Tucker & Dale vs. Evil Poster

„Tucker And Dayle Vs. Evil 2“: Darum warten wir noch auf das Sequel

Kristina Kielblock  

Die Fortsetzung von „Tucker And Dayle Vs. Evil“ wurde 2014 angekündigt, aber seitdem ist nichts passiert, was einen wartenden Fan fröhlich stimmen könnte. Warum?

Eli Craig hat in seinem ersten Langfilm 2010 als Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler mitgewirkt. Es ist ihm dabei außergewöhnlich gut gelungen, dem Hillbilly-Horror ein neues, sehr witziges, Antlitz zu verpassen. Der Film konnte zwar nicht an den Kassen abräumen, hat aber das Herz von Fans und Kritikern im Sturm erobert. Eine Fortsetzung wird immer noch heiß erwartet.

Auf der San Diego Comic Con 2017 haben sich die beiden Hauptdarsteller Alan Tudyk und Tyler Labine auch über die Fortsetzung von „Tucker And Dayle Vs. Evil“ geäußert, wie bei Cinemblend nachzulesen ist. Die Wahrheit ist schlicht und traurig, vermag aber die Hoffnung auf ein Sequel nicht völlig zu töten.

Skript für Teil 2 war zu schlecht

So wie die beiden Schauspieler, die schon häufig beteuert haben, dass sie beim zweiten Teil auf jeden Fall dabei wären, sagen, konnte das fertige Drehbuch zum Sequel niemanden überzeugen. Es war zu schlecht. Zwar haben es weder Alan noch Tyler gelesen, aber sie kennen die Synopse und die Reaktion von Eli Craig, die lautete: „No fucking way“.

Dass der erste Teil ein wirklich herausragendes und besonders bezauberndes Erzeugnis des Genres war, behindert nun auf gewisse Weise die Entstehung der Fortsetzung. Die Ansprüche sind hoch, denn weder Regisseur noch Schauspieler wollen mit dem Sequel hinter den Standard von Teil 1 zurückfallen. Das ist nicht unbedingt die Regel in Hollywood und daher ausdrücklich zu begrüßen.

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Es ergibt auch im Gesamtkonzept Sinn, denn der Film war keine Goldgrube, hat sich aber auf den Weg zum Kultfilm gemacht. Nun einen weiteren Teil zu produzieren, der inhaltlich keinen Mehrwert oder neuen witzigen Twist hat, sondern nur auf Einnahmen zielt, wäre kontraproduktiv.

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Sobald ein gutes Drehbuch kommt, geht es los!

Auch die beiden Schauspieler haben keine Idee, wie ein gutes Drehbuch für den zweiten Teil angelegt sein könnte. Anscheinend sieht sich auch Eli Craig selbst nicht in der Lage, die Fortsetzung zu schreiben. Nachdem der Witz am Ende des ersten Teils gemacht wurde, ist es auch nicht einfach, einen guten beziehungsweise sogar besseren Ansatzpunkt zu finden. Dennoch: Das Versprechen steht. Sobald jemand mit einer passenden Idee um die Ecke kommt, sind die Alan Tudyk und Tyler Labine absolut dabei.

„Tucker And Dayle Vs. Evil“ ist aktuell nicht mehr bei Netflix zu finden, dafür seht ihr ihn aber in der Flatrate mit Amazon Prime-Abo.

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