Filmhandlung und Hintergrund

Kriegssatire mit Brad Pitt als selbstverliebter Armeegeneral, der nach Afghanistan kommt, um den Krieg zu gewinnen - und bald zum Gespött der Politik wird.

Der amerikanischer General Glen McMahon (Brad Pitt) ist eine echte War Machine - völlig selbstüberzeugt kommt das Armee-Oberhaupt nach Afghanistan, um das Ruder herumzureißen. Dort sieht es nämlich ziemlich bitter aus. Doch McMahon ist sich sicher: „Ich bin hier, um die Aufgabe zu erledigen.“ Nur leider hat er sich damit etwas überschätzt.

In den 2000er Jahren sind die Amerikaner müde vom Krieg in Afghanistan. Die Politik befiehlt keinen Sieg, sondern einen schnellen Rückzug. Als Verantwortlicher befindet sich McMahon plötzlich in einer Lage wieder, in der er nur verlieren kann. In einem letzten Schachzug, versucht der General, den Krieg zu beenden: Mit einer eigens zusammengestellten Truppe von PR-Fachmännern (Topher Grace) und Elitesoldaten (Emory Cohen und John Magaro) reist er durch das vom Krieg gezeichnete Land - und hinterlässt ein Chaos, das ihn zu Fall bringen wird.

„War Machine“ - Hintergründe

Der Kriegsfilm „War Machine“ mit Brad Pitt ist eine bitterböse Satire auf das Selbstbild der amerikanischen Militärs während des Afghanistankrieges. Inhaltlich basiert der Film lose auf dem Buch „The Operators: The Wild and Terrifying Inside Story of America’s War in Afghanistan“, in dem der Investigativjournalist Michael Hastings berichtet, wie er den Vier Sterne Generalt Stanley McChrystal kennengelernt hat. Der Bericht von wilden Partys und offen gegen Präsident Barack Obama geäußerten Flüchen führte dazu, dass McChrystal im Jahr 2010 in den Ruhestand verabschiedet wurde. In „War Machine“ wird nun Brad Pitt in die Rolle des selbstverliebten Generals schlüpfen.

Als die Rechte für eine Verfilmung des skandalträchtigen Buches im Jahr 2012 von Plan B Entertainment und New Regency gekauft wurden, wollte man den Originaltitel „The Operators“ noch behalten. Ins Rollen kam die Produktion jedoch erst, als Brad Pitt („Allied - Vertraute Fremde„) als Produzent an Bord kam und den Regisseur David Michôd („The Rover„) mitbrachte. Im Jahr 2015 wurde schließlich der Titel in „War Machine“ geändert, als Netflix die Verleihrechte für die Kriegssatire kaufte.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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