Toy Story 2

  1. Ø 0
   1999
Toy Story 2 Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Toy Story 2: Dritter Film aus dem Hause Pixar, der wieder mal beweist, daß die Fantasie die einzige Grenze ist.

Woody fällt in die Hände eines Spielzeughändlers, der in dem kleinen Cowboy eine unbezahlbare Rarität erkennt. In der Wohnung des Händlers lernt Woody drei weitere Wild-West-Puppen kennen, die an ein Museum in Tokio verkauft werden sollen. Woody ist hin- und hergerissen zwischen der Loyalität zu Andy und dem aufkeimenden Verantwortungsgefühl für seine neue Familie, doch Astronaut Buzz Lightyear hat bereits die Rettungsaktion eingeleitet.

Als Woody von einem fiesen Sammler entführt wird macht sich die Puppen-Clique auf, ihren Freund zu befreien – aber schon auf die andere Straßenseite zu gelangen, gestaltet sich schwierig, ganz zu schweigen von den lauernden Gefahren im Spielzeugladen gegenüber: Doppelgänger stellen sich Buzz Lightyear in den Weg, durchgeknallte Barbie-Sirenen drohen die edlen Ritter vom rechten Weg abzubringen, und obendrein entkommt Zurg, der böse Imperator, aus seiner Plastikbox…

Buzz Lightyear und seine Freunde machen sich auf den Weg, um Woody zu befreien, der von einem bösen Sammler entführt wurde. Fortsetzung von Pixars Trickfilmerstling, die nahtlos an die Erfolge des Vorgängers anknüpfen konnte.

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Kritikerrezensionen

  • Vier Jahre sind vergangen, seitdem John Lasseter erstmals die Cowboy-Puppe Woody und die Astronauten-Action-Figur Buzz Lightyear wilde Abenteuer erleben ließ – und mit seinen blitzsauberen Computerbildern den Animationsfilm revolutionierte. Nun beweist der Nachfolger eindringlich, daß auch beim dritten Film aus dem Hause Pixar die Fantasie die einzige Grenze ist. Ohne sich auch nur im Ansatz zu wiederholen, greift „Toy Story 2“ bekannte Motive und Figuren auf, fügt im Verlauf der immer unterhaltsamen und intelligenten Handlung aber auch neue Charaktere hinzu und schickt damit auch Woody und Co. in ungeahnte neue Richtungen – zur Unendlichkeit und darüber hinaus.

    „Sehr viel mehr Spaß als dieses Spektakel kann ein Film kaum machen.“ Dieses BF-Urteil aus dem Jahr 1995 trifft auch auf „Toy Story 2“ ohne Abstriche zu. Auch wenn das Tempo einen Tick weniger frenetisch ist als bei „Das große Krabbeln“, gibt es doch keine Sekunde Leerlauf in diesem Füllhorn frischer Einfälle, pfiffiger Dialoge und überbordender Action. Das beginnt schon bei dem rasenden Science-fiction-Prolog, der George Lucas‘ gefeiertes Pod Race aus „Star Wars: Episode I“ verdammt alt aussehen läßt, und setzt sich fort in eigentlich allen Szenen des Films, der trotz nachdenklicher Momente und ernster Motive weniger bös und dunkel ausgefallen ist als der Vorgänger. Wieder hat John Lasseter seine Geschichte von quicklebendigem Spielzeug im Mikrokosmos der heilen suburbanen amerikanischen Mittelklasse-Welt verankert, als Rettungsring sozusagen. Denn bei der sich blitzschnell entfaltenden Handlung, die spätestens dann alle Konventionen hinter sich läßt, wenn sich die Handlung vom heimischen Kinderzimmer in die große weite Welt verlagert, ist es gut, einen Rückhalt für den überwältigten Zuschauer zu bieten.

    Startpunkt für die Story ist ein kleiner Riß am Arm von Woody, der erklärten Lieblingspuppe des Jungen Andy, und die Bemerkung von Andys Mutter, daß Spielzeug nicht für die Ewigkeit gemacht ist. Über Umwege fällt Woody in die Hände eines Spielzeughändlers, der in dem kleinen Cowboy eine unbezahlbare Rarität erkennt. In der Wohnung des Händlers lernt Woody drei weitere Wild-West-Puppen kennen, die ihm in einer hinreißenden Sequenz berichten, daß er in den 50er Jahren der Held einer Western-Trickserie war und nun, gemeinsam mit den anderen Puppen, an ein Museum in Tokio verkauft werden soll. Während Woody, hin- und hergerissen zwischen der Loyalität zu Andy und aufkeimendem Verantwortungsgefühl für seine neue Familie, über sein Schicksal brütet, hat Astronaut Buzz Lightyear bereits die Rettungsaktion eingeleitet. Bevor er zu Woody gelangen kann, gilt es für den Rettungstrupp, eine dicht befahrene Straße zu überqueren, in einem Spielzeugladen die Konfrontation mit tanzenden Barbie-Puppen, einem Regal voller weiterer Buzz Lightyears und dessen Erzfeind Zurg zu überstehen und sich durch einen Aufzugschacht beschwerlich in die Wohnung des Sammlers zu kämpfen. In einem furiosen Showdown am Flughafen muß Woody eine Entscheidung für seine Zukunft treffen.

    Ebenso perfekt wie die Animation, die nur bei der Skizzierung von Menschen noch unbeholfen wirkt, sind abermals die Sprecher des Originals: Tom Hanks als Woody und Tim Allen als Buzz Lightyear bieten Meisterleistungen, ebenso wie die neu zum Team gestoßene Joan Cusack als Cowgirl Jesse. Und wem das noch nicht reicht, der sollte mit reichhaltigen Popkultur-Zitaten von „Star Wars“ (sehr komisch) bis „Der schwarze Falke“ (sehr subtil) endgültig für dieses Kleinod gewonnen werden, das in den USA mit 80,4 Mio. Dollar verdientermaßen den viertbesten Kinostart aller Zeit hinlegte. To infinity and beyond – fürwahr! ts.

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