Familienkomödie um einen Mann, der sich um seine drei Enkelkinder kümmern muss und bald zu recht altmodischen Erziehungsmethoden zurückgreift.
Die beiden Komikerveteranen Billy Crystal ("Reine Nervensache") und Bette Midler ("Der Club der Teufelinnen") melden sich mit einer überdrehten Generationskonflikt-Komödie zurück.
In letzter Zeit war "City Slicker" Crystal vorrangig mit Sprechrollen für Animationsfilme beschäftigt, doch hier fungiert er sowohl als Produzent als auch einer der Hauptdarsteller. Ebenfalls im Bereich der Animation erfahren ist das Autorenteam Lisa Addario und Joe Syracuse, das zuvor am Animationsabenteuer "Könige der Wellen" mitschrieb. Eine Vorliebe für cartoonhaften Slapstick zeigt auch Regisseur Andy Fickman, der zuletzt die drollige Frauenfehde "Du schon wieder" (2010) inszenierte. Die Zeichen stehen also insgesamt auf familientauglichen Spaß, wobei das Verwandte-auf-Kollisionskurs-Komödienkonzept von "Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich" in "Meine Frau, unsere Enkelkinder und ich" verwandelt wird.
Artie Decker (Crystal) verliert seinen Job als Sportansager, da er als zu altmodisch angesehen wird. Kurz darauf bittet seine Tochter Alice Simmons (Marisa Tomei) ihn und seine Frau Diane (Midler) für eine Woche auf ihre drei Sprösslinge aufzupassen, während sie ihren Mann auf Geschäftsreise begleitet. Bei den an anti-autoritäre Erziehungsmethoden gewöhnten Kindern handelt es sich um die zwölfjährige Harper (Bailee Madison), die diszipliniert (und freudlos) Violine spielt, den stotternden und deswegen gehänselten achtjährigen Turner (Joshua Rush) und der trotzige kleine Barker (Kyle Breitkopf) hat ein imaginäres Känguru zum Freund. Den auf die guten alten Zeiten schwörenden Deckers steht daher eine schwierige Woche bevor. Darüberhinaus ist das Haus der Simmons ein hochautomatisierter futuristischer Prototyp, womit weitere Komplikationen garantiert sind.
Erwartungsgemäß entfaltet sich zunächst reines Chaos, sobald die guten Großeltern, als Vertreter gesunden Menschenverstands, gegen die modernen Erziehungsregeln ihrer neurotisch-überprotektiven Tochter verstoßen. So führt der Konsum von streng verbotenem Junkfood zum hyperaktiven Zuckerrausch; das Anstiften sich zu wehren endet mit einem blauen Auge für Turner. Typische Slapstickszenen umfassen einen Baseballschlag zwischen Arties Beine; die Bad-Taste-Einlagen setzen sich aus der üblichen (unappetitlichen) Scherz-Suppe von Verdauungspannen zusammen. Die gesammelten Fehltritte münden in unerfreulichen Knatsch-Konsequenzen, woraufhin reumütige Sentimentalität nicht weit ist. Wichtige Lebenslektionen (darunter wie schön es ist zur Abwechslung draußen zu spielen!) werden von allen Parteien verinnerlicht, und die gesammelte Familie steht sich letztlich näher als je zuvor.
Crystal und Midler ergänzen sich witzig als wohlmeinende Großeltern, und amüsieren selbst mit einer Gesangs- und Tanzeinlage vom Oldie "Book of Love". Der buntgemischte Soundtrack von 80er Pop über Klassik zu Rap strebt danach die entsprechenden Gefühlstakte anzuschlagen, was teils ein wenig übereifrig anmutet. Insgesamt wird die leichtverdauliche Mischung aus zahmen Slapstick, schelmischer Situationskomik und ulkigen Dialogen vor allem die älteren Semester ansprechen. ara.
Sportansager Artie und seine Frau Diane haben ihre Tochter Alice und deren Familie mit drei Kindern schon seit über einem Jahr nicht gesehen. Diane ist daher begeistert, als sie für eine Woche auf die Sprösslinge aufpassen sollen, während Alice und ihr Mann auf Geschäftsreise gehen. Doch das entpuppt sich als leichter gesagt als getan. Denn die drei Gören sind verhätschelt, an moderne Erziehungsmethoden und an einen hoch technisierten Haushalt gewöhnt, wohingegen ihre Großeltern in fast jeder Hinsicht auf die guten alten Zeiten schwören. Ein komisches Gefecht um Willen und Geduld bricht aus.
| Originaltitel | Parental Guidance |
| OV | - |
| OmU | - |
| Genre | Komödie |
| Filmpreis | - |
| USA-Start | 25.12.2012 |
| Kinostart (D) | 28.02.2013 |
| Besucher (D) | 246.561 |
| Einspielergebnis (D) | € 1.495.990 Bes. (EDI) 246.561 Bes. (FFA) 4.181 |
| FSK | o.A. (ohne Altersbeschränkung) |
| WWW | - |
Gedde Watanabe
Mr. Cheng
Joe Syracuse
Drehbuch
Peter Chernin
Produzent
Dylan Clark
Produzent
Kevin Halloran
Ausf. Produzent
David Bomba
Produktionsdesi gn
Dean Semler
Kamera
Kent Beyda
Schnitt
Marc Shaiman
Musik
Genevieve Tyrrell
Kostüme
Marcia Ross
Casting
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