom Cobb ist Spezialist, wenn es darum geht, in die Köpfe anderer Menschen einzubrechen und Ideen zu stehlen. Nun soll er im Auftrag des japanischen Magnaten einen Schritt weiter gehen: Im Kopf des jungen Erben Robert Fischer soll er eine Idee einpflanzen, die dafür sorgen soll, dass der den Konzern seines verstorbenen Vaters zerschlägt. Cobb versammelt ein neues Team sich und macht sich an die Arbeit. Als größtes Hindernis erweist sich seine Erinnerung an seine verstorbene Frau Mal, die seine Pläne in der Traumwelt torpediert. Und den Verdacht nahelegt, Conn könne das gesamte Abenteuer selbst nur träumen.


Kritik

Inception

Virtuos verschachtelter und visuell visionärer Science-Fiction-Actionthriller, in dem "Dark Knight"-Regisseur Christopher Nolan Leonardo DiCaprio als Traumspion inszeniert.

Nolan, der das für geschätzte 150 Mio. Dollar realisierte Projekt ursprünglich als Überbrückung zwischen seinem letzten und kommenden "Batman"-Filmen sah, bietet eine vielschichtigen Zukunftsvision voller dichter Atmosphäre, außergewöhnlicher Ästhetik und atemloser Action. Die von ihm geschriebene komplexe Geschichte dreht sich um ein "Ocean's 11"-angehauchtes, wenn auch ungleich ernsthafteres Heist-Team, das nicht Banken überfällt, sondern zwecks Industriespionage das Unterbewusstsein ihrer Opfer im Traumzustand knackt. Dafür ließ sich der Brite von populärem Kino- und Kulturgut inspirieren, das von "Matrix", James Bond-Filmen, über "2001", griechischer Mythologie, C.G. Jung bis hin zur Kunst von M.C. Escher und Magritte reicht. So entsteht ein vertracktes Kino-Konstrukt, das philosophische Fragen über Existenz zwischen Traum und Wirklichkeit aufgreift (Memo: "Memento") , emotionale Schluchten von Schuld und Sehnsucht erkundet, (teils etwas zu) konventionelle Actionpirouetten dreht und ein visuell kunstvolles Universum konstruiert, das einem surrealen Fiebertraum entsprungen anmutet.

Der Film beginnt ähnlich wie "Bourne". Der Protagonist (DiCaprio) wird am Strand angespült und daraufhin vor den steinalten Yakuza-Boss Saito (Ken Watanabe) geschleppt. Nach ersten Action-Aufwallungen stellt sich schnell heraus, dass "Traum-Extraktor" Cobb tatsächlich lediglich von Saito für einen besonders komplizierten Job getestet wird. So soll er in die Psyche des mit Saito konkurrierenden Konzern-Erben Robert Fischer (Cillian Murphy) einbrechen und ihm die Idee einpflanzen, seine Firmen aufzuteilen. Dafür stellt Cobb ein illustres Team zusammen, bestehend aus seiner rechten Hand Arthur (Joseph Gordon-Levitt), dem Shapeshifter (er kann sich als jede beliebige Figur in einen Traum einschleichen) Eames (Tom Hardy), der Traumwelt-Architektin ("Juno" Ellen Page kann mit ihrem kindlichen Aussehen nicht voll als geniale Labyrinth-Designerin überzeugen) und dem Pharmakologen Yusuf (Dileep Rao). Kompliziert wird ihre "Mission Impossible" durch das Auftauchen von Cobbs verstorbener Frau Mal (Oscargewinnerin Marion Cotillard als maliziöse Traumgestalt). Sie strapaziert Cobbs geistige Gesundheit. Und gerade bei dem auf vier verschiedenen Ebenen ausgetragenen Heist-Herzstück in Fischers Psyche kann Cobb sich keine Fehler leisten, da dies für alle Beteiligten fatale Folgen haben könnte.

Der Zuschauer hat das Vergnügen, sich durch einen intellektuellen Irrgarten zu navigieren, wobei Ariadne teils etwas unelegant als Krücke herhalten muss, um den Faden der Erkenntnis zu spinnen. DiCaprio meistert seine Rolle als komplex angelegter Protagonist ohne Mühe und insbesondere seine Szenen mit Cotillard verfügen über beträchtliche emotionale Wucht. Geklotzt wird auch bei den Actionsequenzen, die mehrfach unübersehbare Bond-Parallelen aufweisen. Kein Wunder, hat Nolan doch Interesse bekundet, Agent 007 inszenieren zu wollen. Zunächst gilt es jedoch sein aktuelles Werk zu genießen, das mit smarter Spannung, Starbesetzung und großartigen Schauwerten aufwartet. ara.

Inception

Darsteller:  Leonardo DiCaprio   als Cobb
  Joseph Gordon-Levitt   als Arthur
  Ellen Page   als Ariadne
  Tom Hardy   als Eames
  Ken Watanabe   als Saito
  Dileep Rao   als Yusuf
  Cillian Murphy   als Robert Fischer, Jr
  Tom Berenger   als Browning
  Marion Cotillard   als Mal
  Pete Postlethwaite   als Maurice Fischer
  Sir Michael Caine   als Miles
  Lukas Haas   als Nash
  Ryan Hayward   als Anwalt
 
Regie:  Christopher Nolan  
Drehbuch:  Christopher Nolan  
Produzent:  Christopher Nolan  
  Emma Thomas  
Koproduzent:  Jordan Goldberg  
Ausf. Produzent:  Chris Brigham  
  Thomas Tull  
Kamera:  Wally Pfister  
Schnitt:  Lee Smith  
Musik:  Hans Zimmer  
Produktionsdesign:  Guy Dyas  
  Larry Dias  
  Douglas A. Mowat  
Kostüme:  Jeffrey Kurland  
Ton:  Richard King  
  Lora Hirschberg  
  Gary Rizzo  
  Ed Novick  
Casting:  John Papsidera  

"Tudors"-Star Henry Cavill baut die Chinesische Mauer

Er ist der Mann für die schwersten Jobs in Hollywood!

Großansicht "The Great Wall": Henry Cavill hat sich ein großes Bauprojekt vorgenommen (Foto: Constantin)

"The Great Wall": Henry Cavill hat sich ein großes Bauprojekt vorgenommen (Foto: Constantin)

Henry Cavill hat sich als langjähriger Begleiter des launenhaften Königs Henry im Serienhit "Die Tudors" in die Herzen der Fans gespielt - und in die allererste Liga der Hollywood-Stars: Wann immer nun in der Traumfabrik eine Rolle als strahlender Retter zu vergeben ist - sei es im "Krieg der Götter" oder gar als größter aller Helden "Superman" - ist Cavill die erste Wahl.

Nun soll er gar das größte Bauwerk der Weltgeschichte errichten - die Chinesische Mauer! Denn Henry Cavill hat die Hauptrolle im Historien-Epos "The Great Wall" ergattert. Im Regiestuhl sitzt dabei Edward Zwick, der schon mit "Last Samurai" bewiesen hat, dass er fernöstliche Motive in beeindruckend schöne Bilder bannen kann.

Details zur Handlung werden derzeit noch geheim gehalten, die Macher haben lediglich verraten, dass "die mysteriösen Hintergründe des Baus der Mauer" im Mittelpunkt stehen sollen.

Geheimnisvoll wie der Bau der Pyramiden

Vermutlich wird "The Great Wall" daher in der wichtigsten Bauphase der Mauer um 220 v. Christus spielen, als der erste chinesische Kaiser Quin Shihuangdi sein Reich vor Invasoren aus dem Norden abschirmen wollte. Erste einfache Befestigungsanlagen datieren zwar schon aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. und die endgültige Form der Mauer entstand dann erst ums 15. Jahrhundert n. Chr. Doch eine große unbeantwortete Fragen um die Mauer lautet, wie das chinesische Volk unter dem ersten Kaiser mit den bescheidenen architektonischen Mitteln des zweiten vorchristlichen Jahrhunderts überhaupt ein derart enormes Bauwerk bewältigen konnte.

Welche Rolle Henry Cavill spielen wird, um dieses Mysterium aufzuklären, ist dabei noch ungewiss. Als Chinese wird er eher nicht zu sehen sein, vielleicht aber als westlicher Berater oder Helfer?

Hinter dem Projekt steht übrigens Top-Produzent Thomas Tull, auf dessen Konto eine ganze großer Kino-Epen gehen - allerdings von recht unterschiedlicher Qualität: "10.000 BC", "300", "The Dark Knight" Watchmen", "Inception", "Kampf der Titanen" und "Sucker Punch" waren alle großformatiges Kino, allerdings nicht immer mit großartigen Drehbüchern.

Dieses kommt bei "The Great Wall" von Max Brooks, der auch die schräge Zombie-Satire "World War Z" mit Brad Pitt geschrieben hat, die im Januar 2013 in die deutschen Kinos kommt. Das lässt hoffen, dass sich das China-Epos nicht einfach nur in bedeutungsschweren Bilderfluten verlieren wird, sondern auch eine Prise Witz und Ironie entfaltet…

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