Originaltitel: The Lord of the Rings III: The Return of the King
USA/Neuseeland 2003
Elijah Wood
Sir Ian McKellen
Viggo Mortensen
Regie: Peter Jackson
Verleih: Warner
Die finale Schlacht um Mittelerde steht unmittelbar bevor, als sich die Hobbits Sam (Sean Astin) und Frodo (Elijah Wood) Mordor nähern, um den Einen Ring zu zerstören. Doch nicht nur die finsteren Heerscharen des bösen Sauron stehen dem Triumph des Guten im Weg, auch der innerlich zerrissene Gollum und eine mysteriöse Spinne hegen ganz eigene Pläne mit dem Schatz.
Während der vom Splatter-Innovator zum Fantasy-Gigantomanen gereifte Peter Jackson bereits am neuen "King Kong" werkelt, vergnügen sich die Kinogänger mit dem Finale Furioso der jetzt schon zum Klassiker geadelten "Ringe"-Trilogie nach J.R.R. Tolkien.
Die letzten Stunden haben geschlagen! Noch einmal stemmen sich die Helden von Mittelerde gegen die Mächte der Finsternis. Und Gewissheit wird herrschen: das Abenteuer der Ringe ist im Kino das Maß aller Dinge.
Das also ist das Ende! Die Schlacht der Schlachten, die den Krieg um den Ring beschließt. Wir werden die Sieger sein, weil wir Vergleichbares nicht gesehen haben, und auch die Verlierer, weil wir alles daran messen werden.
Ein letztes Mal führt Peter Jacksons Ringzauber in die Welt der Wunder, in der Riesenspinnen Jagd auf Hobbits machen, Orks und Ringgeister für Sauron ins Gefecht ziehen und das Gute sich mit letzter Kraft gegen die Selbstaufgabe - den sicheren Tod - stellt.
Erneut kämpft der Widerstand auf verschiedenen Schlachtfeldern. Aragorn wagt sich auf den Pfad der Toten, um gefürchtete Geister, die nach Verrat an den Menschen zur ewigen Ruhelosigkeit verbannt wurden, auf die Seite des Lichts zu ziehen. Denn Saurons Armee verdunkelt das Land bis zum Horizont, attackiert Minas Tirith, das Herz von Gondor, das nach seiner Rückkehr einmal dem König gehören wird.
"Dies ist meine Stunde. Erkennst du den Tod nicht, wenn er dir begegnet", wird der schwarze Feldherr dem weißen Zauberer drohen und nicht ahnen, dass diese Stunde vielleicht auch seine letzte ist.
Auf den Feldern von Pelennor führt der finstere Fürst seine körperlosen Könige und eine Übermacht von Orks in eine Schlacht, die selbst ihn staunen lässt. Denn ein Hobbit und eine Frau werden das mächtige Phantom in die Knie zwingen, doch die Entscheidung wird erst in Mordor fallen. Vor seinem Eingang, dem Tor von Cirith Gorgor, und in seiner Mitte, dem Schicksalsberg.
"Nichts, nichts, liebes Herrchen", wird Gollum beschwichtigen - und doch alles, alles wollen. Seine Gier und Frodos Güte werden ein letztes Mal miteinander ringen und die Erlösung bringen.
Noch einmal wird man sie alle sehen können: den Beutlin und seine Hobbits, den Streicher und seine Gefährten, den Zauberer und seinen Rivalen, die unsterbliche Fürstentochter und die unglückliche Königsnichte.
Das also ist das Ende. Ein Triumph, in dem das Kino gefeiert wird, und eine Rückkehr, die tatsächlich ein Abschied ist. "Böser Chef, bestiehlt uns", jammert Gollum. Und sagt einmal die Wahrheit.
Überlänge? Dagegen war selbst Peter Jackson harmlos!
Kiefer Sutherland alias Jack Bauer kann schon mal zielen üben: Der "24"-Kinofilm kommt! (Foto: Fox)
Der Clou an der Kultserie "24" ist, dass die Action um Top-Agent Jack Bauer komplett in Echtzeit abläuft. Das stellt die geplante Kinoverfilmung natürlich vor eine echte Herausforderung. Doch wer nun einen Kinosessel-Marathon von der Dimension "Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs" fürchtet, der sei beruhigt. Der "24"-Film verabschiedet sich vom Konzept der TV-Serie und verdichtet das Geschehen auf zwei Stunden.
Was genau in diesen 120 Minuten passieren wird, steht allerdings noch immer in den Sternen. Jungautor Mark Bomback, der nach "Stirb langsam 4.0" auch für den zweiten "Wolverine"-Film und das Remake von "Total Recall" engagiert wurde, schreibt derzeit noch fieberhaft am Drehbuch. Unklar ist auch, wer Bombacks Ideen zum Leben erwecken soll. Denn nach dem Ausstieg von Tony Scott wird auch weiter ein Regisseur gesucht.
Trotzdem hat Filmriese Fox nun einen Termin für den Drehbeginn des "24"-Kinofilms festgelegt - im April 2012 soll die erste Klappe fallen. Warum ausgerechnet dann? Ganz einfach: Weil da eine Lücke im ansonsten prall gefüllten Terminkalender von Hauptdarsteller Kiefer Sutherland frei ist. Denn bei allen offenen Fragen zum Projekt ist eins zumindest klar: Ohne den Serienhelden läuft gar nichts. Alles andere wird sich finden.
Indes weiß selbst Sutherland offenbar noch keine Details. Er kündigte einmal an, der "24"-Film werde in Prag spielen, später erwähnte er dann Tokio. Die Idee, Jack Bauer im Ausland ermitteln zu lassen, wird aber offenbar auf jeden Fall umgesetzt. Darum scherzte Kiefer Sutherland auch: "Gut, dass wir den Film nicht auch in Echtzeit drehen - mehrere Stunden Flug von den USA aus wären echt langweilig anzusehen gewesen…"
Die Abenteuerlust, Entdeckerfreude und Neugier, die aus den großen blauen Augen des braunlockigen Jungstars Elijah Wood strahlen, sprechen Bände...
Die Rolle als weiser alter Zauberer Gandolf der Graue, der in Peter Jacksons Verfilmung von J.R.R. Tolkiens "Herr der Ringe"-Trilogie...
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.