Saphirblau (2014)

Saphirblau Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (7)
  1. Ø 4
Kritikerwertung (2)
  1. Ø 2.5

Filmhandlung und Hintergrund

Saphirblau: Zweiter Film zur Buchreihe "Liebe geht durch alle Zeiten": Gwendolyn und Gideon spüren in der Vergangenheit des 18. Jahrhunderts dem Geheimnis des gestohlenen Chronographen nach...

Die junge Gwendolyn hat sich inzwischen damit abgefunden, dass sie als Auserwählte ihrer Familie das Zeitreise-Gen besitzt. Neu für sie sind dagegen die starken Gefühle, die sie für den ebenfalls auserwählten Gideon hegt. Doch Zeit, ihre aufflammende Liebe auch auszuleben, bleibt den beiden nicht. Schließlich hat es sich eine Allianz dunkler Mächte zum Ziel gesetzt, die Weltherrschaft an sich zu reißen. Und das müssen Gideon und Gwendolyn im Hier und Jetzt, aber auch bei ihren Reisen in die Vergangenheit, unbedingt verhindern.

Gideon und Gwendelyn müssen bei ihren Zeitreisen eine Allianz dunkler Mächte bekämpfen. Verfilmung des zweiten Teils der Bestseller-Trilogie von Kerstin Gier um die Abenteuer zweier junger Zeitreisender.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Typischer „Lückenfüller“-Film. Schwächer als der erste Teil, lässt „Saphirblau“ noch viel Raum für das Finale in „Smaragdgrün“.
  • Gwendolyn Shepherd, Zeitreisende wider Willen, akzeptiert langsam ihre heikle Mission, auch wenn viele Fragen an die Loge offen bleiben. Und sie kommt Gideon, den sie anfangs für einen arroganten Schnösel hielt, immer näher. Die beiden müssen lernen, einander zu vertrauen, denn vor ihnen liegen ein paar Aufgaben. Zum Beispiel die Welt retten. Oder Menuett tanzen. Beides nicht einfach! Doch Gideon verhält sich manchmal rätselhaft, und Gwen wird klar, dass sie schleunigst ihre Hormone in den Griff bekommen muss. Als Ratgeber zur Seite stehen ihr wieder Freundin Leslie, Schulgeist James und in der Vergangenheit Großvater Lucas als junger Mann. Neu im Freundeskreis ist Wasserspeier-Dämon Xemerius. Als das heftig verliebte Zeitreise-Paar sich gegen eine gefährliche Allianz und den Grafen von Saint Germain zur Wehr setzen muss, werden ihre Gefühle auf eine harte Probe gestellt. Nach “Rubinrot” nimmt die in London angesiedelte Liebesgeschichte nach Kerstin Giers “Edelstein”-Trilogie mit grandiosem Cast, stimmigen Dialogen, eindrucksvollen Locations und tollen Spezialeffekten und Stunts in jeder Hinsicht Fahrt auf. “Smaragdgrün”, der krönende Abschluss, kann kommen!

    Fazit: Die Zeitreise-Liebesgeschichte nach der Weltbestseller-Trilogie von Kerstin Gier geht in die zweite Runde!
  • Nachdem der erste Teil "Rubinrot" (2013) nicht einmal eine halbe Million Zuschauer ins Kino lockte, sah es zunächst so aus, als ob die Verfilmung von Kerstin Giers populärer "Edelsteintrilogie" das Schicksal vieler angedachter "Harry Potter"-Nachfolgeprojekte teilen würde. Doch im Gegensatz zu "Eragon", "Tintenherz" oder "Der magische Kompass", die ohne Abschluss blieben, entschied man sich, die Zeitreise-Saga für Teenager fortzusetzen. Es bleibt abzuwarten, ob sich nun der große Erfolg einstellen wird, denn der von Regisseur Felix Fuchsteiner und seiner langjährigen Mitarbeiterin Katharina Schöde inszenierte zweite Teil "Saphirblau" erweist sich wesentlich schwächer als der Einstieg.

    Dabei fällte man in Sachen Besetzung sogar die richtigen Entscheidungen. Der überforderte Uwe Kokisch als manipulierender Logengroßmeister sowie die ebenso deplatzierten Gottfried John und Axel Milberg wurden aus der Handlung gestrichen und durch den eher unbekannten Ralf Kanies als distinguierten Finsterling ersetzt. Dagegen soll neben Kostja Ullmann als Hausgeist und Katharina Thalbach als verschobene Großmutter jetzt ein Wasser spuckender, plappernder Hausdämon namens Xermerius für den Humor sorgen, der aber eher durchschnittlich animiert wurde. Mit Rufus Beck als dessen Stimme stellte man wiederum die Klammer zu den "Harry Potter"-Hörbüchern her. Ansonsten fielen die Spezialeffekte erneut ziemlich durchwachsen aus. Wenn man sich in Fantasy-Gefilde à la Hollywood begibt, sollte man sich damit auch messen können.

    Angestrebt wurde erneut eine Mischung aus Coming-of-Age, Familiendrama, romantisches Fantasy-Abenteuer und Verschwörungsthriller, was letztlich nicht ganz aufgeht. Zwischen dem von Lucy und Paul beobachteten Mord im Prolog und einer alibihaften Actioneinlage während des Nachspanns bleibt angesichts jugendfreier Erotik und unglücklichem Liebensschmachten wenig Platz für Spannung. Nachdem der mörderische Graf von St. Germain als bösartiger Gegenspieler eingeführt wurde, taugt es wenig für sein unheimliches Image, wenn er mit Gwen bei einem historischen Ball den "Time Warp" tanzt. Ein weiterer unpassender Stilbruch stellt eine Fechtszene dar, die mit einem Popsong der US-Formation "3OH!3" unterlegt wurde. Bei den romantischen Intermezzi erscheinen Schmusepopsongs dagegen besser aufgehoben. Von Kerstin Giers steten popkulturellen Anspielungen der Romane blieb ansonsten wenig übrig.

    "Schneller, bunter, lauter, wilder" mag erklärtermaßen das Konzept der beiden Filmemacher gewesen sein, doch abgesehen von einem erhöhten Handkameraeinsatz merkt man auf der Leinwand davon wenig Auf Dauer können die komödiantischen Einlagen und die Schulintrigen nicht über den Mangel an Tempo hinweg trösten. Wenn die Zuschauer am Ball bleiben, wird man Gwens Kampf gegen die Loge im abschließenden Teil "Smaragdgrün" weiter verfolgen können.

    Fazit: "Saphirblau" liefert als zweiter Teil der Fantasy-Trilogie nach Kerstin Giers Jugendbestsellern ein routiniertes Amüsement samt amouröse Verwirrungen - wobei die Spannung bald auf der Strecke bleibt.
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