Harry Potter und der Feuerkelch (2005)

Originaltitel: Harry Potter and the Goblet of Fire
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Filmhandlung und Hintergrund

Harry Potter und der Feuerkelch: Vierter Teil des magischen Franchise, in dem Harry Potter die Pubertät und erstmals auch den Fürst der Finsternis, Lord Voldemort, kennen lernt.

Für Zauberlehrling Harry Potter (Daniel Radcliffe) beginnt das vierte Jahr auf Hogwarts. Große Herausforderungen stehen bevor, nicht nur bei der Quidditch-Weltmeisterschaft, sondern auch beim Triwizard Tournament, wo Schüler von drei verschiedenen Zauberschulen die Klingen kreuzen, um heraus zu finden, wer der bessere Zauberschüler ist. Harry staunt nicht schlecht, als er ebenfalls dazu eingeladen wird, muss jedoch zur Kenntnis nehmen, dass auch die Bösewichte rund um Erzfeind Voldemort (Ralph Fiennes) nicht auf der faulen Haut gelegen haben.

Viel Feind, viel Ehr und auch ein bisschen Liebe für Harry Potter im vierten, diesmal von Mike Newell (“Vier Hochzeiten und ein Todesfall”) inszenierten Teil der erfolgreichen Kinderbuch-Reihe.

In seinem 4. Schuljahr in Hogwarts erwarten Harry Potter einige Überraschungen. Der Zauberlehrling entdeckt merkwürdige Gefühle, die sich um Mädchen sowie unheimliche Signale, die sich um Voldemort drehen. Während Harry am Trimagischen Turnier, einem der ruhmreichsten, aber auch gefährlichsten Wettkämpfe der Zauberwelt teilnimmt, findet der Fürst der Finsternis endlich einen Weg, wieder Gestalt anzunehmen.

In seinem vierten Hogwarts-Jahr plagen den Zauberschüler gewaltige Sorgen. Zum einen taucht auf der Quidditch-Weltmeisterschaft Potters Nemesis Lord Voldemort mitsamt seiner Todesser auf. Zum anderen soll Harry, obwohl eigentlich noch zu jung, für Gryffindor am Trimagischen Turnier teilnehmen. Das heißt: er muss nicht nur gegen ältere und erfahrenere Schüler antreten, sondern auch drei extrem schwierige Aufgaben lösen. Aufgaben, die ihn zu wilden Drachen, tief in den Hogwarts-See und durch ein lebensgefährliches Labyrinth führen.

Auf DVD & Blu-ray (6)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Drei Filme sind ausgewertet, drei weitere in Planung, und im Reich der Mitte, dem vierten Kinoabenteuer der Muggel- und Magierikone, ist J.K. Rowlings 766-Seiten-Schmöker auf die Filetstücke komprimiert: Fluch und Zauber der Pubertät, Wettkämpfe in der Welt der Wunder und die Rückkehr des Ur-Bösen. Den darf man nicht aussprechen, die Prognose für die Geschichte um den Feuerkelch aber schon: kommerzieller Jahrgangsbester.

    Trotz eines düsteren Openings, in dem Lord Voldemorts loyalste Helfer und mit eiskaltem Händchen auch er selbst ihren Auftritt bekommen, trotz eines unheimlichen Finales, in dem der Hauch des Todes endlich eine Gestalt bekommt, wirkt Mike Newells Sequel insgesamt weniger beängstigend als Alfonso Cuaróns atmosphärisch sehr beeindruckender Vorgänger. Erkennbar geradliniger, transparenter und damit ohne den dramatischen Sog von “Askaban” entwickelt sich der Plot, der dafür einen Sympathiebonus im Angebot hat, wenn er vom Verlassen der Kindheit, von der Entdeckung unbekannter Gefühle, vom Kampf mit der Unsicherheit erzählt. Gut 45 Minuten macht sich “La Boum”-Feeling breit, wenn Harry und Ron für den Weihnachtsball schüchtern Begleitung suchen, während sich Hermine, das Mädchen in ihrer Mitte, sofort Quidditch-Star Viktor angelt und sich vor ungläubigen Augen zum exotischen Geschöpf in Bonbonrosa verwandelt. Der neue Geist in Hogwarts überträgt sich sogar auf den alten, auf die Maulende Myrthe, die Harry beim Schaumbad eng auf den Leib rückt.

    “Dirty Harry” ist diese Fortsetzung trotzdem nicht, sondern eine liebenswerte Beobachtung einer Zeit des Umbruchs. Auffallend Event-orientiert ist die Struktur. Es beginnt mit der Quidditch-WM, die von Voldemorts Fanbasis sabotiert wird, fortgesetzt mit dem Weihnachtball, der die gewöhnungsbedürftige Kommunikationsform Tanzen einführt, und schließlich gefolgt vom Trimagischen Turnier. Selbiges führt Zauberschulen aus der ganzen Welt zusammen, versucht in drei gefährlichen Aufgaben den Champion zu ermitteln, dem ewiger Ruhm versprochen ist. Auch die Effektezauberer beweisen sich, wenn Harry zum spektakulär realisierten Luftkampf mit einem Drachen antritt, im Schwarzen See mit Wasserdämonen ringt und schließlich ein gigantisches Labyrinth betritt, das den Zugang zu Voldemort verbirgt. Das klassische Dilemma, sich zwischen Ruhm und Freundschaft, Karriere und Mitgefühl entscheiden zu müssen, begleitet Harry und die Kids bis zum Ende, an dem der Fleisch gewordene Voldemort (Ralph Fiennes) seinen Erzfeind zum Duell fordert. Den Schmerz der Verlusterfahrung streift der Film nur, trotz der Ermordung eines Sympathieträgers. Ungeachtet der düsteren Elemente dominiert Komik verständlicherweise über Tragik. Dafür sorgen die im frühen “Hanson”-Look antretenden coolen Brüder Rons, vor allem aber der neue Lehrer für die Verteidigung gegen die Dunklen Künste. In dieser Rolle zeigt Irlands Charakterchamäleon Brendan Gleeson, kürzlich in “Königreich der Himmel” noch ein Teufel, dass er kein Muggel, sondern ein echter Magier ist. kob.

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