Zum Verwechseln ähnlich (2016)

Originaltitel: Il a déjà tes yeux
Zum Verwechseln ähnlich: Französische Culture-Clash-Komödie um ein schwarzes Paar, das ein weißes Kind adoptiert - und dabei auf ungeahnte Hindernisse stößt.
Kinostart: 13.07.2017
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Filmhandlung und Hintergrund

Zum Verwechseln ähnlich: Französische Culture-Clash-Komödie um ein schwarzes Paar, das ein weißes Kind adoptiert - und dabei auf ungeahnte Hindernisse stößt.

Eigentlich sollte es im Paris unserer Zeit kein Problem für eine schwarze Familie sein, ein weißes Kind zu adoptieren. Das denken auch Paul (Lucien Jean-Baptiste) und Sali (Aïssa Maïga), deren Wurzeln im Senegal liegen. In Paris betreiben sie einen Blumenladen und versuchen gleichzeitig, die Traditionen ihrer Heimat zu wahren. Ein Kind gehört dabei ganz selbstverständlich zur Familie. Als das sympathische Paar jedoch den kleinen Benjamin adoptiert, ist das Geschrei groß.

Beim Amt für Familienzusammenführung etwa ist die bonierte Madame Mallet (Zabou Breitman) überzeugt, eine schwarze Familie könne kein weißes Kind adoptieren. Sogar der Kinderarzt findet das außergewöhnlich. Darüber hinaus haben ja auch die Großeltern Mamita (Marie-Philomène Nga) und Ousmane (Bass Dhem) ein Wörtchen mitzusprechen – und auch die sind von der eigenwilligen Farbmischung überhaupt nicht überzeugt. Mit einem großen Herz erzählt “Zum Verwechseln ähnlich” von alltäglichen Vorurteilen, Klischees und davon, wie schwer es ist, eine Familie zu gründen. Egal ob schwarz oder weiß.

“Zum Verwechseln ähnlich” – Hintergründe

Nach seinen Auftritten in “Triff die Elisabeths“, “30° couleur” und “Dieumerci!” ist die Culture-Clash-Komödie “Zum verwechseln ähnlich” der bereits vierte Spielfilm von Hauptdarsteller Lucien Jean-Baptiste, bei dem er auch Regie geführt hat. Als Regisseur ist Baptiste bisher überaus erfolgreich gewesen. Sein Erstlingswerk, die autobiografische Komödie “Triff die Elisabeths” etwa entwickelte sich zu einem Überraschungshit, der im Jahr 2010 mit dem französischen Filmpreis César als bestes Erstlingswerk ausgezeichnet wurde. Auch der Erstling dreht sich um die Probleme der Integration und wird von einer starken Toleranzbotschaft getrieben.

Der französische Originaltitel “Il a déjà tes yeux” bedeutet frei übersetzt ungefähr so viel wie: “Er hat sogar deine Augen.” Damit ist natürlich die Tatsache gemeint, dass viele Kinder ihren Eltern zum verwechseln ähnlich aussehen. Der kleine Benjamin aus der Komödie “Zum verwechseln ähnlich” hingegen, sprengt das gängige Raster.

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