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Mark Wahlberg steht zu seiner dunklen Vergangenheit

Mark Wahlberg steht zu seiner dunklen Vergangenheit

Jeder verdient ein zweite Chance. Und eines muss man zugeben: Mark Wahlberg hat seine durchaus genutzt.

Poster
Bekannt aus:
  • Geboren: 05.06.1971 in Dorchester, Massachusetts  USA
  • Berufe: Schauspieler, Producer

Mark Wahlberg hat eine Vergangenheit, auf die er nicht stolz ist. Nein: Nicht seine Model-Karriere als Marky Mark für Calvin Klein oder seine Ausflüge in den Hip-Hop. Was ihn buchstäblich seit Jahrzehnten verfolgt, geht zurück in die 80er Jahre, wo er als Jugendlicher öfters seine Fäuste für sich sprechen ließ. Besonders Vietnamesen waren wohl immer wieder Ziel seiner Attacken. Hier kam es gleich zu mehreren Übergriffen. Und einen Mann verletzte er damals in seiner Heimatstadt Dorchester so schwer, dass der angeblich auf einem Auge erblindete – zumindest war der Star lange davon überzeugt.

Das Resultat waren 45 Tage Jugendknast für den damals 16-Jährigen. Und natürlich ein entsprechender Eintrag ins Strafregister, der den mittlerweile 45-Jährigen seit dieser Zeit begleitet – ungeachtet der Tatsache, dass er seit langem ein berühmter Star ist. Vor einigen Jahren versuchte er wohl noch, mittels der Behörden seine Akte diskret löschen zu lassen – und so das unangenehme Mahnmal an seine dunkle Vergangenheit ein für alle Mal verschwinden zu lassen. Eine Aktion, die angeblich auf seine Berater zurückgeht.

Ein Fehler, wie er jetzt einräumt: „Das war so eine Sache, die mir vorgeschlagen wurde – und wenn ich es noch mal machen könnte, würde dich dem niemals zustimmen“, behauptete er jetzt vor der Presse. „Ich brauche das nicht, ich habe 28 Jahre lang versucht, den Fehler zu berichtigen. Ich brauche kein Stück Papier, das zu bestätigen.“

Auch mit einem Opfer hat er sich bereits persönlich getroffen. „Ich konnte mich mit ihm, seiner Frau und seiner Tochter treffen und habe mich für diese furchtbare Tat entschuldigt. Damals war ich erleichtert zu hören, dass seine Augenverletzung wohl aus den 70er Jahren stammt – und doch nicht von den Vorfällen in dieser Nacht. So kam noch etwas Gutes dabei heraus.“

Vor allem aber möchte er sein Vergangenheit nicht mehr vertuschen, sondern, ganz im Gegenteil, als Beispiel verwenden. Als warnendes -  aber auch als gutes: „Ich habe mich nicht deshalb lange als Menschenfreund betätigt, damit die Leute meine Vergangenheit vergessen. Ganz im Gegenteil:  Ich will, dass sich die Leute an meine Vergangenheit erinnern und ich damit als Beispiel diene. Dafür, wie man sein Leben umdrehen kann – und wie Menschen sich rehabilitieren können.“

Mark Wahlberg  in „Deepwater Horizon“

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