Der Mondbär - Das große Abenteuer (2008)

Der Mondbär - Das große Abenteuer Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Der Mondbär - Das große Abenteuer: Lustiger und lehrreicher Kinderfilm, der auf der gleichnamigen Kinderbuchreihe basiert.

Als eines Nachts der Mond vom Himmel verschwindet, herrscht große Aufregung im Wald. Dachs, Frosch, Ente und Marienkäfer stolpern in totaler Dunkelheit herum, bis sie ein helles Licht im Haus des Mondbärs entdecken. Dort sitzt der Mond bei seinem Gastgeber und spielt mit ihm einträchtig Dame. Kurz darauf schläft er ein und die Tiere sind ratlos. Wie können sie den Mond aufwecken und zurück an den Himmel bringen? Nur der Sonnenvogel weiß weiter.

Kindgerechter und humorvoller Filmspaß für Groß und Klein, der auf der beliebten KI.KA-Serie basiert. Die Produzenten der beiden “Felix”-Hasenabenteuer vertrauen wieder auf die Flat-2-D-Optik. Bei liebenswerten und ideenreichen Helden ist fröhliche Familienunterhaltung garantiert.

Die Tiere des Waldes sind in heller Aufregung: Der Mond ist verschwunden. Dieser sitzt gemütlich in Mondbärs Häuschen und spielt Dame. Um den Tieren zu leuchten, muss er aber wieder ans Firmament. Allerdings ist er mittlerweile auch noch eingeschlafen und kann nur durch den Gesang des Sonnenvogels geweckt werden. Dieser ist aber nirgends zu finden. Währenddessen wird dem Hasen auch noch von Unbekannten sein kompletter Möhrenvorrat geklaut.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • „Der Mondbär – Das große Kinoabenteuer“ ist ein Animationsfilm für Kinder im Vorschulalter, der sich an die Optik der gleichnamigen Bücher von Rolf Fänger und Ulrike Möltgen anlehnt. Die Regisseure Mike Maurus und Thomas Bodenstein arbeiteten schon bei der gleichnamigen TV-Serie zusammen als Regisseur bzw. Produzent, die Drehbuchautoren Gabriele M. Walther und Mark Slater verfassten ebenfalls schon die Serie. Doch hier haben sie ein neues Abenteuer erfunden, das es weder in den Büchern noch in der TV-Serie gibt. Das Ergebnis ist ein farbenfrohes, kindgerechtes Roadmovie mit viel Humor rund um das Thema Gemeinschaft.

    Der Mondbär ist kein Braunbär, sondern ein heller Teddybär mit blauem Halstuch, und der gefallene Mond ist eine Sichel mit Augen und der Fähigkeit zu sprechen. Der Teddy kann ihn bequem im Arm in sein Haus im Wald tragen. Andere Tiere sind teilweise bekleidet wie im Spielzimmer und die Farbe Lila kommt häufiger vor als in der Natur. Der Specht trägt eine Trommel vor der Brust und die Glühkäferchen dienen als anknipsbare Lampen. Manche Tiere haben auch ihre typischen Eigenschaften aus der Fabel, so ist der Hase ängstlich und der Fuchs gibt den schlauen Halbstarken.

    Das Tempo des Films ist gemächlich, die Tiere sprechen deutlich, wenn auch die eine oder andere Stimme, etwa die des Marienkäfers, eine Spur weniger erwachsen hätte gewählt werden können. Der gelbe Sonnenvogel, der morgens die Tiere mit seinem wunderbaren Gesang weckt, bekommt seine Lieder untergelegt, die wie aus der Ferne, von einem Band abgespielt klingen. Das verleiht dem Film eine zauberhafte, poetische Note, die sich noch in anderen Details wiederfindet. So ist der malerische Stil der Hintergründe, etwa der grünen Aquarelle für den Wald, in dem nur einige Bäume Konturen bekommen, einem Bilderbuch sehr ähnlich, das zum Mitfantasieren einlädt. Die besondere Optik des Films liegt an der zweidimensional erscheinenden 3D-Produktionsweise mit 3D-Vordergründen und 2D-Kulissen. Im finsteren Tal lebt ein Tüftler namens Pollux, bei dem der Mondbär und seine Freunde eine komplizierte Kartoffelkuchenmaschine und ein Flugzeug ausprobieren.

    Es gibt zahlreiche Nebenhandlungen und sogar Gesangseinlagen, ohne dass das Geschehen überladen wird. Der witzigste Gesang ist der Rap der Krähen. Der Mondbär und seine Freunde müssen sich gegen die Krähen ausgerechnet auf einer wackeligen Hängebrücke durchsetzen. Aufregung bietet auch der böse Fuchs, der den Sonnenvogel verschluckt. Aber das Bedrohliche wird sofort durch Slapstick und Situationskomik aufgefangen, und der Sonnenvogel wird auf witzige Weise wieder befreit. Den Kindergartenkindern, die an der Pressevorführung teilnahmen, bot sich jedenfalls oft Anlass zum Lachen.

    Fazit: „Der Mondbär“ spaziert vom Bilderbuch auf die Kinoleinwand im gleichen farbenfrohen Look, aber mit einem neuen, spannenden Abenteuer für Kinder im Vorschulalter.
  • Lustige, lehrreiche, aber auch spannende Adaption der bei Coppenrath erschienenen Kinderbücher, an dem vor allem der Nachwuchs im Vorschulalter Gefallen finden dürfte.

    Vor drei Jahren war es der reiselustige Hase Felix, der dank Gabriele M. Walther und ihrer Firma Caligari Film zu Leinwandehren kam und rund 1,2 Millionen Kinder im Vorschulalter und kurz danach begeisterte. Nachdem der zweite “Felix – Der Hase und die verflixte Zeitmaschine” allerdings nur noch gut die Hälfte an Zuschauern generieren konnte, sattelte die umtriebige Produzentin und Autorin, die auch Dokumentationen und Serien wie “Hausmeister Krause” realisiert, kurzerhand um und fand in den Coppenrath-Büchern von Rolf Fänger und Ulrike Möltgen den idealen Stoff. Wie bei “Felix” wurde von “Der Mondbär” zunächst eine TV-Serie realisiert und danach der Schritt zum Leinwand-Projekt gewagt. Dabei war es das Ziel des Regie-Duos Thomas Bodenstein und Michael Maurus, der Vorlage weitgehend gerecht zu werden und gleichzeitig eine kinogerechte Geschichte zu erzählen. Und die startet sogleich mit einem Paukenschlag. Die Tiere des Waldes sind nämlich in heller Aufregung, weil der Mond spurlos verschwunden ist. Der sitzt derweil gemütlich in Mondbärs Häuschen und spielt Dame! Das darf natürlich nicht sein, denn der Mond gehört hoch ans Firmament, um den Tieren zu leuchten. Da gibt’s ein weiteres Problem. Denn zu allem Übel ist der Himmelskörper nun auch noch eingeschlafen, und nur der kleine Sonnenvogel der so anmutig tirilieren kann, könnte ihn wecken. Aber der ist nirgendwo zu finden.

    Dieser für Kleinkinder schon recht aufregende Plot wird noch durch einen Nebenstrang erweitert. Dort treibt eine geheimnisvolle Figur ihr Unwesen, unter anderem erleichtert sie den armen Hasen um seinen kompletten Möhrenvorrat. Deren Identität wird erst am Ende des mit 71 Minuten leicht konsumierbaren Films gelüftet, was für zusätzliche Spannungsmomente sorgt. Zwischendurch gibt es aber auch genügend lustige, lehrreiche und fast schon lyrische Phasen, um die jungen Filmfans nicht zu überfordern. Der Zeichenstil ist schlicht und erinnert an naive Malerei in der Tradition eines Henri Rousseau. Die Farben sind kräftig, saftig und prägnant, Figuren und Hintergründe klar und einfach strukturiert. So erfüllt “Der Mondbär – das große Kinoabenteuer” alle Voraussetzungen für einen kurzweiligen Kinderfilm, dessen Story man gerne folgt, zumal die Bewohner des Waldes – vom ängstlichen Hasen über den weisen Dachs bis hin zum cleveren Bären – auch gut als Identifikationsfiguren für unsere Welt funktionieren. lasso.

Darsteller und Crew

News und Stories

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