Mit „Ex Machina“ hat Alex Garland einen Klassiker des modernen Science-Fiction-Kinos geschaffen. Sein nächster Film „Auslöschung“ konnte zwar weniger überzeugen, hielt aber einige interessante Ideen und visuelle Highlights bereit. Nun plant er eine neue Mini-Serie in Zusammenarbeit mit FX. „Devs“ spielt in San Francisco und widmet sich den Folgen der Datenverarbeitung.

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In einem Interview mit Collider gab Alex Garland erste Details zu seiner neuen Serie „Devs“ bekannt:

Sie handelt von einem besonderen Aspekt der Technologie, der momentan eine große Rolle spielt und mit großen Datenmengen und noch größeren Rechenleistungen zusammenhängt. Was passiert, wenn diese beiden Dinge zusammen kommen? Die High-Tech- Geschichte ist in San Francisco angesiedelt.

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Garland widmet sich dort einem brandaktuellen Thema: Die Ideen rund um Big Data und Dataismus sind momentan in aller Munde. So sollen zukünftige Algorithmen den Menschen berechenbar machen und unser humanistisches Weltbild komplett revolutionieren. Hierzu sei die populärwissenschaftliche Lektüre von Yuval Noah Hararis empfohlen.

Mi US-Sender FX, die vor kurzem ihr Zugpferd Ryan Murphy („American Horror Story“) an Netflix verloren haben, steht Garland genau der richtige Partner zur Seite, immerhin hat der Sender in den letzten Jahren mit innovativen Serien wie „Legion“, „Fargo“ und „American Crime Story“ überzeugt.

Wann startet „Devs“ auf FX?

Bei dem Projekt soll es sich um eine in sich geschlossene Mini-Serie mit acht Episoden handeln. Ein Starttermin steht noch aus und auch die Schauspieler sind nicht gecastet. Wir vermuten, dass es bei Garlands Arbeitstempo mindestens bis 2019 oder gar 2020 dauert. Bis dahin könnt ihr euch die Netflix-Serie „Black Mirror“ genehmigen, die unter ähnlichen Prämissen die Konsequenzen der technologischen Entwicklung kritisch hinterfragt.

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