Shaun das Schaf - Der Film (2015)

Originaltitel: Shaun the Sheep Movie
Shaun das Schaf - Der Film Poster
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  1. Ø 3
Kritikerwertung (1)
  1. Ø 3.5

Filmhandlung und Hintergrund

Shaun das Schaf - Der Film: Das freche Knet-Schaf der "Wallace & Gromit"-Macher im eigenen Kinofilm - und auf der Suche nach dem Bauern in der großen Stadt. Määäh!

Gelangweilt vom Alltag des Hoflebens will Shaun das Schaf einen Tag ausbrechen und löst Chaos aus: Sein Bauer landet mit Gedächtnisverlust in der Stadt und macht dort Karriere als Starfriseur mit Schafschere. Zusammen mit seinen Freunden und Hund Bitzer macht sich Shaun auf den Weg, um ihn zurückzuholen. Dabei fliehen sie vor einem skrupellosen Tierfänger dank perfekter Verkleidung, müssen aber aus dem Gefängnis befreit werden. Nach hartem Kampf und vielen Tricks schaffen Sie es mit dem Bauern wieder zurück auf den Hof.

Shaun und seine Freunde kehren dem heimatlichen Hof den Rücken und begeben sich in die Großstadt. Erstes abendfüllendes Leinwandabenteuer der von Aardman erdachten und höchst populären, stets charmant animierten Knetfigur.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Bevor die Stop-Motion-Serie „Shaun das Schaf“ im Rahmen des legendären Aufklärungsformates „Die Sendung mit der Maus“ auch in Deutschland Aufmerksamkeit bekam, entwickelte sie sich im Entstehungsland Großbritannien zu einem der Fernsehkulthits der jüngeren Vergangenheit. Bekannt wurde das Format durch die nicht minder bekannte Knetfigurenserie „Wallace und Gromit“, eh es von Animationsfilmer Richard Goleszowski mit einem eigenen Spin-Off bedacht wurde. Der Clou an „Shaun das Schaf“ ist neben der im TV-Segment bislang eher untergeordnet auftretenden Knetanimationstechnik insbesondere die Tatsache, dass sich die Kurzgeschichten allesamt stumm abspielen. Hintergrundmusik und Geräusche finden zwar statt, als Hauptübermittler für Emotionen und Humor fungieren allerdings die Gestik und Mimik der frech-süßen Hauptfiguren, zu denen neben Shaun auch der Hund Bitzer und natürlich der Schäfer gehören. Gemeinsam mit diversen Nebenfiguren rutscht dieses Trio Infernale jede Woche aufs Neue in ein harmloses, wenn auch nicht minder spaßiges Abenteuer, das nun erstmalig einen Ausflug auf die große Leinwand wagt.

    Die Kunst einer gelungenen Kinoauswertung jeder TV-Serie besteht darin, mit dem Endprodukt den Eindruck zu erwecken, nicht bloß eine x-beliebige Episode des Formats auf Spielfilmlänge zu strecken. Um auch als alleinstehendes Filmerlebnis zu überzeugen, benötigt es einen cineastischen Mehrwert. Diesen besitzt „Shaun das Schaf – Der Film“ nicht unbedingt, denn die Ausmaße der blökenden Lichtspielhaus-Eskapaden fallen zwar wesentlich opulenter aus als noch im Fernsehen, ansonsten ändert sich aber nichts an der Art und Weise, wie die Geschichten auch über die Flimmerkiste dargeboten werden. Die Fans mögen dies begrüßen; immerhin halten sich die Macher sehr penibel an die Erfolgsmechanismen ihrer Serie und nutzen die vielfältigen Möglichkeiten des Kinos nicht für überbordende Experimente. Gleichwohl hätte man sich von dem Regieduo aus Mark Burton und Richard Starzak, das mit „Shaun das Schaf – Der Film“ sein Debüt als Filmemacher gibt, ein wenig mehr Mut zum Ausbrechen aus dem engen Serien-Korsett gewünscht.

    Wie schon das TV-Format setzt auch der Film auf jede Menge Slapstick und gibt sich viel Mühe, das Komikzentrum beider Generationen zu treffen. Denn „Shaun das Schaf“ gehört zu jenen Franchises, die zwei große Fanbases besitzen. Da wäre zum einen die ganz junge Zielgruppe der Heranwachsenden, auf der anderen Seite machen schon seit Jahren die Erwachsenen einen beachtlichen Teil der Liebhaber aus. Zwischen diesen beiden Extremen findet sich jedoch kaum eine zündende Pointe wieder, denn für Teenies oder Jugendliche hält „Shaun das Schaf“ eineinhalb Stunden gepflegte Langeweile bereit. Das offenbart auch eines der Kernprobleme des Streifens, denn wie kürzlich erst die Leinwandadaption von „Spongebob Schwammkopf“ dürfte auch diese Serie mit ihrer Kinoaufbereitung keine neuen Fans hinzugewinnen. „Shaun das Schaf – Der Film“ sieht sich vielmehr als Service für die bestehenden Liebhaber - und als solcher funktioniert er durchaus.

    Fazit: „Shaun das Schaf – Der Film“ erweist sich als eineinhalbstündige Episode der beliebten Stop-Motion-Serie, nutzt die größeren Möglichkeiten des Kinos jedoch nicht aus und lässt dadurch nur schwer einen Mehrwert erkennen. Doch wie sagt man so schön: Die Fans wollen ja auch nichts anderes
  • Endlich bekommt unser aller Lieblingsschaf, die berühmte, von Aardman erdachte animierte Knetfigur, ihren ersten abendfüllenden Leinwandauftritt! Damit nicht genug: Shaun und seine Freunde stürzen sich in ihrem Filmdebüt gleich in ein ausgelassenes Abenteuer, bei dem es sie vom geliebten heimatlichen Hof in die Großstadt verschlägt. Schuld daran ist Shaun selbst, der mal wieder Unfug treibt, weshalb es den Bauern unfreiwillig in die Stadt verschlägt. Shaun und die Schafherde zögern keine Sekunde, um ihn zu retten und zurückzuholen. Zusammen mit Hund Bitzer verlassen sie die ländliche Idylle und machen sich auf den Weg ins Labyrinth aus Häusern, Straßen, Autos und Menschen. Beim Versuch, das angerichtete Chaos wieder gut zu machen, vergrößern sie es allerdings mächtig. Im Großstadtdschungel finden sie neue Freunde wie den Streuner Slip, müssen aber auch auf der Hut sein vor Tierfänger Trumper, der mit eiserner Hand über das städtische Tierheim herrscht … Auf ihrer abenteuerlichen Reise lernen die Freunde, dass wir manchmal das Wichtigste im Leben vergessen: Die Dinge, die wir haben, und die Menschen, die uns lieben, zu schätzen. Unter der Regie von Richard Starzak und Mark Burton wurde der Kinofilm in Stop-Motion, der bewährten Handschrift von Aardman Animations, hergestellt. Bei dem Familienspaß sind neben dem weltberühmten, aus dem Oscar-Hit “Wallace & Gromit – Unter Schafen” bekannten Titelheld auch Hund Bitzer, die Herde, der Bauer – und ganz viel Knete mit von der Partie. Das Stop-Motion-Highlight stammt wieder von den Machern von “Wallace & Gromit” und “Chicken Run“. Also nichts wie raus aus dem Stall, ab auf die Leinwand!

    Fazit: Abenteuerliches Roadmovie mit dem berühmtesten Schaf der Filmgeschichte.

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