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Ninja Assassin (2009)

Ninja Assassin Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (1)
  1. Ø 5
Kritikerwertung (2)
  1. Ø 2

Filmhandlung und Hintergrund

Ninja Assassin: Action-Film über den Ninja-Kämpfer Raizo, der einen Rachefeldzug gegen seine kriminellen Ausbilder führt.

Raizo ist in einer als Waisenhaus getarnten Ninja-Ausbildungsstätte aufgewachsen. Ausgebildet zum Killer für eine Geheimorganisation und seiner Kindheit beraubt, gelingt dem wutentbrannten Ninja eines Tages die Flucht in den Untergrund. Von dort aus plant er die Rache an seinen Peinigern. Da kommt ihm die schöne Europol-Agentin Mika, die gegen das Waisenhaus ermittelt, gerade gelegen. Die Ninjas haben sie bereits im Visier, als Raizo sich kurzerhand mit ihr verbündet und die beiden zu Gejagten werden. Eine Hetzjagd quer durch Europa beginnt.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (2)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Viel Blut, wenig Ehre: „Ninja Assassin“ erstarrt trotz eines übereifrigen Action- und Splatter-Buffets unter der fahlen Kruste naiver Ernsthaftigkeit.
  • Einem Ego-Shooter-Spiel gleich inszeniert der einschlägig vorbelastete Second-Unit-Regisseur James McTeigue (“V wie Vendetta”) den Rachefeldzug seines Titelhelden, dem der in Fernost kultisch verehrte koreanische Pop-Star Rain sein Gesicht leiht.

    “Ninja Assassin”. Zwei Worte – und eigentlich ist zum Film schon alles gesagt: Raizo ist einer der gefährlichsten Auftragskiller der Welt. Vom Ozuno-Clan wurde er einst in einer als Waisenhaus getarnten Ninja-Schule in den Bergen des Himalajas zur gnadenlosen Kampfmaschine ausgebildet, für den Gegenwert von 100 Kilogramm Gold geht er nun seinem mörderischen Geschäft nach – lautlos, effektiv und mit Erfolgsgarantie. Doch nachdem sein Ausbilder (furchteinflößende Idealbesetzung: Martial-Arts-Veteran Sho Kosugi) seine Freundin hinrichten ließ, bricht Raizo mit der Geheimorganisation und sinnt auf Rache.

    In Form eines klassischen Eastern, unterlegt mit einem von Ilan Eshkeri komponierten Western-Score legt Regisseur James McTeigue los. Action wird beim versierten Second-Unit-Regisseur der Wachowski-Brüder Larry und Andy (“Matrix”-Trilogie), die hier gemeinsam mit Joel Silver und Grant Hill als Produzenten verantwortlich zeichnen, groß geschrieben. Überaus drastisch – Köpfe werden vom Rumpf getrennt, Gliedmaßen abgeschlagen und das Blut spritzt dabei wie die Fontänen der berühmten Springbrunnen des Bellagio Hotels in Las Vegas – macht Raizo einer Yakuza-Gang den Garaus. Blitzschnell bewegt er sich, fast unsichtbar bleibt er. Leichen pflastern seinen Weg.

    Nach einem Schnitt ist der nächste Schauplatz Berlin. Denn dort bzw. in Babelsberg widmeten sich die Wachowskis gleich nach “Speed Racer” ihrem nächsten Projekt, einer deutsch-amerikanischen Koproduktion und verpflichteten dafür erneut den koreanischen Pop-Star Rain, in seiner Heimat ein Superstar, vom Time Magazine 2006 zu den “100 Most Influential People Who Shape Our World” gewählt. Er legt seinen Ninja minimalistisch an, als Keanu-Reeves-Klon, maulfaul, introvertiert und in sich ruhend. Ihm in der deutschen Hauptstadt auf der Spur ist Europol-Agentin Mika Coretti (Naomie Harris aus “Street Kings”), die die mysteriöse Organisation mit weltweiten Auftragsmorden in Verbindung bringt und so selbst in deren Visier gerät.

    Doch der Plot der Drehbuchautoren Matthew Sand und J. Michael Straczynski (“Der fremde Sohn”) ist trotz diverser Nebenstränge – so wird etwa in Rückblenden von Raizos von Schmerzen und Schlägen geprägter Kindheit erzählt – von untergeordneter Bedeutung. Es zählt (fast) ausschließlich der düstere Noir-Look (Produktionsdesign: Graham “Grace” Walker) sowie die atemlosen, stets im Halbdunkel inszenierten Kampfchoreographien. Rot (Blut), schwarz (Kleidung) und blau (Nacht) dominieren als Farben, wie bei einem Ego-Shooter-Spiel tauchen endlose Kohorten von Gegnern aus allen Ecken des Bildes auf und werden gnadenlos niedergemetzelt. Montiert haben Gian Ganziano und Jett Sally die Non-Stop-Hatz im MTV-Clip-Stil, entsprechend angelegt hat auch Kameramann Karl Walter Lindenlaub seine Bildsprache. Ein visueller Overkill, ein entfesselter Blutrausch, der für den Kinobesuch einen starken Magen und eine Vorliebe fürs Genre voraussetzt. geh.

Darsteller und Crew

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