Filmhandlung und Hintergrund

Verfilmung des erfolgreichen Musicals über die alternative Geschichte der Hexe Elphaba, ihre Freundschaft mit Galinda und den Konflikt mit dem Zauberer von Oz.

Im Zauberer von Oz ist sie die Böse: die grüne Hexe Elphaba. Doch vielleicht ist ihre Geschichte nur aus dem falschen Blickwinkel erzählt. Eigentlich hat Elphaba nur gute Intentionen, als sie sich gegen den diktatorischen Zauberer von Oz stellt. Davon weiß jedoch niemand außer Galinda, ihre ehemalige Mitbewohnerin auf der Zauberschule. „Wicked“ erzählt die überraschende Geschichte der Hexe Elphaba und räumt mit alten Vorurteilen auf – danach wird man die zauberhafte Welt von Oz nie wieder so sehen wie zuvor.

„Wicked“ – Hintergründe

Das Kinderbuch „Der Zauberer von Oz“ von dem amerikanischen Schriftsteller Lyman Frank Baum kennt heutzutage jedes Kind. Nicht zuletzt durch berühmte Verfilmungen wie den „Zauberer von Oz“ von 1939 mit Judy Garland in der Hauptrolle. Eher an Erwachsene richtet sich stattdessen der erfolgreiche Roman „Wicked – Die Hexen von Oz“ (1995) des Autors Gregory Maguire. Darin interpretiert Maguire die Geschichte der Hexe Elphaba neu und gibt ihr eine überraschende Wendung. Durch ihren persönlichen Hintergrund werden die Motive der Hexe plötzlich sehr nachvollziehbar und verständlich, ja, eigentlich ist es sogar der Zauberer, der sich als tyrannischer Herrscher entpuppt.

Einem großen Publikum wurde die Geschichte um die missverstandene Hexe durch die Musicalversion von „Wicked“ bekannt. Das Broadwaystück feierte im Jahr 2003 mit Idina Menzel als Elphaba Premiere und entwickelte sich rasch zu einem der erfolgreichsten Musicals der Welt. Mehr als 50 Millionen Fans haben zu unvergesslichen Songs wie „Defying Gravity“ gefeiert und das Stück von Joe Mantell zu einem der heißesten Anwärter für eine Hollywood-Verfilmung gemacht.

Lange mussten die Fans nicht warten: Bereits im Jahr 2012 konnte Stephen Daldry („Extrem laut und unglaublich nah„, „Der Vorleser„) als Regisseur der Leinwandadaption bestätigt werden. Keine schlechte Wahl, wenn man bedenkt, dass Daldry bereits mit „Billy Elliot – I Will Dance“ beweisen hat, dass er ein Gespür für mitreißende Filmmusicals hat. Ohne das richtige Team geht es trotzdem nicht. Bei der Verfilmung von „Wicked“ sind deshalb echte Veteranen des Musicals wie etwa Produzent Marc Platt („Drive„, „Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt„) und Autor Winnie Holzman („My So-Called Life“) dabei. Eine besondere Auszeichnung für den Film ist jedoch das Mitwirken von Komponist Stephen Schwartz („Pocahontas„), der für das Bühnenstück Hits wie „I´m Not That Girl“ oder „No Good Deed“ schrieb.

„Wicked“-Verfilmung ohne Idina Menzel

Rätselraten gibt es stattdessen noch in Bezug auf den Cast der Hauptrollen. Zwar steht inzwischen schon fest, dass Idina Menzel und Kristin Chenoweth („Verliebt in eine Hexe„) nicht in die ikonischen Rollen schlüpfen werden. Ersatz für die Broadway-Schauspielerinnen ist bisher jedoch nicht gefunden. Erste Gerüchte deuten allerdings in eine überraschende Richtung. Im April 2017 berichtete die britische Boulevard-Zeitung „The Sun“, Ex-Pussycat Doll-Sängerin Nicole Scherzinger („Vaiana„, „Men in Black 3„) sei mit Universal im Gespräch, um die Rolle der Elphaba in der geplanten Rolle von „Wicked“ zu übernehmen. Von offizieller Seite wurde die Meldung bisher jedoch nicht bestätigt.

Ersten Gerüchten zufolge soll die Schauspielerin Amanda Seyfried („Pan„) Interesse an der „Wicked“-Verfilmung bekundet haben, genauer an der Rolle von Glinda. Die Hexe ist das genaue Gegenteil von Elphaba und interssiert sch vor allem für ihr Aussehen. Trotzdem sind die beiden Zimmergenossen an der Universität und müssen lernen, miteinander auszukommen. Ob Amanda Seyfried die Rolle erhält, konnte bisher nicht bestätigt werden.

Klarheit herrscht dagegen in Bezug auf das Veröffentlichungsdatum von „Wicked“. In den USA wird die Musicalverfilmung „Wicked“ am 20.12.2019 in die Kinos kommen. Ein Termin für den deutschen Kinostart ist bisher leider noch nicht bestätigt. Erfahrungsgemäß müssen deutsche Fans jedoch nicht lange warten, bis die Filme von Universal über den großen Teich schwappen.

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Kritiken und Bewertungen

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