Victor Crowley (2017)

Victor Crowley: Vierter Slasher-Spaß über den mordlüsternen „Hatchet“-Sumpfgeist Victor Crowley.
Kinostart: 12.09.2017
Victor Crowley Poster

Filmhandlung und Hintergrund

Victor Crowley: Vierter Slasher-Spaß über den mordlüsternen „Hatchet“-Sumpfgeist Victor Crowley.

10 Jahre war es ruhig im Honey Island Swamp, der Heimat des deformierten Victor Crowley (Kane Hodder). Gepeinigt im Leben und Tod, nahm dieser in den ersten drei „Hatchet“-Teilen jede Nacht blutige Rache an allen Eindringlingen seines Sumpfes. Ob Jugendliche mit einem persönlichen Groll, Polizisten, die nur ihre Arbeit machen wollen oder wer-auch-immer – niemand entkam. Doch nach dem Massaker, das über 40 Tote zählt, ist endlich Stille eingekehrt und der Geist scheint endgültig besiegt.

Der einzige Überlebende Andrew (Parry Shen) brachte es inzwischen zum Z-Promistatus und veröffentlichte jüngst seinen Tatsachenroman über die Ereignisse. Um die PR ein wenig anzukurbeln wird ihm ein Angebot gemacht, das er nur schwer ablehnen kann: Er soll für eine Stange Geld an den Ort des Geschehens zurückkehren und dort eine weitere Nacht verbringen. Was er nicht weiß: Vor Ort versucht eine Filmcrew den Mythos um den Axtmörder aufzudecken – und spielt eine Beschwörungsformel ab. Es kommt wie es kommen muss: Victor Crowley ist erwacht und das Grauen beginnt vom neuen.

Victor Crowley – Hintergründe

Regisseur Adam Green ist zurück und hat seinen mordlüsternen Sumpfgeist im Gepäck. Um die zweijährige Produktion wurde zuvor ein großes Geheimnis gemacht, sodass anlässlich des 10. Jubiläums des ersten Teils nicht etwa „Hatchet“ abgespielt wurde, sondern der brandneue vierte Slasher-Spaß. Unter frenetischem Jubel berichtete Adam Green zudem, dass zwei Horrorveteranen nicht unbeteiligt daran waren. Nach dem Tod von Wes Craven traf sich Green mit George R. Romero, der ihn ermutigt hat das Franchise fortzuführen. Gesagt, getan. Leider verstarb der Zombie-Pate 37 Tage vor der überraschenden Premiere. Der Slasher ist Hommage und Widmung an beide Regisseure.

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Victor Crowley, der Schrecken des Honey Island Swamp, geistert bereits seit über 60 Jahren durch seinen Sumpf. Wer sich des Nachts in seinem Territorium aufhält, muss damit rechnen die Nacht nicht zu überleben. Regisseur Adam Green nimmt dabei nach über sieben Jahren erneut auf dem „Hatchet“-Regiestuhl Platz und liefert bereits in der Eröffnungssequenz das, wofür ihn seine Anhänger schätzen: Witz gepaart mit literweise Kunstblut, kreischenden Blondinen, gruseligen VFX-Masken und einer schwingenden Axt, die sich nach und nach an ihren Opfern abarbeitet.

    Ein Slasher, wie er im Buche steht. Leider werden die ersten 20 Minuten an einer unnötig ausgefächerten Exposition verschwendet, die 10 Jahre nach den Ereignissen der Trilogie ansetzt,  doch als die Nacht anbricht und der titelgebende Sumpfgeist sein Unwesen treiben darf, weiß Green zu überzeugen. Zwar kann man die Schockeffekte minutenlang zuvor erahnen, doch dank gezieltem Timing wartet ein Spaßschocker auf die Zuschauer, den man sich am besten in guter Gesellschaft oder mit einer großen Portion Popcorn ansieht, sodass die Hülsenfrüchte durch das Bild fliegen.

    Fans der Reihe können sich zudem auf die Rückkehr des hünenhaften Kane Hodder als Victor Crowley, sowie Parry Shen freuen. Dieser schlüpft (man staune!), nicht etwa in eine vierte Rolle, sondern kehrt als Andrew in den Sumpf zurück. Soviel sei an dieser Stelle verraten, der nicht-tot-zu-kriegende Asiate steigt endlich zur Hauptfigur auf! Und am Ende lässt man den Zuschauer sogar auf einen fünften “Hatchet”-Teil hoffen. Daher: Macht schonmal das Popcorn warm, Victor Crowley ist zurück um euch das Fürchten zu lehren! (Teresa Otto)

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