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Über die Produktion

„David Nicholls’ scharfsinniger Witz hat mich sofort angesprochen“, erzählt Regisseurin Lone Scherfig. „Aber am meisten hat mich fasziniert, dass dahinter eine große Liebesgeschichte steckt, wie man sie nur selten findet.“

„Ich wollte eine altmodische – ja, das ist wohl das richtige Wort – Romanze über die Höhen und Tiefen einer langjährigen Beziehung schreiben. Natürlich ist es vor allem eine Liebesgeschichte“, bestätigt der Autor. „Aber darüber hinaus geht es um Freundschaft und Familie, Sehnsucht und Bereuen, dass unsere Hoffnungen und Träume sich nicht unbedingt erfüllen – oder zumindest nicht so, wie wir es erwarten. Es ist eine bittersüße Geschichte.“

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Zwei Jahre hat David Nicholls an seinem 2009 veröffentlichten Roman Zwei an einem Tag gearbeitet. „Parallel habe ich auch noch andere Sachen geschrieben“, erzählt der Autor. „Aber dieses Buch erforderte genaue Planung: Situationen nehmen in einem Jahr ihren Ausgang, um dann später Konsequenzen zu zeigen. Ich musste mir also vorher überlegen, was an diesen vielen 15. Julis passieren sollte – wie bei einem Puzzle. Übrigens habe ich Zwei an einem Tag nicht von vornherein als Drehbuch angelegt. Aber ich schreibe besonders gern Dialoge, daher hat es vielleicht automatisch filmische Qualitäten. Als ich die erste Hälfte fertig hatte, legte ich das Skript erst einmal sechs Monate beiseite. Erst dann setzte ich mich an den zweiten Teil – nachdem ich mir den ersten noch einmal ganz genau vorgenommen hatte.“

Die erfahrene Produzentin Nina Jacobson, die schon diverse Buchvorlagen auf die Leinwand gebracht hat, war von Zwei an einem Tag sofort begeistert: „Ich habe mich in die Figuren verliebt. Ihre Geschichte ist universell. Emma und Dexter sagen viel darüber aus, wie man sich verändert; wer man mit Anfang 20 ist oder sein möchte und wer 20 Jahre später. Es dauert lange, erwachsen zu werden. Bis es soweit ist, können wir nicht unbedingt mit dem Menschen zusammensein, zu dem wir gehören. Das braucht Zeit, aber andererseits bekommen wir diese Zeit niemals zurück. Dadurch schwingt in dieser Geschichte auch Wehmut mit.“

Jacobson war überzeugt davon, dass Zwei an einem Tag eine große Kinoromanze mit dem Zeug zum Klassiker abgeben würde und sicherte sich die Filmrechte. Sie versprach David Nicholls, die Handlung an ihrem ursprünglichen Schauplatz in England zu belassen und dass er selbst das Drehbuch schreiben dürfte. „Nina hat sich sehr für das Projekt eingesetzt“, lobt Nicholls. „Sie ist eine Naturgewalt! Kaum zu glauben, wie schnell sich dann alles gefügt hat.“

„Viele Filmstudios hätten den Roman amerikanisiert und in die USA verlegt“, so Jacobson. „Aber in meinen Augen hätte das die Einzigartigkeit des Buches und seiner Charaktere aufs Spiel gesetzt. Das Setting macht ja gerade einen Teil des Charmes aus. Wir haben also gezielt nach Partnern gesucht, die einen Ortswechsel genauso wenig wollten wie wir.“

David Nicholls hatte vorher bereits einen eigenen Roman für die Leinwand adaptiert: Keine weiteren Fragen (Starter for Ten). Die Erzählstruktur von Zwei an einem Tag war allerdings wesentlich komplexer. Nicholls: „Es ist schon eine Herausforderung, 20 Jahre im Leben einer Person in einem Roman unterzubringen. Soll man das dann noch auf zwei Kinostunden verdichten, muss man hinnehmen, sich von vielem zu verabschieden. Dennoch ist ZWEI AN EINEM TAG eine werktreue Adaption – Stimmung, Ton und Erzählform sind gleich geblieben.“

„Dex und Em treffen sich natürlich öfter als an einem Tag im Jahr, aber wir sehen sie nur einmal im Jahr“, stellt Jacobson klar. „So ist es im Buch und so ist es auch in unserem Film. Mit David als Autor kann man sicher sein, dass die Geschichte über Dex’ und Ems jeweilige Stationen und ihre emotionalen Entwicklungen hinweg funktioniert. Auch wenn er manchmal drei Kapitel aus dem Buch in zwei Filmsequenzen unterbringen musste.“

Die Suche nach einer geeigneten Regisseurin führte schnell zu Lone Scherfig, die zu jener Zeit gerade mit AN EDUCATION (2009) großes Aufsehen erregte. Das Drama wurde für drei Oscars nominiert, darunter auch als Bester Film. Nicholls und Jacobson waren aber auch Scherfigs dänische Filme ITALIENISCH FÜR ANFÄNGER (2000) und WILBUR WANTS TO KILL HIMSELF(2002) in bester Erinnerung. „Lone bringt das Gespür mit, das für ZWEI AN EINEM TAG nötig ist: ihr gelingt es, die Höhen und Tiefen der Story auszubalancieren”, erklärt Nicholls. „Lone war unsere Favoritin“, stimmt Jacobson zu. „Ihre Filme zeigen, wie sensibel sie mit Charakteren und Darstellern umgeht, gerade in intimen Szenen. Wir waren sicher, dass sie alle Feinheiten in den Figuren und in deren persönlicher Entwicklung entdecken und zeigen kann ­– sogar über wechselnde Orte und eine lange Zeit hinweg. Emma und Dexter sind das Herz dieser Geschichte, man darf sie nie aus den Augen verlieren.“

Scherfig sagte sofort zu und begann umgehend, sich mit Jacobson nach den idealen Hauptdarstellern umzusehen. „Das Casting musste den Nagel auf den Kopf treffen – besonders wenn man bedenkt, wie viele Menschen das Buch gelesen und geliebt haben“, so die Produzentin. „Zufällig“, berichtet Scherfig, „hatte die oscarnominierte Anne Hathaway das Skript bereits zu einem frühen Zeitpunkt gelesen. Sie wollte Emma so gern spielen, dass sie eigens nach London flog, um sich mit mir zu treffen und mich zu überzeugen, warum gerade sie diese Rolle spielen sollte! Anne hat denselben Humor wie Emma – und ihre Stärke. Sie strahlt Wärme und Verletzlichkeit aus – mehr als jede andere Schauspielerin, die ich mir vorstellen kann.“

„Wenn man Glück hat, findet man eine Geschichte, die einen tief bewegt“, erzählt Anne Hathaway. „Und mit noch etwas mehr Glück stößt man auf eine Figur, die einen besonders anspricht. Im Fall von ZWEI AN EINEM TAG habe ich beides gefunden. Nina Jacobson hatte mir den Roman zugeschickt, der zu jenem Zeitpunkt zwar in England erschienen war, aber noch nicht in den USA. Ich habe aber zuerst das Drehbuch gelesen. Ich werde nie vergessen, wie ich mit dem Skript an meinem Küchentisch saß: Das Drehbuch fesselte mich von der ersten Seite an. Es war sehr unterhaltsam mit all diesen unerwarteteten Wendungen. Ich sah den ganzen Film schon genau vor mir, konnte geradezu Emmas Stimme hören, ihren nordenglischen Akzent. Ich fühlte mich ihr sofort verbunden. Aber ich nahm an, man würde keine amerikanischen Schauspielerinnen in Erwägung ziehen. Als ich hörte, dass Lone bereit war, mich kennenzulernen, war ich also umso glücklicher.“

Die Regisseurin beschreibt Emma als „geistreich, gebildet, ambitioniert – und unsicher. Wir stellen uns ständig dieselbe Frage wie sie: Ist der privilegierte, selbstsichere Dexter vielleicht eine Nummer zu groß für sie? Dank ihrer großen Wandlungsfähigkeit kann Anne Emmas Selbstzweifel genauso verkörpern wie ihre Beharrlichkeit. Ihre Emma ist gescheit und einfühlsam, sie blickt hinter Dexters Fassade. Anne ist warmherzig, und sie hat Mut. Eine seltene Kombination, die sie mit einigen der ganz großen klassischen Kinostars gemein hat.“

Für Hathaway werden „Em und Dex schon auf dem Papier lebendig. Du hast sofort das Gefühl, du würdest diese beiden kennen. Du fühlst mit ihnen. Die emotionalen Momente treffen mitten ins Herz, weil du so großen Anteil an ihrem Schicksal nimmst – als Individuen und als Paar. Jeder von ihnen hat seinen eigenen Lebenslauf, und zugleich gehen sie gemeinsam durchs Leben. Du bist dabei, wenn sie Fehler machen, die jeder nachvollziehen kann. Du denkst: ‘Ich würde es wahrscheinlich genauso machen.’“

„Emma Morley hat große Ambitionen“, fügt David Nicholls hinzu. „Am Anfang ist sie enttäuscht, weil Dexter sie anscheinend nicht so attraktiv findet wie sie ihn. Dann erleben wir, wie sie in einem Tex-Mex-Restaurant jobbt, bevor sie Lehrerin wird und schließlich als Autorin von Kinderbüchern ihre Berufung findet. Anne Hathaway bringt die nötige Sensibilität und die Intelligenz mit, um Emma zu spielen. Durch sie erleben wir wie Emma erwachsen wird. Sie ist absolut überzeugend.“

„Ich glaube an Emma“, schwärmt Hathaway. „Sie ist authentisch. Ich würde sie gern kennenlernen. Und ich hoffe, dass es jedem, der den Film sieht, genauso geht.“

„Dex sagt einmal zu Emma, sie sei der klügste Mensch, den er kennt“, erzählt Jim Sturgess. „Anne hat viel von Emma, denselben Intellekt und Witz. In den Drehpausen saßen wir oft nebeneinander am Set und lasen: ich irgendein doofes Magazin, sie einen anspruchsvollen Roman – das ist doch typisch Dex und Em! Anne ist reizend, und wir haben uns auf Anhieb gut verstanden. Was für ein Glück, dass ich eine Partnerin hatte, der die Story und die Charaktere genauso am Herzen liegen wie mir.“

„Beim ersten gemeinsamen Vorsprechen mit Anne und Jim waren wir verblüfft, wie vertraut sie wirkten“, erinnert sich Jacobson. „Man wollte die beiden unbedingt zusammen sehen – die wichtigste Voraussetzung für eine Leinwand-Romanze also. Anne hat sich völlig mit Emma identifiziert, und Jim bringt Dexters Humor und lässige Eleganz mit. Und er ist in der Lage, Dexters weniger sympathische Züge so zu spielen, dass man ihn versteht und ihm seine Fehler verzeiht – und das sind einige.“

„In seiner Bescheidenheit wird er es herunterspielen, aber ich weiß, wie sorgfältig Jim sich vorbereitet hat. Bis ins letzte Detail, auch in psychologischer Hinsicht”, lobt Lone Scherfig. Auch David Nicholls ist ein Fan des Hauptdarstellers: „Ich habe Jim als Schauspieler immer bewundert. Er ist so charmant und sympathisch, dass man seinen Dexter auch in seinen schlimmsten Phasen noch leiden kann.“

Auch Jim Sturgess plädiert dafür, nachsichtig mit Dex zu sein. „Mir ist wichtig, dass man nicht zu hart über ihn urteilt. Es war schwierig, diese Figur auf den Punkt zu bringen, weil Dexter im Laufe des Films so viele Veränderungen durchmacht. Ich glaube, er weiß selbst nicht genau, wer er ist. Auf jeden Fall will er das Leben in vollen Zügen genießen. Aber jeder sieht etwas anderem in ihm. Das gilt für uns alle, denke ich. Am Anfang ist Dex ein sorgloser Student und liebenswerter Hallodri. Seine Mutter Alison (Patricia Clarkson) zum Beispiel erinnert er an ihre eigene Jugend und sie liebt ihn gerade für seine Eskapaden und sein Temperament.“ Von Dexters Vater Steven (Ken Stott) kann man das nicht sagen. „Steven findet seinen Sohn zunehmend unausstehlich. Dex lässt sich von der Welt der Celebritys und seiner Karriere als TV-Moderator blenden. Er kommt erst zur Besinnung, als er Sylvie (Romola Garai) heiratet und selbst Vater wird.“

Sturgess verliert nie aus den Augen, was Dexter am meisten bedeutet – nicht einmal dann, wenn Dexter es selbst nicht weiß. „ZWEI AN EINEM TAG ist eine realistische Geschichte über Liebe auf den ersten Blick. Emma ist Dexters große Liebe Diese Liebe ist die große Konstante in seinem Leben und im Film, sie gibt ihm Rückhalt. Aber was macht er daraus? Genau um diese Frage geht es in seiner persönlichen Geschichte.“

Anne Hathaway beschreibt ihren Filmpartner: „Dexter musste sich nie richtig anstrengen. Zu Beginn glaubt er, dass ihm die Welt offen steht, dass sich schon alles finden wird – und für eine Weile ist es auch so. Als nicht mehr alles glatt läuft – das wahre Leben eben – weiß er nicht, wie er damit umgehen soll. Er fühlt sich verloren, und wir hoffen für ihn, dass er seinen Weg findet. Für mich als Jims Partnerin war es erhellend, wie er die Rolle angegangen ist. Er ist sehr gefühlvoll, offen und hat ein großes Herz. Zugleich ist Jim aber auch hochkonzentriert und einfallsreich. Alle seine Eigenschaften übertragen sich auf die Figur. Sein Dexter ist herzzerreißend.“

Abgesehen von der Chemie zwischen ihren beiden Hauptdarstellern findet Lone Scherfig, dass „Anne und Jim anscheinend einen Pakt geschlossen haben, dass sie alles geben werden, dieses Projekt zu etwas ganz Besonderem zu machen. Zwischen ihnen herrschen diese wunderbare Anziehungskraft und gegenseitiger Respekt, sie sind einfach gern zusammen. Ich glaube, dass die Zuschauer das spüren.“

Nachdem die Hauptdarsteller feststanden, begriff David Nicholls erst, dass sie sich seine Figuren zueigen machen würden – zumindest für eine gewisse Zeit. „Ein Buch gehört dem Autor allein, es ist seine Geschichte. Er entscheidet, was gesagt wird, wie lang das Buch wird und manchmal sogar, wie das Cover aussieht. Ein Film dagegen ist eine Gemeinschaftsarbeit, das muss man akzeptieren – und möglichst genießen.“

Anne Hathaway war dankbar, dass sie auf eine ausführliche Vorlage zurückgreifen konnte. „Wenn ich etwas im Filmgeschäft zu melden hätte, würde ich bestimmen, dass zu jedem einzelnen Skript ein Buch geschrieben wird“, gesteht die Schauspielerin lachend. „Wenn mir der Zusammenhang einer Szene nicht ganz klar war, konnte ich einfach im Roman nachlesen – das ist doch die beste Quelle, die es gibt. Da David sowohl das Buch als auch das Drehbuch verfasst hat, gab es natürlich ohnehin viele Überschneidungen. Aber diesen Roman nimmt man immer wieder gern zur Hand. Ich habe ihn nun schon mehrmals gelesen, und jedesmal versinke ich etwas tiefer in die Geschichte und entdecke wieder neue Details.“

Bis zum Frühjahr 2010 gab Nicholls dem Drehbuch den Feinschliff. „Als Schriftsteller kommt man nicht viel vor die Tür. Als Drehbuchautor ist man nicht so einsam: Man muss regelmäßig zu Meetings und Konzepte liefern. Da werden Einzelheiten diskutiert, immer wieder hin und zurück bis ins Detail, aber es lief alles ziemlich stressfrei. Es war eine Freude, mit Nina und Lone zu arbeiten.“

„Egal, ob man Davids Roman oder sein Drehbuch liest: In jedem Fall ist es, als hätte das ein Freund geschrieben“, findet Lone Scherfig. „Gerade seine Adaption ist bemerkenswert. Wir haben es hier immerhin mit einer großen, komplizierten Liebesgeschichte zu tun. Und dennoch gelingt es David, unseren Blick immer auf das Wesentliche zu lenken, auf das, worauf es im Leben dieser beiden Menschen gerade ankommt.“

Nach der ersten Leseprobe mit dem Cast und dem Filmteam, die Nicholls als „beängstigend und aufregend zugleich“ empfand, konnten die Drehabeiten beginnen.

Produktion: Die Dreharbeiten

Als die Dreharbeiten zu ZWEI AN EINEM TAG beginnen, ist der Roman bereits ein weltweiter Bestseller. Er wurde in 31 Sprachen übersetzt und schoss auf Platz 1 der Bestsellerlisten in England, Italien und Schweden. In Deutschland brachte es Zwei an einem Tag auf Platz 2, in Russland auf Rang 3. In den USA rangierte der Roman zwölf Wochen in der „New York Times“-Bestsellerliste. Kritikerin Janet Maslin von der New York Times lobte das Buch als Ausnahmehit des Jahres.

Die Kritiken überschlugen sich. „The New York Times Book Review“ kürte den Roman als einen der 100 besten des Jahres 2010, „Entertainment Weekly“ nahm das „sinnliche, herzergreifende Porträt zweier Seelenverwandter“ in seine Top Ten auf. Amazon veröffentlichte zahlreiche Kommentare von Lesern, die nie zuvor eine Kritik veröffentlicht hatten. Viele schrieben, sie hätten Zwei an einem Tag – passenderweise – an einem Tag durchgelesen.

Autor David Nicholls betont, sein Buch sei „nicht autobiografisch, obwohl natürlich meine persönlichen Erinnerungen an die zwei Jahrzehnte eingeflossen sind, durch die wir Em und Dex begleiten. Als würde man ein Fotoalbum durchblättern, und jeder Schnappschuss ruft ein bestimmtes Gefühl wach. In diesem Fall sind das lauter Schnappschüsse vom 15. Juli. Einerseits ist man mit 23 derselbe Mensch wie mit 43 – und doch ein ganz anderer. Das Buch hat Leute angesprochen, die sowohl jünger als auch um einiges älter sind als ich. Dass sich anscheinend ganze Generationen mit meiner Geschichte identifizieren, hat mich positiv überrascht, denn es ist ein sehr persönliches Buch. Manche Leserinnen haben mir geschrieben: ,Ich habe selbst einen Dexter, und Ihr Buch hat mich dazu gebracht, wieder Kontakt zu ihm aufzunehmen.‘ oder: ,Ich habe auch eine Emma ­­– und ich bin mit ihr verheiratet.‘ Die Leute sind wohl so auf die Geschichte angesprungen, weil es länger keine epische Romanze wie diese gegeben hat. Ich hoffe jedenfalls, dass allen, die den Roman mochten, auch der Film gefallen wird. Als Jugendlicher waren Bücher und Filme meine beiden großen Leidenschaften. Und ich wollte mich nie für eine von beiden entscheiden.“

St. Swithin’s Day

Im Buch wie im Film ist Dexters und Emmas Tag der 15. Juli: St. Swithin’s Day. „Gibt’s Regen am St.-Swithin’s-Tag, Dingsda dumdidum nicht enden mag. Alte Bauernregel. Wenn’s heute regnet, regnet es noch 40 Tage weiter, den ganzen Sommer oder irgendwas in der Richtung“, erklärt Dexter Emma. „Und wenn die Sonne scheint, bleibt das Wetter weitere 40 Tage lang schön.“

Das Fest des Heiligen Swithin (oder auch St. Swithun) fällt stets auf den 15. Juli. Die Legende geht auf eine reale Person zurück: St. Swithin war im 9. Jahrhundert anglosächsischer Bischof der Kathedrale von Winchester. Er war ein bescheidener Mann. Obwohl er nach altem Brauch in der Kathedrale beigesetzt werden sollte, bat er auf dem Sterbebett darum, auf dem Friedhof bestattet zu werden, damit der Regen auf sein Grab fallen kann und er Menschen in seiner Nähe hätte. Obwohl seinem Wunsch zunächst nachgegeben wurde, wurde St. Swithin später jedoch in einen Schrein in der Kathedrale umgebettet. Daraufhin brach ein Unwetter los, das 40 Tage dauerte. Der Legende nach machte St. Swithin damit seinem Zorn Luft.

Eine weitere Inspiration war der Song „St. Swithin’s Day“ von Billy Bragg aus den 80er Jahren, sagt David Nicholls.

Die Dreharbeiten zu ZWEI AN EINEM TAG begannen im Juli 2010 und mussten am St. Swithin’s Day nicht unterbrochen werden.

Der Sommer-Dreh führte Cast und Crew nach London, Edinburgh und Paris – perfektes Timing, zumal sich die Geschichte von Dexter und Emma über 20 Sommertage erstreckt. Insgesamt standen 50 verschiedene Locations in acht Wochen auf dem Drehplan. „Wir waren ständig unterwegs und haben so viel erlebt – und doch war immer der 15. Juli“, sinniert Lone Scherfig. „Gemessen an unserem nicht gerade gigantischen Budget war das ein straffer Zeitplan“, sagt Nina Jacobson. „Zum Glück hat sich die Crew sehr schnell eingegroovt – und selbst übertroffen. Unsere Schauplätze sind die Städte, an denen Dex und Em sich an dem jeweiligen 15. Juli gerade aufhalten. Also kommen beide – oder zumindest einer von beiden – in jeder Szene vor. Da war es manchmal der reinste Staffellauf, überall rechtzeitig fertig zu werden.“

Anne Hathaway machte der Zeitdruck nichts aus. Im Gegenteil: „Originalschauplätze schaffen erst die authentische Atmosphäre. Es war toll, in London zu drehen. Paris ist immer wieder schön und in Edinburgh hatten wir großen Spaß.“ In der schottischen Universitätsstadt musste das Produktionsteam die Aufgabe meistern, die komplette Filmcrew auf der Spitze des Hügels Arthur’s Seat unterzubringen – 250 Meter über der Stadt. Die schwere Ausrüstung wurde per Hubschrauber hinaufgeflogen, aber das meiste musste getragen werden. Und alle packten mit an. Weitere Drehorte in Edinburgh waren Moray Place und der Parliament Square.

In England fanden sich zahlreiche Locations. Hauptquartier der Produktion waren die Ealing Studios, wo Klassiker wie LADYKILLERS und DIE FLUCHT VOR SCOTLAND YARD entstanden sind. Gedreht wurde auch in den berühmten Pinewood Studios, Heimat von DER ROSAROTE PANTHER und James Bond. Für eine Hochzeitsszene bekam das Team sogar eine Drehgenehmigung für Westminster Cathedral und auch Big Ben im Morgengrauen und die belebten Straßen um Waterloo und Dalston sieht man im Film.

Die Popularität des Buches und der beiden Stars zog viele Schaulustige an. „Die Leute kamen auf mich zu und fragten: ,Ist diese Ecke nachher im Film zu sehen?‘ Oder: ,Wer spielt denn den und den?‘ Für mich war es das erste Mal, dass ich eine Figur verkörpere, von der so viele Menschen schon eine genaue Vorstellung haben.“, berichtet Jim Sturgess.

Für Lone Scherfig stand fest, dass London in ZWEI AN EINEM TAG eine Schlüsselrolle spielen sollte. „Diese Stadt ist so vielseitig und lebendig. Und die Ära, die wir im Film zeigen, ist hier noch gegenwärtig. In den 90ern pulsierte London vor Energie, und da Emma und Dexter in dieser Zeit ein hektisches Leben führen, wollte ich die entsprechenden Szenen möglichst lebensnah und ausdrucksvoll gestalten. Die Stadt und die jeweilige Zeit geben den Stil des Films vor, mit kleinen tonalen und optischen Anpassungen für jedes neue Jahr.“

Den Look von ZWEI AN EINEM TAG prägen Kameramann Benoît Delhomme, Maskenbildnerin Ivana Primorac, Produktionsdesigner Mark Tildesley und Kostümbildnerin Odile Dicks-Mireaux, die schon Lone Scherfigs AN EDUCATION ausgestattet hat.

Zu den Drehorten in Frankreich – Schauplatz von zwei verschiedenen Tagen im Leben von Em und Dex – zählten zum Beispiel der Palais Royal, wo sich Dexter mit seiner Mutter trifft, der altehrwürdige, hektische Gare du Nord und die Ufer des Kanals Saint Martin. Der erste 15. Juli spielt 1990, als Dexter ein Jahr als Enlischlehrer in Paris verbringt und Besuch von seinen Eltern bekommt – laut Lone Scherfig das „vornehme“ Paris. 2001 besucht er dann Emma, die sich inzwischen als Kinderbuchautorin etabliert hat. Hier sehen wir das Paris der Bohème, so Scherfig. „Ich habe mir schon immer wenigstens eine Szene in Paris gewünscht“, schwärmt Jim Sturgess. „Und auf einmal stehst du mitten auf der Straße, von der du eben noch gelesen hast. Das war schon aufregend.“

Eine weitere Traum-Location für das Team – und insbesondere für die Hauptdarsteller – war die Bretagne, in und um Dinard, samt Hafen, Meerwasser-Pool und dem Strand von La Guimorais. In der Buchvorlage machen Dex und Em zwar in Griechenland Urlaub, aber „wir mussten einfach etwas in der Nähe unserer übrigen Drehorte finden“, erzählt Produzentin Nina Jacobson. „Dinard ist unglaublich romantisch und kann es auf jeden Fall mit Griechenland aufnehmen.“

Scherfig erinnert daran, dass ZWEI AN EINEM TAG ein reiner Sommerfilm ist. „Und gerade die Sommer-Sequenz in der Bretagne macht diesen speziellen 15. Juli in unserer Liebesgeschichte noch exquisiter.“

„Lone arbeitet sehr exakt, sie achtet auf jedes Detail“, sagt Anne Hathaway. „Sie hat immer alles im Blick: die Frisuren, das Make-up, die Kostüme…“

“ZWEI AN EINEM TAG war für das gesamte Team eine richtige Herausforderung“, bestätigt Lone Scherfig. „Der Film beginnt 1988 bei Sonnenaufgang und endet mit Sonnenuntergang im Sommer 2011. Dazwischen reisen wir durch sämtliche Stationen aus David Nicholls’ Story. Für mich war es ein herrlicher Arbeitssommer. Viele Crewmitglieder haben zur selben Zeit in derselben Stadt gelebt wie unsere Protagonisten. Es finden sich im Film viele authentische Kleinigkeiten – sei es eine Gardine, die von der Brise über der Themse beiseite geweht wird, Emmas viel zu warme Stiefel oder ein Song, der in Dexters Autoradio läuft.“

Da die Geschichte zwei Jahrzehnte umspannt, finden sich praktisch in jeder Szene Hinweise auf die jeweilige Zeit. Doch die Übergänge mussten dezent und subtil gestaltet werden. Hathaway hatte angenommen, die Zeitreise würde „ein Riesenspaß. Aber dann wurde mir bewusst, das wir für jedes Jahr feine, wohlüberlegte Veränderungen finden mussten.“ Entsprechend viel Zeit verwandten die Hauptdarstellerin und die Kostümabteilung auf Emmas modische Entwicklung. „Wir mussten genau festlegen, wie Emmas Leben an all diesen 15. Julis aussieht und wie sich das in ihrem Erscheinungsbild widerspiegelt“, erklärt Hathaway. „Wenn man eine Figur erst nach zehn Jahren wiedersieht, ist es leicht, auch einschneidende Veränderungen vorzunehmen. Bei diesem Film musste das subtiler ablaufen, aber immer noch so, dass man die Veränderung trotzdem wahrnimmt. Dann wieder gibt es einige entscheidende Jahre im Leben, die dich von grundauf verändern. Bei unserer Crew war ich jedenfalls in guten Händen – zumal wir natürlich nicht chronologisch gedreht haben. An einem Tag habe ich zum Beispiel Szenen aus vier verschiedenen Jahren abgedreht… Es genügte also nicht, einen bestimmten Stil für Emma zu entwerfen. Wir mussten uns immer wieder fragen: Warum zieht sie jetzt gerade das an? Oder: Was ging in ihr vor, als sie beschloss, sich die Haare abzuschneiden?“

Für Jim Sturgess waren Dexters unterschiedliche Frisuren eine Orientierungshilfe. „Je nach Haarschnitt wusste ich immer, wo Dexter in seinem Leben gerade steht. Vor Drehstart haben wir viel Zeit mit den Maskenbildnern und den Kostüm-Kollegen verbracht – und natürlich an jedem Tag vor der Kamera. Jeder Look musste sitzen. Ich glaube übrigens, dass ich als Dex mit 43 besser aussehe als ich im wahren Leben aussehen werde, wenn ich selbst in dem Alter bin!“

Nach der Sixties-Romanze AN EDUCATION war ZWEI AN EINEM TAG für Kostümbildnerin Odile Dicks-Mireaux bereits die zweite Kino-Zeitreise mit Lone Scherfig. Sie achtete genau darauf, dass es „keine Mode-Dokumentation wird. Das Publikum soll ja vor allem mit Em und Dex auf diese Reise gehen. Trotzdem tragen natürlich auch die Statisten die Mode der jeweiligen Zeit: riesige Schulterpolster, Bundfaltenhosen, farbige Jeans.“

Dazu ergänzt Rafe Spall, der Emmas ersten festen Freund Ian, „einen echt miesen Stand-up-Komiker“, spielt: „Her mit den Levi’s 501! Wir haben jetzt genug Abstand, um auf die 90er Jahre zurückzublicken. ZWEI AN EINEM TAG ist da einer der ersten Filme. Trotzdem war es komisch, alle in diesen 90er-Jahre-Klamotten zu sehen.“

Bei den beiden Protagonisten nahm Kostümbildnerrin Dicks-Mireaux wiederholt Maß. „Dexter kommt aus reichem Hause und kleidet sich entsprechend. Bei Emma war es komplizierter: Zu Anfang wirkt sie etwas altbacken. Erst später, in Paris, ändert sich ihr Stil. Für jeden Jahreswechsel haben Lone, Anne und ich überlegt, was Emma tragen würde und was nicht. So haben wir zum Beispiel festgelegt, dass sie sich nicht viel aus Hosen macht. Bei den vielen Anproben mussten wir immer das Gesamtbild im Auge behalten, also auch Frisuren und Make-up auf die Kleidung abstimmen.“

Produzentin Nina Jacobson war beeindruckt, wie es Maskenbildnerin Ivana Primorac gelang, die Darsteller mit wenigen Pinselstrichen reifen zu lassen. Wir sehen „ein junges, noch eher rundliches Gesicht, das mit den Jahren schmaler wird“. Auch für Primorac bestand die Aufgabe bei ZWEI AN EINEM TAG darin, „diese Geschichte nicht einfach nur Jahr für Jahr über zwei Dekaden zu erzählen, sondern anhand zweier normaler Menschen. Ihr Aussehen musste sich ganz allmählich verändern. Ich habe versucht, sie jedes Jahr ein winziges bisschen älter wirken zu lassen. Dabei geht es weniger um Falten – immerhin lernen wir Dex und Em mit Anfang 20 kennen –, sondern um Erlebtes und Erfahrungen, die ihre Spuren hinterlassen. Besonders bei Dex, der so manches auf die harte Tour lernt. Obwohl Lone, Odile und ich uns natürlich selbst noch gut an die 80er und 90er erinnern, versuchten wir, möglichst objektiv zu bleiben. Also haben wir uns Zeitgeist-Magazine wie „Vogue“, „Blitz“ oder „The Face“ vorgenommen. Außerdem haben wir Fotos hinzugezogen, private Aufnahmen von Freunden oder auch aus dem Internet, und ich habe daraus Collagen angefertigt. Dann gab es Testaufnahmen mit den Schauspielern im jeweiligen Look. Erst danach haben wir entschieden, was am besten funktioniert. Anne und Jim waren zum Glück völlig uneitel. Sie dachten nur an ihre Rollen, nicht daran, wie sie aussehen.“ Kameramann Benoît Delhomme war eine zusätzliche Stütze, so Primorac weiter: „Jedes Kapitel der Geschichte kleidet er nahtlos in schöne Bilder. Allein durch eine leichte Variation der Farbpalette erzeugt er verschiedene Stimmungen und Zeitspannen.“

„Benoît lässt sich vom echten Leben leiten“, sagt Lone Scherfig. „Wenn man in einer so großen, lebendigen Stadt wie London dreht, bleiben Unwägbarkeiten nicht aus. Er ist absolut stilsicher und hat ein Auge für kleinste Details, die einen Sommertag vom nächsten unterscheiden. Es war fast so, als würden wir eine Reihe voneinander unabhängiger Kurzfilme drehen, und trotzdem hat ZWEI AN EINEM TAG seinen eigenen, besonderen Stil. Trotz seiner langjährigen Praxis hat sich Benoît einen frischen, unverstellten Blick bewahrt.“

„Die Bilder mögen opulent sein, aber die Geschichte bleibt stets fest in der Realität verankert“, betont Anne Hathaway. „Und die schönen Momente werden durch Benoîts Kamera noch schöner. Produktionsdesigner Mark Tildesley hat ebenfalls ein tolles Auge. Am liebsten würde ich ihn als meinen persönlichen Innenarchitekten engagieren, er trifft immer die perfekte Wahl!“

Für Tildesley lag der Schlüssel zu ZWEI AN EINEM TAG darin, „die Handlung in drei Abschnitte zu unterteilen: die frühen, die mittleren und die späten Jahre, in denen wir Emma und Dexter wiedertreffen. Denn zwischen, sagen wir: 1992 und 1994 gibt es keine all zu großen Unterschiede. Deshalb wünschte Lone sich Verbindungsstücke für die Charaktere. Es gibt zum Beispiel einen Spiegel, der am Anfang in Emmas Wohnung in Edingburgh hängt. Sie hat ihn in einem Trödelladen gekauft, aber er wird sie die ganze Zeit begleiten. Wir brauchten prägnante Accessoires, die etwas über die Charaktere aussagen.“

Wie so viele andere Teammitglieder ließ auch Tildesly persönliche Erinnerungen einfließen. „Ich war ungefähr zur selben Zeit auf dem College wie Em und Dex, der Dreh war für mich die reinste Zeitschleife. Ich habe meine Fotos von damals wieder herausgeholt, auf der Suche nach Inspiration. Manchmal war es ganz schön schräg, den fertig ausgestatteteten Set zu betreten.“

David Nicholls stimmt zu: „Es ist bizarr, wenn ein Teil deiner eigenen Vergangenheit wieder zum Leben erweckt wird. Emmas Studentenbude sah genau aus wie die in meiner Erinnerung. Es hat mich sehr beeindruckt, wie sorgfältig und mit welcher Liebe zum Detail Marks Abteilung und auch Lone Scherfig arbeiten. Wenn ich als Requisiteur wüsste, dass dieser oder jene Teil später vielleicht überhaupt nicht im Bild sein wird, würde ich mich gar nicht weiter damit aufhalten. Das sehen die beiden anders!“

Für den Schnitt engagierte Regisseurin Lone Scherfig einen weiteren AN EDUCATION-Kollegen: Barney Pilling. Da die beiden ein eingespieltes Team sind, begann Pilling schon vor Drehschluss mit seiner Arbeit – genauso wie die oscargekrönte Filmkomponistin Rachel Portman. Ihr Score wird durch Songs ergänzt, die Dex und Em im Laufe ihrer 20 gemeinsamen Jahre gehört haben könnten – zusammengestellt von der musikalischen Leiterin Karen Elliott. Einen Bonustrack steuerte Songwriter-Ikone Elvis Costello bei. Er hatte eine frühe Schnittfassung von ZWEI AN EINEM TAG gesehen und war so angetan, dass er eigens den Song „Sparkling Day“ mit seiner Band ‚The Imposters‘ einspielte. „Ein wunderschönes Lied“, schwärmt Lone Scherfig.

„Lones Blickwinkel ist originell und wahrhaftig“, lobt Produzentin Nina Jacobson. „Alles wirkt völlig natürlich und authentisch. Und die Leistungen, die sie den Schauspielern entlockt hat, sind umwerfend.“

Anne Hathaway erlebte die Arbeit mit Lone Scherfig als „echten Universal-Unterricht. Ihre Entscheidungen haben mich immer wieder überrascht, ob es nun ein Schauplatz war oder wie sie an eine Szene herangeht.“

„Eine traurige Szene ließ Lone mich witzig spielen, eine lustige Szene sollte ich verletzt umsetzen“, erzählt Jim Sturgess. „Sie warf alles durcheinander und brachte mich dazu, verschiedene Ansätze auszuprobieren. So hatte sie immer mehrere Optionen, in welche Richtung sie gehen wollte. Ich habe ihr bedingungslos vertraut.“ Anne Hathaway ging es genauso: „Ungefähr zur Hälfte des Drehs habe ich es aufgegeben, mir die Szenen auszumalen, und konzentrierte mich lieber auf meinen Text. Alles Weitere überließ ich Lone. Jeder Tag mit ihr war aufregend.“

„Dank Lone war jeder neue Tag am Set wie der allererste“, fügt Sturgess hinzu. „Sie ist wohl einer der lustigsten Menschen, die mir je begegnet sind. Aber sie kümmert sich auch um jeden Einzelnen und gab den Ton vor. Diese Geschichte ist sehr vielschichtig, aber Lone brachte uns immer wieder auf den richtigen Weg.“

„Wir haben unsere gemeinsame Sicht auf Dex und Em gefunden“, sagt Anne Hathaway. „ZWEI AN EINEM TAG ist ein fröhlicher, lebensbejahender Film geworden.“ Und Lone Scherfig fasst zusammen: „Ich würde keinen Film drehen wollen, dem es an Gefühl und Humor fehlt. Dieser hat von beidem sehr viel. Ich hoffe, das Publikum wird mit Emma und Dexter lachen und weinen – manchmal vielleicht auch beides gleichzeitig.“

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