Filmhandlung und Hintergrund

Dramödie, in der Komikerin Tina Fey ("Sisters") eine Kriegsreporterin in Afghanistan mimt.

Als Journalistin sucht Kim Baker (Tina Fey) stets nach einer Herausforderung. Als ihre Fernsehanstalt Freiwillige für den Auslandseinsatz in Kabul, Afghanistan sucht, werden zuerst alle Singles und kinderlosen Reporter angefragt. Da sich Kim in einem Trott mit ihrem Freund Chris (Josh Charles) befindet, kommt ihr die Versetzung wie gerufen.

Ihre neue Aufgabe: als Kriegskorrespondenten aus Afghanistan und Pakistan berichten. Doch anstatt den Schrecken des Krieges ins Angesicht zu treten, trifft sie vor Ort eher auf skurille Charaktere, wie die Reporterin Tanya Vanderpoel (Margot Robbie), den Marinegeneral Hollanek (Billy Bob Thornton) oder den attraktiven britischen Fotografen Iain MacKelpie (Martin Freeman), der ihr die Augen in Sachen Liebe öffnet. Über kurz oder lang lernt sie jedoch die kulturellen Unterschiede kennen, sucht nach guten Stories und wird vor die Aufgabe gestellt, direkt von der Front zu berichten.

„Whiskey Tango Foxtrot“ - Hintergründe

2012 fasste die Journalistin Kim Barker ihre Ereignisse an der Front in ihrem Tatsachenroman „The Taliban Shuffle: Strange Days in Afghanistan and Pakistan“ zusammen und gab anstelle eines ernsten Berichts eher humoristische Alltagseinblicke in das Krisengebiet. Als Regisseur-Duo waren Glenn Ficarra und John Requa bereits zum vierten Mal nach „Focus“, „Crazy, Stupid, Love“ und „I Love You, Philipp Morris“ gemeinsam am Werk, um die Geschichte der Kriegsreporterin auf die Leinwand zu bringen.

Tina Fey, die vor allem durch ihre Fernsehauftritte in „Saturday Night Live“ und „30 Rock“ bekannt ist, tritt hier nun als mittellose Fernsehreporterin auf, anstatt direkt im Krisengebiet stationiert zu sein. An ihrer Seite sieht man den Cast rund um Margot Robbie, Billy Bob Thornton, Martin Freeman und Alfred Molina.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Whiskey Tango Foxtrot: Dramödie, in der Komikerin Tina Fey ("Sisters") eine Kriegsreporterin in Afghanistan mimt.

      Dramödie, in der Komikerin Tina Fey („Sisters“) eine Kriegsreporterin in Afghanistan mimt.

      Tina Fey durchlief die renommierte „Saturday Night Live“-Spaß-Schmiede, wo sie lange Zeit eine der Hauptautoren war und unter anderem mit ihrer urkomischen Sarah-Palin-Imitation amüsierte. Zudem schrieb und spielte sie für die TV-Hitserie „30 Rock„, für die auch ihr „SNL“-Autorenkollege Robert Carlock tätig war. Er liefert nun mit „Whiskey Tango Foxtrot“ sein erstes Filmskript, bei dem zumeist zynischer Humor mit kurzem Aufflackern von Actionmomenten und weiblichen Selbstfindungs-Bemühungen abwechselt. Die Story basiert lose auf „The Taliban Shuffle“, den Memoiren der Journalistin Kim Barker, die aus Afghanistan und Pakistan berichtete. Barker gibt Einblick in den Alltag an Kriegsschauplätzen, wo jeder Tag, der letzte sein könnte und dies zu einer hedonistischen Tanz-auf-dem-Vulkan-Mentalität führt.

      Dementsprechend beginnt die Inszenierung vom Regieteam Glenn Ficarro und John Requa („Crazy, Stupid, Love„) mit einer ausschweifenden Partyszene in Kabul im Jahr 2006. Im Anschluss wird drei Jahre vorgesprungen und gezeigt, wie Reporterin Kim Baker ihre Midlife-Krise gegen ein Krisengebiet eintauscht. Relativ authentisch anmutend (gefilmt wurde in New Mexico) wird das Milieu der internationalen Presse geschildert, in dem sich Kim nach Fisch-aus-dem-Wasser-Fasson zunächst tollpatschig zurecht finden muss. Gefahr lauert an jeder Ecke, gute Stories sind nicht so ohne weiteres aufgetan, Alkohol fließt konstant in Strömen und sexuelle Eskapaden gehören ebenfalls zur Tagesordnung. Wie ihr Kollegin Tanya (Margot Robbie) erläutert, steigt vor Ort jeder in der Attraktivitätsskala mehrere Punkte, so dass auch die eher unscheinbare Kim sich nicht vor Verehrern retten kann. Dazu gehören ein afghanischer Staatsanwalt (ein ausgelassener Alfred Molina) und der britische Fotograf Ian (Martin Freeman), dessen Kidnapping zu einer dramatischen Rettungsaktion führt. Billy Bob Thornton erscheint in einer kleinen Rolle als abgebrühter General, die für ein paar Lacher gut ist. Insgesamt wirkt der Humor nicht so recht ausgereizt. Überraschungsfrei wird auf Übersetzungsprobleme, Schimpfworttiraden, Kulturschock und ulkigen Sex gesetzt. Dazwischen werden ernsthafte gefühlige Momente und blutige Kriegsszenen mit vor Schmerz schreienden Opfern und Toten mit abgerissenen Gliedmaßen gebaut. All dies ergibt eine wenig harmonierende Kombination, die bei einer Lauflänge von fast zwei Stunden noch deutlicher zum Tragen kommt. ara.

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