Superbad

  1. Ø 3
   2007
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Filmhandlung und Hintergrund

Superbad: Herrlich unflätige Teenie-Komödie über zwei Verlierertypen, die am letzten Abend vor dem Highschool-Abschluss endlich einmal bei den Mädchen landen wollen.

Von klein auf sind Evan (Michael Cera) und Seth (Jonah Hill) dicke Freunde. Selbst jetzt, kurz vor ihrem Highschool-Abschluss, sind sie noch unzertrennlich wie eineiige Zwillinge. Dabei unterscheiden sie sich wie Tag und Nacht: Der niedlich-ängstliche Evan ist ein Musterschüler, Seth ein rebellisch-verdorbener Schürzenjäger ohne jeden Erfolg. Doch der Abschied naht – sie wurden von verschiedenen Colleges angenommen. Nun wollen die beiden Loser endlich ihre Unschuld verlieren und die ewige Pechsträhne bei Frauen beenden.

Mindestens so witzig wie „American Pie“ ist diese Teeniekomödie um zwei linkische Nerds. Kein Wunder, vereinen doch die Macher der „Ali G Show“ und „Jungfrau (40), männlich, sucht …“ ihre geballte Gag-Power zu einer aberwitzigen, hochnotpeinlichen Nacht der Nächte.

Der übergewichtige Seth und sein bester Freund Evan sind Außenseiter an ihrer Highschool. Bis zum Schulabschluss hoffen sie, wie Seth in seiner erläutert, der besoffene Fehler einer der Mädels zu sein. Als Seths Schwarm, die kesse Jules, ihn zu ihrer Fete einlädt, scheinen sie dem Erfolg ihrer eigenen Entjungferungsmission näher gekommen zu sein.

Der übergewichtige und stets unflätige Sprüche reißende Seth und sein schüchterner Freund Evan sind Außenseiter an ihrer Highschool. Kurz vor Schulabschluss, nach dem sie getrennte Wege gehen werden, wollen die beiden endlich einmal bei Mädchen landen. Als Seths Schwarm, die kesse Jules, ihn zu ihrer Fete einlädt, scheinen sie dem Erfolg ihrer eigenen Entjungferungsmission näher gekommen zu sein. Doch tatsächlich beginnt damit ein schier endloses Abenteuer, in das obendrein noch der Nerd McLovin und zwei Cops eingreifen.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Es war einmal ein Film, der hieß „American Graffiti“ und ließ ein paar Jugendliche eine wilde, gefährliche Nacht erleben, in der sie Abschied vom behüteten Schülerdasein nahmen. Die amerikanische Erfolgskomödie „Superbad“ erinnert in ihren besten Momenten an diesen großen Film von 1973. Auch hier erzeugen ungenutzte Hormone und der nahe Abschied von der Highschool mächtig Druck auf die jungen Helden – so sehr, dass die in einer einzigen Nacht aufholen wollen, was ihnen an Erfahrung und Image seit vielen, vielen Jahren abgeht.

    Auch hier geht es um die Angst vor der Zukunft, hängt der Trennungsschmerz über dem dicken Seth und dem stillen Evan. Doch gibt es noch so viel Wichtigeres zu erledigen, wie Alkohol mit gefälschtem Ausweis besorgen, und vor allem Sex. Die Antihelden, die noch nie eine gelungene Unterhaltung mit einem Mädchen hatten, gehen voller Hoffnung auf Jules’ Party, nicht ohne Kondom in der Tasche. Der dicke Seth, der schon als Kind am liebsten Penisse zeichnete, klopft mit Hingabe ordinäre, lüsterne Sprüche.

    Und dann beginnt diese Nacht, die alles verändern wird, und in der die Welt da draußen sich den naiven Schülern zum ersten Mal offenbart. Seth und Evan landen auf der falschen Party, auf der sich erwachsene Kriminelle tummeln. Der altkluge Brillenträger Fogell gar wird beim Alkoholkauf von der Polizei aufgegriffen – und erlebt sein blaues Wunder: Die beiden Cops betrachten ihn als ihren besten Freund, gehen mit ihm saufen und lassen ihn mit der Pistole schießen.

    Der Witz des Films kommt zum großen Teil aus den Szenen mit den Gesetzeshütern, die alles machen, was sie nicht dürfen. Für weitere Lacher sorgt die absurde Kluft zwischen Sein und Schein in den Dialogen der drei Hauptfiguren. Auch die slapstickreiche Situationskomik reißt nicht ab. Wie war das mit dem Menstruationsblut auf der Hose von Seth, und dem Handyfoto, das jemand davon machen wollte?

    Seth, Evan und Fogell bleiben sympathische Individuen, mit denen man sich identifizieren kann – stets gespalten zwischen Wunsch und Wirklichkeit, meistens nur um Haaresbreite vom ultimativen Erfolg entfernt. Für einen lustigen Abend ist mit „Superbad“ gesorgt, und das obwohl schon die Abenteuer der gewissenlosen Cops mit Lust alberne Comedy sind. Wäre der Film nicht 113, sondern nur 90 Minuten lang geworden, hätte ihm auch nichts gefehlt. Dauerhaft im Gedächtnis bleiben wird er, im Gegensatz zu „American Graffiti“, wohl nicht.

    Fazit: Seth, Evan und Fogell haben es eilig: Die Highschool geht zu Ende und sie hatten noch keinen Sex – Comedyspaß mit Dialogwitz, Slapstick und Lachgarantie.
  • Amüsant-aberwitzige Teensexkomödie aus der Produktionsschmiede von Judd Apatow („Jungfrau (40), männlich, sucht“), die ihre Vulgarität mit einem menschlich-melancholischen Unterton ausbalanciert.

    „Beim ersten Mal“-Hauptdarsteller (und Apatow-Dauermitstreiter) Seth Rogen tritt nicht nur mit einer Rolle als einsatzfauler Anarcho-Cop, sondern zeichnet mit seinem Freund Evan Goldberg auch als Drehbuchautor verantwortlich. Gemeinsam schrieben sie sich mit dem ersten Entwurf (entstanden, als sie 13 Jahre alt waren) ihre hormonell geschürten Teenagerfrustrationen von den pubertätsgebeutelten Seelen. Ihre oft krude, doch häufig auch charmante Coming-of-Age-Story kreist um die typischen Themen von sehnsüchtig erhofftem Sex, alkoholgetränkten Partys, allgemeiner Verunsicherung und Blamagen, enger Jungsfreundschaft und dem wehmütigen Abschied von der Kindheit. Die Prämisse weist somit gewisse unverkennbare Parallelen zu Apatows anderen Filmen auf, die stets von der Reifeprüfung eines naiven Mannkindes erzählen. Allerdings fallen die Protagonisten als angehende Collegestudenten in eine jüngere Altersgruppe, womit vor allem auch die „American Pie“-Reihe zitiert wird.

    Der übergewichtige Seth (Jonah Hill) und sein bester Freund Evan (Michael Cera) sind als Verlierertypen Außenseiter an ihrer Highschool, die bislang noch kaum Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht haben. Doch zum Schulabschluss hoffen sie, wie Seth in seiner ehrlich-unverblümten Art erläutert, der besoffene Fehler einer der Mädels zu sein. Als Seths Schwarm, die kesse Jules (Emma Stone), ihn zu ihrer Fete einlädt und bittet Alkohol zu besorgen, scheinen sie dem Erfolg ihrer eigenen Entjungferungsmission um einiges näher gekommen zu sein. Doch bevor sie in horizontale Startposition gehen können, gilt es Hürden unterschiedlichster Art zu bewältigen.

    Als leidlich geduldeter Dritter im Freundschaftsbund amüsiert Christopher Mintz-Plasse als der klapperdürre und bebrillte Nerd Foggell, der sich einen gefälschten Ausweis mit dem viel sagenden Pseudonym McLovin zulegt. Damit will er Alkohol kaufen, was in eine urkomische Odyssee mündet, bei der er von zwei partysüchtigen Cops (neben Rogen auch „Saturday Night Live“-Komiker Bill Hader) aufgegabelt und unter ihre wohlwollende Fittiche genommen wird. Derweil landen seine beiden Kumpels uneingeladen bei einer Prolo-Fete, wo Seth ungebetene Erfahrung mit dem Menstruationsblut seiner Tanzpartnerin und deren wütenden Verlobten macht.

    Einlagen dieser absurd-anzüglichen Sorte finden sich en masse in dieser von Greg Mottola („The Daytrippers“) im Retro-Look (und mit nostalgischen Funk- und Rock-Soundtrack) inszenierten deftig-derben Teenkomödie mit erstaunlich weichherzigen Momenten. Fazit: „Superbad“ ist auf seine exzentrische Weise vor allem superlustig. ara.

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