Unsichtbar - Zwischen zwei Welten (2007)

Originaltitel: The Invisible
Unsichtbar - Zwischen zwei Welten Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Unsichtbar - Zwischen zwei Welten: Thriller um einen Schüler, der zwischen Leben und Tod schwebt.

Schüler Nick Powell (Justin Chatwin) ist nicht nur strebsam, sondern auch hilfsbereit. Die Tugend wird ihm zum Verhängnis, als er einem Freund aus der Patsche helfen will. Dafür legt er sich mit der finsteren Clique seiner Klassenkameradin Annie (Margarita Levieva) an – mit tragischen Konsequenzen: Die Gruppe schlägt ihn brutal zusammen und verbuddelt ihn im Wald. Als er am nächsten Tag die Schule betritt, nimmt ihn niemand mehr wahr – außer Annie. Nick begreift: Er ist in einer Vorhölle gefangen, aus der ihn nur das Mädchen befreien kann.

Genre-Experte und “Blade”-Erschaffer David S. Goyer nimmt sich des schwedischen Thrillers “Invisible” an, um in dem übernatürlichen Geisterdrama Teenies den sechsten Sinn zu lehren. Jungstar Justin Chatwin (“Krieg der Welten”) schwebt zwischen Leben und Tod.

Der Streber Nicklas wird von der Gang seiner Klassenkameradin Annelie zusammengeschlagen und im Wald vergraben. Am nächsten Tag scheint ihn niemand mehr wahrzunehmen. Erst nach und nach begreift Nicklas, dass er tot ist und erst aus seinem Zwischenzustand befreit wird, wenn sein Körper im Wald gefunden wird. Dazu ist er ausgerechnet auf die Hilfe von Annelie angewiesen.

Der Streber Nicklas hat in der Schule kein leichte Leben. Eines Tages wird er von der Clique seiner Klassenkameradin Annelie zusammengeschlagen und leblos im Wald vergraben. Als er am nächsten Tag in die Schule kommt, scheint ihn niemand mehr wahrzunehmen. Erst nach und nach begreift Nicklas, dass er tot ist und erst aus seinem Zwischenzustand befreit wird, wenn sein Körper im Wald gefunden wird. Dazu ist er allerdings ausgerechnet auf die Hilfe von Annelie angewiesen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Schwermütiger Geisterthriller für Teens, das US-Remake von “Blade Trinity”-Regisseur David S. Goyer des schwedischen Originals “Invisible – Gefangen im Jenseits” (2002).

    Goyer, der sich vor allem einen Namen mit seinen Skripts für “Batman Begins” und die “Blade”-Trilogie gemacht hat, arbeitet hier mit einem Drehbuch von Mick Davis (der auch das Original verfasste) und Christine Roum, einem bislang relativ unbeschriebenen Blatt des Fachs. Der resultierende Plot, der von den Filmemachern als “Ghost” meets “The O.C.” beschrieben wird, weist für das Genre unnotwendige Ungereimtheiten wie lachhaft inkompetente Polizisten und eine extrem überzeichnet barsche Protagonistin auf. Teilweise deplaziert wirkt zudem der überlaute Altrock- und Emo-Score. Diesen Fehltritten setzt Goyer beträchtliches visuelles Flair entgegen wie einen ungeschnittenen Traumprolog, der als subtile Hommage an Nirvanas Kurt Cobain gedeutet werden kann. Darin wird der sozial privilegierte junge Nick Powell (Justin Chatwin, der Tom Cruises Sohn in “Krieg der Welten” spielte) eingeführt, der mit seiner dominanten Mutter (Oscarpreisträgerin Marcia Gay Harden) seit dem Tod seines Vaters ein gespanntes Verhältnis hat. Der melancholische Musterschüler hat eine poetische Schriftstellerader, ist aber dennoch kein Nerd. Klassenkameradin Annie (Newcomerin Margarita Levieva) hingegen kommt aus asozialen Verhältnissen, begeht nächtlichen Juwelendiebstahl mit ihrem älteren tätowierten Knacki-Freund und terrorisiert mit ihrer Gang die Schwächlinge der Schulhierarchie. Aufgrund eines Missverständnisses auch Nick, der dadurch seinen scheinbaren Tod findet. Doch am nächsten Tag wacht er unverletzt auf und begibt sich zur Schule. Dort stellt er fest, dass er für andere unsichtbar und unhörbar geworden ist. Eine elegante visuelle Erklärung mit einem verletzten Vogel erläutert, dass er sich in einer Zwischenwelt befindet und sein Leben noch zu retten ist. Dabei kann ihm jedoch nur Annie behilflich sein. Eine komplizierte Liebesgeschichte sowie ein Wettlauf gegen die Zeit bahnen sich an.

    Das visuell ambitionierte Geisterdrama dient als Metapher für jugendliche Isolation und sollte bei einem Publikum mit Neigung für leicht prätentiöse Unterhaltung ankommen. ara.

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