Vorbilder?!

  1. Ø 3.4
   2008
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Filmhandlung und Hintergrund

Vorbilder?!: Ausgelassene Komödie um zwei unreife Männer, die zwei Jungen ein Vorbild sein sollen.

Die zwei verantwortungslosen Yuppies Danny (Paul Rudd) und Wheeler (Seann William Scott) demolieren im Suff den firmeneigenen Truck. Vor Gericht bleibt ihnen die Wahl, in den Knast zu gehen oder 150 Stunden an einem Mentorenprogramm für Jugendliche teilzunehmen. Leichtfertig entscheiden sich beide für letzteres – der reinste Horror! Danny kümmert sich um den sarkastischen Augie (Christopher Mintz-Plasse), Wheeler um Ronnie (Bobb’e J. Thompson).

Zu viel Energy Drinks lösen ein Unglück aus, an dessen Ende zwei Business-Flegel ihre miesen Tricks an die ohnedies schon bedenklich verzogene Jugend weitergeben. Das geschieht in einer herrlichen Idioten-Komödie vom Schlage eines „Superbad„. Mit „Stifler“ Seann William Scott.

Danny und Wheeler verkaufen mit wenig Energie Energy-Drinks. Als sie ihren Werbewagen schrotten, werden sie vor die Wahl gestellt, wegen Vandalismus ins Gefängnis zu gehen oder sozialen Dienst zu tun und für einige Zeit Paten für zwei Problem-Kids zu sein. Danny, der gerade von seiner Freundin verlassen wurde, soll sich um einen 16-Jährigen Ritterrollenspielfan kümmern, Wheeler um einen busenfanatischen Knirps.

Danny und Wheeler verkaufen mit wenig Energie Energy-Drinks. Als sie ihren Werbewagen schrotten, werden sie zu sozialem Dienst verknackt und sollen für einige Zeit Paten für zwei Problemkids sein. Danny, der gerade von seiner Freundin verlassen wurde, soll sich um einen 16-jährigen Ritterrollenspielfan kümmern, Wheeler um einen busenfanatischen Knirps. Zunächst kommen sie mit vielen ulkigen Reibereien überhaupt nicht miteinander zurecht, doch mit der Zeit bahnen sich neue Freundschaften und Vertrauen an.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • „Vorbilder?!“ von Regisseur David Wain ist eine typische R-rated Comedy, eine Komödie, die unter Siebzehnjährige nur in Begleitung Erziehungsberechtigter anschauen dürfen. In den USA zu einem eigenen Genre geworden, schwelgt sie in der Freiheit lockerer Sprache und produziert deshalb vor allem schlüpfrige Witze. Manche Schauspieler haben in diesem Genre Karriere gemacht, wie auch die beiden Hauptdarsteller Paul Rudd und Seann William Scott. Die Komödie wirkt frisch in ihrer Mischung aus Derbheit, Biss und harmlosem Spaß. Auch wenn ihre Anzüglichkeiten das Niveau drücken – das deutsche Publikum ist so was aus heimischen TV-Comedies gewöhnt.

    Danny und Wheeler sind einfach lächerlich in ihrem Job: Sie müssen Schulkindern weismachen, dass ihr Energydrink eine sinnvolle Alternative zu Drogen ist. Danny hält dabei einen Vortrag, dem kein Schüler Glauben schenkt, und Wheeler steht als verkleideter Minotaurus daneben. In dem Mentorenprogramm finden sie ihrerseits alles lächerlich: die Begeisterung der freiwilligen Helfer, die Worte der Chefin, vor allem aber ihre Aufgabe, die beiden seltsamen Kids zu begleiten. Der Aufreißertyp Wheeler muss sich einem Gleichgesinnten widmen, der ein respektloser kleiner Junge ist. Und der von allem und jedem angeödete Danny steht stundenlang im Wald herum, wo Augie seine Ritter-Kumpel mit einem Spielzeugschwert bekämpft.

    Augie wird dargestellt von Christopher Mintz-Plasse, dem Laienschauspieler, der gleich in seiner ersten Rolle in „Superbad“ für Aufsehen sorgte. Auch hier in seinem zweiten Film überzeugt er mit seiner lebhaften Ernsthaftigkeit und dem Spaß an Außenseiterfiguren. Sein Augie ist nur scheinbar ein weltfremder Loser, in der Rollenspielwelt wird er zum sprachgewaltigen, fantasiebegabten Jungen, der es sogar mit dem König aufnimmt.

    Auch Wheeler wird gut dargestellt von Seann William Scott: Er ist der ewig lüsterne Draufgänger, hinter dem sich ein gut gelauntes Kind verbirgt. Danny hingegen, der immer wieder hört, er solle mehr lächeln, hat einfach keine Lust. Paul Rudd gibt den schnöseligen, selbstbezogenen Charakter ein bisschen zu ernst und langweilig für eine Komödie.

    Nimmt man die Szenen und die Entwicklung der Handlung unter die Lupe, so wirkt der Film nicht übermäßig intelligent. Aber im Ganzen betrachtet, richtet es die Mischung aus Sprachwitz, Situationskomik und einer Geschichte, die ständig in Bewegung bleibt. Die Vielfalt der Sprüche reicht von Wheelers Beziehungsmotto: „Rein, raus und weg“ bis zum Urteil des coolen kleinen Ronnie über den linkischen Jugendlichen Augie: „War ja klar, dass der ne Schildkröte hat“.

    Fazit: Zwei junge Männer müssen Sozialstunden mit Kindern ableisten: kurzweiliger Spaß mit unverblümten Dialogen und skurrilen Rollenspielen.
  • Schräge Buddykomödie um zwei Berufsjugendliche auf Reifeprüfungs-Hinderniskurs, wobei herber Humor mit inspirationsreichem Gutmenschentum gepaart wird.

    Unreife Männer braucht die Leinwand, seit vor allem Judd Apatow („Beim ersten Mal“) mit dieser „arrested development“-Schiene mächtige Erfolge einfahren konnte. Formidable Ausgaben dieser mannkindlichen Spezies sind die beiden ungleichen Freunde Wheeler (Seann William Scott, unvergessen als „American Pie“-Party-Ikone Stifler) und Danny (Paul Rudd ist seit „Jungfrau (40), männlich, sucht…“ ein fester Bestandteil im Apatow-Universum). Als Werbeteam verkaufen sie an Highschools einen als Drogenalternative beworbenen Energy-Drink. Wheeler schlüpft dafür voller Elan in ein Minotaurus-Kostüm, während es dem sauertöpfischen Danny zufällt das Wort zu führen. Er ist mit seinem Leben unzufrieden und als er spontan seiner Freundin Beth (die derzeit allgegenwärtige Elizabeth Banks) erfolglos einen Heiratsantrag macht, schrottet er ihren Firmentruck. Dadurch verstrickt er sie in eine Vandalismusanzeige, für die ihnen 30 Tage Knast drohen. Stattdessen dürfen sie 150 Stunden Sozialservice leisten, was sie bei einer Wohltätigkeitsorganisation für Problemkinder absolvieren. Die dortige Leiterin (harsch-humorig: Jane Lynch aus „Best Of Show“) ist eine ehemalige Drogensüchtige, die es von Anfang an auf ihre beiden zunächst wenig begeisterten Helfer abgesehen hat. Danny wird der 16-jährige Augie (Christopher Mintz-Plasse, seines Zeichens Superfreak McLovin aus „Superbad“) zugeteilt, der in Ritterrollenspiele vernarrt ist. Sonnyboy und Frauenliebhaber Wheeler soll die Verantwortung für einen zehnjährigen Terrorknirps mit Busenfixierung namens Ronnie (Bobb’e J. Thompson) übernehmen. Zunächst kommen sie alle mit vielen ulkigen Reibereien überhaupt nicht miteinander zurecht, doch mit der Zeit bahnen sich neue Freundschaften und Vertrauen zueinander an. Ronnie und Wheeler haben eine Connection über Frauen und die Rocksaurier Kiss, während Danny Augie zu seinen Fantasyspielen begleitet und ihn vor seinen unwilligen Eltern in Schutz nimmt. Doch natürlich wird die traute Harmonie alsbald auf die Probe gestellt und für die Protagonisten gilt es sich als reife Erwachsene mit neu entwickelter Herzensbildung zu beweisen.

    Regisseur David Wain, der zuvor vorrangig im TV-Bereich tätig war, mischt, der gängigen Formel entsprechend, krude Witze und deftige Sightgags mit anrührend herzlicher Menschlichkeit. Fazit: Bei dieser Variante der klassische Coming-Of-Age-Comedy gibt es mindestens ebenso viel zu lachen wie bei den Apatow-Komödien der letzten Zeit. ara.

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