Filmhandlung und Hintergrund

Kindgerechte Realverfilmung der britischen Sci-Fi-Marionettenserie, die seit den Sixties kultisch verehrt wird.

Weil Daddy Jeff (Bill Paxton) so ein begnadeter Erfinder und Multimilliardär ist, pendeln die drei Tracy-Söhne Alan, Fermat und Tin Tin mit Raketenflugzeugen zwischen ihrer heimischen Südseeinsel und der ganz privaten Weltraumstation TB5 hin und her. Solche Aktivitäten sind Superbösewicht The Hood (Ben Kingsley) schon seit längerem ein Dorn im Auge, weshalb er die Tracys auf ihrer Mondbasis festsetzt und im gestohlenen Raketenflieger zu einem großangelegten Raubzug aufbricht. Doch The Hood hat die Rechnung ohne die Cleverness des Nachwuchses gemacht.

Eine TV-Marionettenserie aus den 60er Jahren, die eigentlich nur in England erfolgreich war, erhebt ihr kunterbuntes Haupt in diesem turbulenten Familienactionspaß in bester „Spy Kids„-Tradition.

Wenn es auf der Welt Leben zu retten gilt, sind Milliardär Jeff Tracy und seine vier Söhne zur Stelle. Doch als Tracys Erzfeind The Hood in Abwesenheit der Familie deren Zuflucht überfällt, kann nur der jüngste Sohn mit seinen beiden Freunden Widerstand leisten und seinem Vater damit endlich beweisen, dass er zwar ein schlechter Schüler ist, aber ein guter Thunderbird wäre.

Im Jahr 2065 wird die Erde von dem mitten im Pazifik auf Tracy Island stationierten Rettungstrupp „Thunderbirds“ geschützt. Deren Mitglieder, Chefagent Jeff Tracy und seine fünf Söhne, haben eben erst eine Katastrophe auf einer Ölbohrinsel verhindert, als sie zu einem mysteriösen Meteoritensturm gerufen werden. Zu spät bemerkt das Team, dass sie dabei in eine Falle des Verbrechergenies The Hood tappen. Und dieser hat bloß ein Ziel: Erst die Zentrale der „Thunderbirds“ und dann die ganze Welt in seine Gewalt zu bringen.

Bilderstrecke starten(47 Bilder)
Alle Bilder und Videos zu Thunderbirds

Darsteller und Crew

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

3,0
2 Bewertungen
5Sterne
 
(0)
4Sterne
 
(1)
3Sterne
 
(0)
2Sterne
 
(1)
1Stern
 
(0)

Wie bewertest du den Film?

Kritikerrezensionen

  • Thunderbirds: Kindgerechte Realverfilmung der britischen Sci-Fi-Marionettenserie, die seit den Sixties kultisch verehrt wird.

    Mitte der Sixties waren Jeff Tracy und seine fünf Jungs coole Marionetten, die sich zur Rettung der Welt im Model- und Maschinenpark von Schöpfer Gerry Anderson austoben durfte. Heute sind die Thunderbirds ein Live-Action-Unternehmen, das sich ausschließlich an Kinder und Frühteens wendet. In den USA wurde diese Orientierung reserviert angenommen, womit man ein ausgesprochener Optimist, ein Thunderbird, sein muss, um auf dem deutschen Markt ein Durchstarten zu erwarten.

    Natürlich spielt bei der Heiligenverehrung der britischen Sci-Fi-Serie nostalgische Verklärung mit, denn Plots und Charakterzeichnung reflektierten selten die Originalität, die das Konzept mit Marionettenhelden bot. Dieses aber garantierte zumindest konstanten Charme, der sich in keiner Realverfilmung konservieren ließe, ob nun der Regisseur Costa-Gavras oder Jonathan Frakes heißt. Frakes hat sich im Enterprise-Universum bewährt und sich mit „Clockstoppers“ auch im Familyentertainment versucht, ist aber nicht die inspirierte Ideallösung, um den Brückenschlag zwischen Hommage und Neuanfang leisten zu können.

    Zumal der Vermarktungsplan ihn und die Autoren zwingt, den vermuteten Erwartungen der Kids gerecht zu werden. So werden die erwachsenen Helden der Serie, Jeff Tracy und vier seiner Söhne, ins All abgeschoben, zu Passivität verbannt, während die Vernichtung des Bösen in die Hände des jüngsten Tracy, seines Schulfreunds und einer pubertierenden Jugendfreundin gelegt wird. Die „Lost in Space“-Strategie, zu der auch das Dilemma gehört, vom Vater nicht ernst genommen zu werden, findet ihre Entsprechung auch im britischen Bösewicht, den Ben Kingsley mit Lust, Leidenschaft und Augenrollen zum Besten geben darf. Kingsleys Figur bringt die Insel- Zuflucht der Familie in seine Gewalt, um mit der Tracy-Technik Banken aus zu rauben und eine offene Rechnung zu begleichen. Im Rahmen dieses simplen, ohne echte Höhepunkte erzählten Plots kommen wie in der Serie putzige Models, aber auch CGI-Tricks zum Einsatz. Überzeugender als die Technik ist die im rosaroten Kosmos lebende Kultagentin Lady Penelope, die mit Butler Parker gelegentlich den Ton trifft, den auch die Serie propagierte. Von der FSK ab 6 Jahren freigegeben, werden die „Thunderbirds“ nach oben gewisse (Alters-)Grenzen nicht überschreiten, wird der Film, in dem sie jedes Kind kennt, von der Realität kaum eingeholt werden können. kob.

News und Stories

  • Kingsley und Jolie heiß auf "Bond"

    Kingsley und Jolie heiß auf "Bond"

    Obwohl nicht einmal der Hauptdarsteller feststeht, melden gleich zwei Oscargewinner Interesse an der Schurkenrolle an.

    Ehemalige BEM-Accounts  
  • Ben Kingsley gegen die "Thunderbirds"

    Sexy Beast Darsteller Ben Kingsley wird in der Realverfilmung der englischen TV-Serie Thunderbirds die Rolle des Oberbösewichts übernehmen. In dem Film wird es um die Familie Tracy gehen, die mit Hilfe ihrer hochentwickelten Thunderbirds geheime Missionen erledigt. Ben Kingsleys Charakter wird im Verlauf des Films den Stützpunkt der Familie, Tracy Island, angreifen. Das Familienoberhaupt Jeff wird von Bill Paxton gespielt...

    Kino.de Redaktion  

Kommentare