Rubinrot (2013)

Nicht mehr im Kino.
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Kritikerwertung (1)
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Filmhandlung und Hintergrund

Rubinrot: Der Fantasy-Kult von Bestseller-Autorin Kerstin Gier im Kino: Die 16-jährige Gwen hat ein Zeitreise-Gen geerbt und erkundet die Weltgeschichte.

Gwendolyn ist ein ganz normaler 16-jähriger Teenager – sieht man einmal davon ab, dass sie ein Zeitreise-Gen besitzt, das in ihrer Familie vererbt wird. So wird sie immer wieder vom heutigen London aus durch die Historie gewirbelt – genauso wie Gideon, der arrogante Freund ihrer Schwester Charlotte, mit dem sie sich zusammentun muss, um unterstützt von einer geheimnisvollen Loge das Geheimnis ihrer Familie aufzuklären. Erschwert wird ihre ohnehin gefährliche Mission durch den Umstand, dass Gideon auf den zweiten Blick gar kein so unrechter Typ ist.

Gwendolyn ist ein ganz normaler 16-jähriger Teenager – sieht man einmal davon ab, dass sie ein Zeitreise-Gen in sich trägt, das in ihrer Familie vererbt wird (und eigentlich ganz woanders vermutet wurde). So wird sie vom heutigen London aus durch die Historie gewirbelt – genauso wie Gideon, der arrogante Freund ihrer Schwester Charlotte, mit dem sie sich zusammentun muss, um das Geheimnis ihrer Familie aufzuklären. Erschwert wird die heikle Mission durch den Umstand, dass Gideon auf den zweiten Blick gar kein so unrechter Typ ist.

Zu ihrer Überraschung erfährt Gwendolyn, dass sie etwas Besonderes ist, und große Abenteuer auf sie warten. Spezialeffekte und Story à la Hollywood in einem deutschen Fantasy-Abenteuer nach populärer Romanvorlage.

Auf DVD & Blu-ray (2)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    Die Verfilmung des Bestsellers gibt sich aufwendig, leidet aber am durchwachsenen Schauspiel und der Verweigerung, echtes Drama in die Geschichte einfließen zu lassen.
  • Schwungvolle Verfilmung des ersten Teils der populären Jugendbestseller-Trilogie von Kerstin Gier um die Abenteuer zweier 16-jähriger Zeitreisender.

    “Liebe geht durch alle Zeiten”, Kerstin Giers Romantrilogie, die aus den Bänden “Rubinrot”, “Saphirblau” und “Smaragdgrün” besteht, wurde bereits über eine Million Mal verkauft. Um zeitlose Liebe geht es, um spektakuläre Zeitreisen und verzwicke Familienbande. Da kommt einem Stephenie Meyers “Twilight”-Saga in den Sinn. Ähnlich diesem Erfolgs-Franchise hat Felix Fuchssteiners Adaption des ersten Buches der Reihe das (weibliche) Teen-Publikum fest im Auge, genauso wie die Versatzstücke des populären Fantasy-Genres.

    “‘Rubinrot’, sagt der Regisseur, “hat alles, was Kino ausmacht. Man wird in eine ganz eigene Realität entführt, es gibt historische Szenen, tolle Kostüme, Pferde – kurzum, alles was man als Filmemacher immer schon mal machen wollte, und das alles in einem einzigen Film”. Ein ehrgeiziges Unterfangen, dessen Potenzial außer Frage steht. Heldin der Geschichte ist die 16-jährige Gwendolyn Shepherd (Maria Ehrich), ein eigentlich ganz durchschnittlicher Teenager – sieht man einmal davon ab, dass sie ein Zeitreise-Gen besitzt, das sie immer wieder unverhofft durch die Epochen wirbelt. Auch der arrogante Freund ihrer Schwester Charlotte, Gideon de Villiers (Jannis Niewöhner) hat dieses Gen. Mit ihm muss sie sich zähneknirschend zusammentut, um unter Anleitung einer geheimnisvollen Loge, das Geheimnis ihrer Familie aufzuklären.

    Sind die Personen eingeführt und der Plot ausgelegt – ein Prozess, der bei Filmen dieser Art immer einer gewissen Zeit und auch Geduld bedarf – legt der Filmemacher mit einem eleganten, technisch soliden Zeitsprung los, der seine Heldin vom heutigen – das turbulente Abenteuer spielt in der Themsemetropole – ins viktorianische London katapultiert. Für diese Zeit trägt sie natürlich die falsche Klamotten, benutzt die falschen Ausdrücke usw., woraus sich immer wieder komische Momente ergeben. Doch weil sie ein aufgeweckter Teenager ist, findet sich Gwendolyn in der fremden Welt schnell zurecht. Problematisch ist eher, dass sie sich Gideons Charme nicht so einfach zu entziehen vermag.

    Fuchssteiner (“Draußen am See”) nutzt, nach dem nah an der Vorlage angesiedelten, mit direkter, frischer Sprache versehenen Drehbuch von Katharina Schöde (“Die Kurve”) die Möglichkeiten der Gattung. Frei von allgegenwärtigem Realismus, erschafft er eine eigene, farbenfrohe Ästhetik, baut auf Action wie Fechteinlagen und rasende Kutschenfahrt, nutzt geschichtsträchtige (Wartburg) wie moderne Locations (Millenium-Bridge), erlaubt sich (zwei) Hubschrauberflüge und setzt auf die Chemie der sympathischen Hauptdarsteller Ehrich (“Doctor’s Diary) und Niewöhner (“Gangs”). Mit beliebten deutschen Charakterdarstellern wie Veronica Ferres, Katharina Thalbach, Uwe Kokisch, Gottfried John, Rüdiger Vogler oder Axel Milberg sind die Nebenrollen besetzt, Spezialeffekte wie Stunts können sich sehen lassen. Die Mischung stimmt. geh.

Darsteller und Crew

News und Stories

  • Deutschland trauert um einen großen Charakterdarsteller. Bereits am Montag erlag Gottfried John einem Krebsleiden.

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