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Wenn die Kraniche ziehen

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Letjat schurawli: Der gebürtige Georgier Michail Kalatosow (Kalatososchwili) errang internationale Anerkennung durch den tiefen Humanismus, mit dem er das Leitmotiv der damaligen sowjetischen Filme, den Großen Krieg, behandelt. Anstatt - wie üblich - dessen Großartigkeit zu loben, zeigt er die Schicksale, die an diesem Krieg auf tragische Weise zerbrechen. Anstatt sentimental zu werden, verlässt er sich auf die Tradition der expressionistischen...

Poster

Wenn die Kraniche ziehen

Handlung und Hintergrund

Moskau, 1939: Boris und Veronika müssen Abschied voneinander nehmen, als Boris in den Krieg zieht. Kurz darauf wird Veronika ausgebombt und bei seiner Familie untergebracht. Sie verliert Kontakt zu Boris und heiratet dessen Bruder, wartet aber insgeheim immer noch auf ihre eigentliche Liebe. Erst als sie von nach Hause zurückkehrenden Soldaten erfährt, dass Boris tot ist, wird ihr die Sinnlosigkeit ihres Wartens bewusst.

Boris und Veronika werden durch den Krieg getrennt. Als sie den Kontakt zueinander verlieren, heiratet Veronika Boris‘ Bruder, wartet aber insgeheim immer noch auf ihre eigentliche Liebe. Regisseur Michail Kalatosow errang mit seinem humanistischen Ansatz internationale Anerkennung: Anstatt - wie damals üblich - die Großartigkeit des Krieges zu loben, zeigt er Schicksale, die am Krieg auf tragische Weise zerbrechen.

Darsteller und Crew

Regisseur
  • Michail Kalatosow
Darsteller
  • Tatjana Samoilowa,
  • Alexei Batalow,
  • Wassili Merkurjew,
  • Alexander Schworin,
  • Svetlana Kharitonova,
  • Walentin Subkow
Drehbuch
  • Victor Rosow
Musik
  • Mechislav Vainberg
Kamera
  • Sergei Urussewski
Schnitt
  • Marija Timofejewa
Buchvorlage
  • Victor Rosow

Bilder

Kritiken und Bewertungen

4,8
41 Bewertungen
5Sterne
 
(37)
4Sterne
 
(2)
3Sterne
 
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2Sterne
 
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1Stern
 
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Kritikerrezensionen

  • Der gebürtige Georgier Michail Kalatosow (Kalatososchwili) errang internationale Anerkennung durch den tiefen Humanismus, mit dem er das Leitmotiv der damaligen sowjetischen Filme, den Großen Krieg, behandelt. Anstatt - wie üblich - dessen Großartigkeit zu loben, zeigt er die Schicksale, die an diesem Krieg auf tragische Weise zerbrechen. Anstatt sentimental zu werden, verlässt er sich auf die Tradition der expressionistischen Bilder aus den Stummfilmen der Pudowkin-Eisenstein-Ära. Sein Name ruft zwei andere ins Gedächtnis, die viel zu dem Erfolg des Films beigetragen haben: Tatjana Samoliowa, die er für die Rolle der Veronika entdeckte, und Sergei Urussewski, sein großartiger Kameramann.
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