Das Schicksal ist ein mieser Verräter (2014)

Originaltitel: The Fault in Our Stars
Das Schicksal ist ein mieser Verräter Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (5)
  1. Ø 4
Kritikerwertung (2)
  1. Ø 3.3

Filmhandlung und Hintergrund

Das Schicksal ist ein mieser Verräter: Anrührende Liebesgeschichte um zwei junge todkranke Menschen nach einer mehrfach ausgezeichneten Romanvorlage.

Dass Hazel Grace Lancaster (Shailene Woodley) ihren 16. Geburtstag jemals feiern wird, hat sie sich selbst nie ausgemalt. Denn als sie 13 Jahre alt war, erhielt sie die Diagnose von Schilddrüsenkrebs, welcher ihre Lungen befallen hat, und somit eine Lebenserwartung von wenigen Monaten. Doch ein besonderes Medikament schlug an und verschaffte ihr mehr Zeit, als sie und ihre Eltern jemals erträumt hätten. Doch Hazels Alltag ist nicht einfach, immerhin bereiten ihr selbst die kleinsten Dinge Anstrengungen und ein Sauerstoffgerät ist ihr ständiger Begleiter. Trost findet sie nur in ihrem Lieblingsbuch \\\”Ein herrschaftliches Leiden\\\”. Eines Tages begegnet sie in der kirchlichen Selbsthilfegruppe dem jungen Augustus Waters (Ansel Elgort), der es mit seiner charmanten Art schafft, Hazel ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Die beiden verbringen fortan jede freie Minute miteinander und planen sogar einen Ausflug nach Amsterdam, wo der Autor von Hazels Lieblingsbuch lebt. Doch das Schicksal ist ein mieser Verräter und hat andere Pläne für die beiden... Mit \\\”Das Schicksal ist ein mieser Verräter\\\” (OT: \\\”The Fault In Our Stars\\\”) brachte Autor John Green einen absoluten Bestseller heraus, der millionenfach gelesen wurde. Die Filmrechte trat er jedoch nicht so einfach ab, sondern sorgte auch dafür, dass er am Set immer zugegen war, um den Dreharbeiten mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. In der Rolle der Hazel Grace Lancaster ist Shailene Woodley zu sehen, die ihren Hollywood-Einstand in \\\”The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten\\\” an der Seite von George Clooney gab. Seitdem hat sich die Karriere der jungen Frau steil nach oben entwickelt. Bei ihrem Leinwandpartner Ansel Elgort sieht das ähnlich aus: Nach einem Auftritt in der filmischen Neuinterpretation von \\\”Carrie\\\” kam \\\”Die Bestimmung: Divergent\\\”, in welchem er den Bruder von Shailene Woodleys Figur verkörpert. Auch in Jason Reitmans Sozialstudie \\\”#Zeitgeist\\\” war Ansel Elgort zu sehen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Kein Kitsch, sondern eine ehrliche, authentische, positive, schöne Geschichte über das Leben und das, was es überhaupt erst lebenswert macht.
  • Hazel (Shailene Woodley) und Gus (Ansel Elgort) verbindet viel, ihr Humor, die Abneigung gegen Konventionelles, vor allem aber ihre bedingungslose Liebe. Die ist so bestimmend, dass die beiden es furchtlos mit ihrem schonungslosen Schicksal aufnehmen. Mit einer Reise nach Amsterdam zu Peter Van Houten (Willem Dafoe), dem Autor ihres Lieblingsbuchs, erfüllt Gus Hazels größten Traum. Diese Reise wird das Leben der beiden entscheidend verändern. Basierend auf dem vielfach ausgezeichneten Roman von John Green zeigen die aufstrebenden Newcomer Woodley und Elgort, die ihren ersten gemeinsamen Auftritt in “Die Bestimmung – Divergent” hatten, großes Talent in einer außergewöhnlichen und bewegenden Liebesgeschichte, die Mut macht.

    Fazit: Heillos verliebt: Zwei der angesagtesten Jungstars in einem Film, die an jedes Herz geht.
  • Das bittersüße, romantische Drama "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" basiert auf dem gleichnamigen Jugend-Bestseller von John Green aus dem Jahr 2012. Die erste Liebe zweier vom Krebs gezeichneten Teenager beschert ihnen ein kurzes, intensives Glück, bevor der Tod anklopft. Regisseur Josh Boone ("Stuck in Love") inszeniert die große emotionale Spannweite der Geschichte sowohl mit humorvollen, als auch kitschigen Passagen.

    Hazel hat keine Lust, in der Selbsthilfegruppe so zu tun, als käme sie mit dem Sterben klar. Als der lustige Gus auftaucht, erwacht in ihr vielmehr die Lust am Leben. Der Humor des jungen Mannes wird zum Motor der ganzen Geschichte und ermöglicht es Hazel, zwischen Krankenhausbesuchen und häufiger Atemnot wieder echte Freude zu spüren. Gus spöttelt gut gelaunt über die Betroffenheit, die junge Krebskranke auslösen, und seine eigenen Probleme. Dadurch verschafft er sich und Hazel wichtige psychische Freiräume. Ansel Elgort wirkt unwiderstehlich als selbstbewusster, unbekümmerter Charmeur. Shailene Woodley, der Star aus "Die Bestimmung – Divergent", ist mit 22 Jahren schon ein wenig zu reif für die Rolle des Teenagers: Sie lässt Hazel nämlich erstaunlich nüchtern und reflektiert wirken.

    Auch wenn Hazel und Gus das Leben von seiner schönsten Seite auskosten, solange es geht, erleichtert ihnen das den schrecklich frühen Abschied keineswegs. Im Gegenteil, es ist gerade die Kluft zwischen Glück und Elend, die sie zu einer intensiven Auseinandersetzung mit sich selbst zwingt. Diese emotionalen Höhen und Tiefen spiegeln sich in unerwarteten Wendungen der Handlung. Der romantische Trip nach Amsterdam schwelgt zwar in malerischen, genussreichen Szenen, konfrontiert das junge Paar aber auch mit einer schmerzlichen Erfahrung. Solche Wechsel im inhaltlichen Tonfall wirken oft abrupt. Auch werden die Charaktere dafür, dass sie so viel Gefühl generieren sollen, dann doch nicht authentisch genug gezeichnet. So mutet das langgezogene Finale wie eine in Kitsch getunkte Pflichtübung an.

    Fazit: Die Bestseller-Verfilmung "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" überzeugt mit frischem Humor und einem attraktiven jungen Hauptdarsteller, bevor sie in tränenreichen Kitsch mündet.
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