Filmhandlung und Hintergrund

Gaunerkomödie mit Will Smith als Trickbetrüger, der eine attraktive Frau als Schülerin annimmt - doch sie lernt verdammt schnell...

Nicky Spurgeon (Will Smith) ist ein versierter Trickbetrüger und verguckt sich eines Tages in die junge, attraktive Jess Barrett (Margot Robbie). Er nimmt das Mädchen unter seine Fittiche und weiht sie in die Tricks und Kniffe ein, mit denen der Hochstapler sein zwielichtiges Geschäft betreibt. Doch es dauert nicht lange, bis Nicky feststellen muss, dass Betrug und Liebe nur schwer zu vereinbaren sind und beendet die Beziehung plötzlich von einem Tag auf den anderen. Drei Jahre später begegnet sich das Paar wieder: Seine ehemalige Flamme hat sich zu seiner wahren Femme Fatale gemausert und hat einen Plan, um in Buenos Aires groß abzukassieren. Dummerweise feilt Nick gerade am Coup seines Lebens und hat dasselbe Opfer im Auge, wodurch sich die beiden gehörig in die Quere kommen und sein Vorhaben gründlich durcheinander gebracht wird. Seine frühere Schülerin ist mittlerweile eine fähige Betrügerin geworden und droht ihrem alten Meister mit dessen eigenen Waffen einen Strich durch die Rechnung zu machen. Für die Crime-Komödie „Focus“ mit Will Smith („Men in Black 3“, „Der Staatsfeind Nr. 1“) und Margot Robbie („The Wolf of Wall Street“) in den Hauptrollen wurde der bekannte amerikanische Taschenspieler Apollo Robbins als Berater engagiert, der für das Regie- und Autoren-Duo Glenn Ficarra und John Requa („Crazy, Stupid, Love.“) eine wichtige Inspirationsquelle war. Die Dreharbeiten in New Orleans, Buenos Aires, Argentinien und New York fanden von September bis Dezember 2013 statt. Übrigens werden Will Smith und Margot Robbie bei der Comic-Verfilmung „Suicide Squad“ bald wieder zusammenarbeiten. „Focus“ kommt am 05. März 2015 in die deutschen Kinos.

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Kritiken und Bewertungen

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11 Bewertungen
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Kritikerrezensionen

    1. Glen Ficarra und John Requa gehören zu einer kleinen Gruppe von Regisseuren, deren Werken nicht nur Kritiker, sondern auch das Publikum bislang ausnahmslos positiv gegenüber stehen. Sowohl die bittersüße Romanze „I Love You, Philip Morris“, in der Ewan McGregor und Jim Carey ein vom Schicksal gebeuteltes Schwulenpärchen spielen, als auch die vielzitierte RomCom „Crazy, Stupid, Love“, für die Schauspieler Ryan Gosling gar für den Golden Globe nominiert war, bilden bislang die übersichtliche Regie-Vita der Filmemacher, die darüber hinaus auch als Drehbuchautoren („Bad Santa“) tätig sind. Mit dem Crime-Stück „Focus“ begeben sich Ficarra und Requa nun erstmalig raus aus ihrem präferierten Genre der Tragikomödie und schicken Hollywoodstar Will Smith („Men in Black“) sowie Shootingstar Margot Robbie („Wolf of Wall Street“) durch einen amüsanten Twistride, irgendwo zwischen „Ocean’s Eleven“ und „Die Unfassbaren“.

      Nach dem Boxoffice-Fehlschlag „After Earth“ war es einige Zeit ruhig um Will Smith, der sich mit „Focus“ nun in einem Film zurückmeldet, der nicht bloß einen Neuanfang markiert, sondern sich wie eine Generalüberholung auf den einstigen Blockbuster-Schönling auswirkt. Zugegeben: Gut aussehen tut Will Smith immer noch, doch seine Art, sich in „Focus“ zu präsentieren, ist eine andere. Smith wirkt zwar nicht weniger cool und lässig als sonst, gleichsam ist sein Spiel so geerdet und ausdrucksstark wie nie. Dies mag bisweilen auch am Skript liegen: Allein in der ersten Hälfte feuern die auch für dieses Drehbuch verantwortlich zeichnenden Regisseure ein Feuerwerk gewitzter Dialoge und kurioser Ideen ab, die „Focus“ zu einer schwindelerregenden Dynamik verhelfen. Neben Smith ist Margot Robbie dafür nicht minder von Belang. Nach ihrer verführerischen „Wolf of Wall Street“-Performance unterstreicht die Schauspielerin mit ihrer Darbietung in „Focus“ einmal mehr ihren Status als toughe Aktrice, die nicht nur Smith, sondern auch das Publikum rasch um den Finger gewickelt hat.

      Den beiden Protagonisten bei ihren diebischen Streifzügen zuzuschauen, macht einfach unheimlich viel Spaß. So sehr, dass es fast ein wenig schade ist, dass sich die schelmischen Aktionen der Trickbetrüger bloß auf die erste Filmhälfte beschränken. Nach rund einer Stunde findet nämlich ein Bruch im Storytelling statt: Von nun steht in „Focus“ verstärkt das emotionale Verhältnis von Smith und Robbie im Vordergrund, was den Streifen zwar nicht schwächer werden lässt, das vorab aufgebaute, sehr imposante Tempo jedoch stark ausbremst. Die Stärken bleiben jedoch auch hier dieselben: Mit ihrem versierten Drehbuch und einer stilsicheren Kameraführung (Xavier Grobet), die mit technischen Spielereien immer wieder die Doppelbödigkeit der Story betont halten die Regisseure ihr Publikum munter bei Laune. Stark geschriebene Dialoge, treffsichere Pointen, eine Prise Action und ein Hauch Erotik ergeben eine abwechslungsreiche Mischung, die das von Superhelden und Fantasyfranchises dominierte Blockbusterkino konsequent durchbricht. Da wünscht man sich glatt die Fortführung dieses kultpotenziellen Streifens.

      Fazit: „Focus“ hat alles, was ein moderner Blockbuster braucht. Trotz leichter Schwächen in der zweiten Hälfte treiben Glen Ficarra und John Requa Action, Spannung, Herz und Humor in atemberaubende Höhen und setzen zwei Superstars in Szene, wie man sie so noch nie gesehen hat. Da wünscht man sich glatt den zweiten Teil herbei.
    2. Focus: Gaunerkomödie mit Will Smith als Trickbetrüger, der eine attraktive Frau als Schülerin annimmt - doch sie lernt verdammt schnell...

      Nicky ist smart, sympathisch, witzig, hat Stil. Der perfekte Mann, in den sich jede Frau sofort verliebt. Attraktiv ist auch, dass er ihr jeden Wunsch erfüllen kann, denn Nicky verdient gut, sehr gut - als Dieb, allerdings einer mit allerhöchsten Ansprüchen… Seit Jahren ist der Meister der Irreführung erfolgreich überall dort unterwegs, wo sich die Reichen und Schönen treffen. In einer Hotelbar lernt er die überaus hübsche Jess kennen. Das Treffen steht zunächst unter keinem guten Stern, denn die Nachwuchs-Gaunerin versucht, den alten Hasen übers Ohr zu hauen. Der erkennt ihr Talent, nimmt sie unter seiner Fittiche, bringt ihr alle Tricks bei - und verliebt sich in sie. Nicht leicht in dieser Branche, die Beziehung geht in die Brüche. Drei Jahre später hat sich Jess zur vollendeten Femme fatale gemausert und taucht in Buenos Aires bei einem hochkarätigen Autorennen auf, wo Nicky einen äußerst gefährlichen Coup inszeniert. Schon bald bringt sie ihn aus dem Konzept - und schlägt den gewieften Ganoven mit seinen eigenen Waffen. Shootingstar Margot Robbie und Superstar Will Smith in einer stylishen, sexy, an tollen Locations gedrehten Krimi-Komödie, die Laune macht.

      Fazit: Lenk ihn ab und nimm ihn aus: Zwei mit allen Wassern gewaschene Edel-Diebe verlieben sich.
      1. Will Smith darf aufatmen: „Focus“ ist gelungene & schwungvolle Caper-Unterhaltung.

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