Homefront (2013)

Nicht mehr im Kino.
Userwertung (3)
  1. Ø 5
Kritikerwertung (1)
  1. Ø 2.5

Filmhandlung und Hintergrund

Homefront: Actionthriller mit Jason Statham als Ex-Undercover-Agent, der im ländlichen Louisiana mit seiner Tochter Frieden sucht, aber von seiner Vergangenheit eingeholt wird.

Phil Broker (Jason Statham) hängt seinen Job als DEA-Agent an den Nagel, nachdem bei einem Undercover-Einsatz, bei dem er den Drogenboss Danny T festgenommen wird, dessen Sohn erschossen wird. Er zieht mit seiner Familie in eine Kleinstadt und möchte hier noch einmal von vorn beginnen. Er möchte das aufregendes und mitunter gefährliches Leben hinter sich lassen, die Ruhe genießen und endlich mit sich ins Reine kommen. Doch leider ahnt er nicht, dass in der Kleinstadt der Drogenbaron Gator (James Franco) das Sagen hat.

Phils Tochter Maddy (Izabela Vidovic) setzt sich in ihrer neuen Schule gegen Mobbing zur Wehr und löst damit eine Reihe von Ereignissen aus. Cassie (Kate Bosworth), die Mutter des Mobbers, möchte die Demütigung nicht ungestraft lassen und setzt Gator auf Phil an. Gator ist hier der Herrscher über die Drogen und jeder kleinkrimineller Schläger der Kleinstadt steht unter seiner Führung. Als Gator dann noch herausfindet, dass Phil ein ehemaliger DEA-Agent ist, sieht er sein florierendes Crystal-Meth-Geschäft in Gefahr und beschließt, etwas gegen das drohende Unheil zu unternehmen. Schon bald steht Phil, der doch einfach nur seine Ruhe haben wollte, einer ganzen Horde von Kleinstadt-Gangstern gegenüber, die ihm nicht gerade wohlgesonnen sind.

Doch was sie Ganoven nicht mit einberechnet haben ist, dass Phil nicht eingerostet ist und noch ordentlich was auf dem Kasten hat, was er seinen Gegnern auch zu spüren gibt. Schnell erwacht die verschlafene Kleinstadt zum Leben, denn ein wahrer Krieg bricht aus, bei dem kein Stein auf dem anderen bleibt.

Das Drehbuch stammt von Sylvester Stallone, der auch schon die Drehbücher zu „Rocky“, „Rambo“, „The Expendables“ und zwei Dutzend weitere Filme geschrieben hat und für Rocky sogar mit eine Oscarnominierung einheimsen konnte.

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    Statham vs. Franco – nach einem Drehbuch von Sly Stallone. Wie daraus lediglich ein halbwegs solider Actionfilm werden konnte, ist eigentlich ein Rätsel.
  • Auch im tiefsten ländlichen Lousiana beweist die britische Kampfmaschine Jason Statham, dass sie jeden kriminellen Sumpf trockenlegen kann.

    Der neue Film von Thrillerspezialist Gary Fleder (“Denn zum Küssen sind sie da”) ist nach bald drei “Expendable”-Missionen der jüngste Actionableger der Männerfreundschaft zwischen Statham und Sylvester Stallone. Dabei bedient das Drehbuch, das Stallone vor Jahren eigentlich für sich selbst geschrieben hatte, in kantig-kompromissloser Problemlösung alle Erwartungen der Fans – und durchbricht sie zugleich, weil zumindest einige Vertreter der vermutet dunklen Seite mehr Grautöne als anfangs angenommen zeigen.

    Konsequent böse sind nur die Mitglieder einer kriminellen Bikergang, deren Crystal-Meth-Geschäfte Stathams DEA-Agent Broker nachhaltig sabotierte. Weil nach Brokers Undercover-Einsatz der Gangchef im Knast und sein Sohn in der Pathologie landete, steht den Bikern auch zwei Jahre später Sehnsucht nach Vergebung nicht ins Gesicht geschrieben. Noch wissen sie nicht, dass der Mann, der sie verriet, längst seinen Job aufgegeben hat und an der Seite seiner neunjährigen Tochter versucht, in einer Kleinstadt in Louisiana die Gewalt der Vergangenheit hinter sich zu lassen. Vergeblich, denn ein kleiner Schulstreit zwischen dem Mädchen und einem Pausenhof-Tyrannen, der mit einer Lektion für den Jungen endet, ruft dessen Onkel Gator Bodine (James Franco), aufgehetzt von seiner drogensüchtigen Schwester, auf den Plan.

    Dass Bodine vor Ort selbst Crystal Meth kocht, für sein Produkt das Vertriebsnetz der Bikergang nutzen und ihnen als Gegenleistung Broker ans Messer liefern möchte, erschwert die Aufgabe des Helden nur geringfügig. Denn wie in den meisten seiner Filme ist Statham auch hier ein unerschütterlicher Turm in der Schlacht. Kurze, knackige Fights zeigen den britischen Bulldozer im gewohnt überzeugenden Abräumer-Modus, wobei Regisseur Gary Fleder überzogene Actionexzesse meidet und die Statham-Fankurve mit seinem geradlinig konstruierten, in seiner schwül-feuchten Atmosphäre stimmigen und im Verhalten einiger Figuren durchaus Überraschungen bietenden Thriller garantiert nicht enttäuschen wird. Zumal prominente Namen wie Kate Bosworth und Winona Ryder in interessanten Nebenrollen gute Gründe liefern, “Homefront” nicht nur über Spannung und Action zu definieren. kob.

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