Atze Schröder Poster

„Taskmaster“: RTL gibt Atze Schröder einen Korb

Ronny Zimmermann  

Atze Schröder ist eine der bekanntesten Comedy-Figuren in Deutschland. Nach einigen Jahren Sendepause wollte RTL den Sprücheklopfer eigentlich für die deutsche Version der britischen Comedy-Show „Taskmaster“ wieder ins deutsche Fernsehen holen. Eigentlich.

2017 hat RTL die Rechte für die Vermarktung des britischen Comedy-Formates „Taskmaster“ erstanden und wollte damit die deutsche TV-Landschaft um eine Talkshow mit Witz bereichern. Die Originalsendung läuft bereits seit fast drei Jahren erfolgreich beim Senderwinzling Dave in Großbritannien und wurde von dort schon in mehrere Länder exportiert. In der Show wird, wie das Format Talkshow schon verrät, natürlich geredet, aber im Vorfeld dazu müssen die Gäste der Gesprächsrunde einige absurde Aufgaben erledigen. Während der Show werden diese dann dem Publikum gezeigt und unterhaltsam von den Anwesenden Comedians kommentiert.

Via DWDL müssen wir jetzt allerdings zur Kenntnis nehmen, dass die Show nun doch nicht bei RTL in Produktion geht.  Im Sommer 2017 wurden zwei Pilotfolgen mit Atze Schröder aufgezeichnet, doch scheinbar konnte die Qualität die Verantwortlichen nicht überzeugen. Vielmehr wandern die beiden Episoden in den Giftschrank und werden der Öffentlichkeit nicht präsentiert. Über die genauen Gründe der Verbannung herrscht Stillschweigen.

Trotz prominenter Gäste: Das Aus für den „Taskmaster“ ist beschlossen

Die Aufgabe von Atze Schröder im deutschen Ableger von „Taskmaster“ war es, als Moderator die Lösungsversuche der Kandidaten zu bewerten und dementsprechend Punkte zu verteilen. Ihm zur Seite standen „heute-show“-Reporter Carsten van Ryssen, der die Aufgaben überwachen sollte. Für den Start der Show wurden Janine Kunze, Chris Tall, Markus Krebs, Daniele Rizzo und Detlef Steves als Gäste angekündigt. Jetzt müssen wir auf sie verzichten.

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Atze Schröder wurde durch die Stand-up-Comedy Sendung „Quatsch Comedy Club“ auf ProSieben und der RTL-Serie „Alles Atze“ einem breiten Publikum bekannt. Schröder stand schon seit einigen Jahren nicht mehr als zentrale Figur einer Show vor der Kamera. Anders sieht es mit seinen Live-Programmen aus. Er ist konstant in Deutschland unterwegs.

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