Gallows - Jede Schule hat ein Geheimnis (2015)

Originaltitel: The Gallows
Gallows - Jede Schule hat ein Geheimnis Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (11)
  1. Ø 4.1
Kritikerwertung (1)
  1. Ø 1.5

Filmhandlung und Hintergrund

Gallows - Jede Schule hat ein Geheimnis: Found-Footage-Horrorfilm um einen Theater-AG, die von einem Geist heimgesucht wird.

20 Jahre sind vergangen, seit der Hauptdarsteller einer Schulaufführung – er war kurzfristig für den Part eingesprungen – durch einen tragischen Unfall ums Leben gekommen ist. Zu Ehren des Toten will die Theater-AG das damals abgebrochene Stück wieder auf die Bühne bringen. Am Abend vor der Premiere werden die Schauspieler Pfeifer und Reese sowie Football-Star Ryan und dessen Freundin im Auditorium eingesperrt und von einem Geist heimgesucht. Manche vergangene Ereignisse sollte man besser ruhen lassen.

Eine Theater-AG wird von einem Geist heimgesucht. Found-Footage-Horrorfilm, basierend auf einer Amateur-Webserie und produziert von Blumhouse Productions (“Insidious“), der mit minimalem Aufwand ein Maximum an Wirkung erzeugt.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • „Gallows“ ist sicher kein Totalschaden. Es gibt einen Anfang, ein Ende und dazwischen eine stümperhaft erzählte aber durchaus vorhandene Geister-Geschichte. Durch den Horror-TÜV kommt dieser Streifen trotzdem nicht mehr. Die Angst bleibt so gut wie aus, die Charaktere sind, wie soll ich es sagen – kacke – und die gemeinhin bekannten Qualitäten des Found Footage-Ansatzes werden allesamt sträflich liegengelassen. Vollkommen vorhersehbar und schockfrei entfaltete sich hier der banale Schrecken vor der Kamera. „Gallows“ ist der bisher überflüssigste und langweiligste Beitrag zum Horrorjahr 2015. Weitergehen, hier gibt es absolut nichts zu sehen.
  • Theater des Grauens: Vier Schüler halten auf Video fest, wie ein Geist sie nächtens dezimiert.

    Kaum hatten die beiden Nachwuchs-Regisseure Travis Cluff und Chris Lofing einen Trailer ihres beinahe fertigen, preisgünstigen Indie-Horrors online gestellt, entstand ein kleiner Hype. Wonach die junge Produktionsfirma Management 360 (“Steve Jobs”) einstieg und mit Genre-Impresario Jason Blum einen Horrorthriller ganz nach dem Geschmack des “Paranormal Activity“-Produzenten instandsetzte: Ein neuerungsfreies, aber konsequent durchgezogenes Found-Footage-Konzept, das Übernatürliches mit Slasher-Elementen vereint.

    Ein aus den Zuschauerrängen dokumentierter, tödlicher Unfall 1993 an der Beatrice High School in Nebraska macht mit dem kurzfristig eingesprungenen Hauptdarsteller am Galgen der gleichnamigen Schultheateraufführung kurzen Prozess. 20 Jahre später will die Theatergruppe das damals abgebrochene Stück wiederaufführen. Football-As Reese müht sich in jener Rolle bei den Proben, worüber sich sein Buddy Ryan deftig amüsiert, der ihn mit seiner Freundin Cassidy zur nächtlichen Sabotageaktion vor der Premiere überredet. Dabei werden sie nicht nur von Hauptdarstellerin Pfeifer gestellt, sondern auch von einem Geist, der sie einsperrt, erschreckt, lädiert und schließlich hinrichtet.

    Aus der Camcorder-Perspektive des enervierend lästernden Ryan erleben die nach ihren realen Vornamen benannten Akteure beinahe in Realzeit eine Nacht des Grauens, die sich nach langer Exposition im Schülermilieu mit effektivem Horror austobt. Alle Register des Wackelvideos werden gezogen, einschließlich Atemgeräusche, Hysterie, Reißschwenks, Unschärfe, zerschossener Ton, Bildverhau und digitale Aussetzer. Die Rache aus dem Jenseits über eine Generation hinweg beherrscht aber seine Schreck-Kniffe und verweist clever auf “Final Destination” und dessen fatale Unausweichlichkeit. tk.

Darsteller und Crew

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