Filmhandlung und Hintergrund

Drei Geschichten verweben sich zu einem starken Porträt der heutigen Gesellschaft Algeriens, die nach dem Bürgerkrieg immer noch tief gespalten ist.

Ein reicher Bauunternehmer, eine junge Frau, auf dem Weg zur Hochzeit und ein aufstrebender Neurologe, der von seiner Vergangenheit belastet wird — drei Geschichten, die eng miteinander verwoben sind. Der wohlhabende Projektentwickler Mourad (Mohamed Djouhri) wird durch einen nächtlichen Zwischenfall vor eine schwere Wahl gestellt. Als er Zeuge einer Schlägerei wird, greift er jedoch nicht ein und leidet seither unter dem Erlebnis.

Mourads Fahrer Djabil (Mehdi Ramdani) muss derweil die junge Aïcha (Hania Amar) zu ihrer Hochzeit mit dem deutlich älteren Biskra fahren. Und das, obwohl Djabil eine Affäre mit Aïcha hat. Heiraten will auch der Neurologe Dahman (Hassan Kachach). Als ihm eine Beförderung versagt bleibt und der Verdacht aufkommt, Dahman habe während des Bürgerkrieges eine Frau vergewaltigt, stürzt sein Leben ins Chaos.

„Warten auf Schwalben“ — Hintergründe

Algerien zwischen den Luxusvillen der Reichen und den Armutsvierteln der Städte. Der Film von Karim Moussaoui erzählt drei Geschichten, die zeigen, wie brüchig die algerische Gesellschaft auch heute, zehn Jahre nach dem Bürgerkrieg immer noch ist. Die alten Wunden sind noch nicht geheilt. Seine Premiere feierte das Drama „Warten auf Schwalben“ auf dem 70. Filmfestival von Cannes in der Reihe Un Certain Regard.

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Kritiken und Bewertungen

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