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The Wolves of Kromer

Kinostart: 08.03.2001
Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Modernes Märchen um Werwölfe und Maiden, die den Mord an ihrer Herrin den Werwölfen in die Schuhe schieben wollen.

Die Bewohner des britischen Provinz-Städtchens Kromer sind schockiert. Immer wieder outen sich Jugendliche der Dorfgemeinschaft als Werwölfe und durchstreifen fortan, nur mit Pelzmantel und Jeans bekleidet, die Wälder. Wie zum Beispiel der coole Gabriel. Als eines Tages auch der junge Seth mutiert, entspinnt sich zwischen den beiden eine wechselhafte Liebesbeziehung. Währenddessen setzen im Dorf zwei alte Jungfern und der Priester aus zwielichtigem Interesse alles daran, die eigentlich harmlosen Kreaturen zur Strecke zu bringen.

In einem britischen Provinz-Städtchen outen sich immer mehr Jugendliche als Werwölfe. Zwischen zweien von ihnen entspinnt sich eine Liebesbeziehung. Eher eine Parabel über Homosexualität und Außenseitertum als ein Horrorfilm.

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Alle Bilder und Videos zu The Wolves of Kromer

Darsteller und Crew

  • Lee Williams
  • James Layton
  • Rita Davies
  • Kevin Moore
  • Angharad Rees
  • Leila Lloyd-Evelyn
  • Margaret Towner
  • Rosemary Dunham
  • David Prescott
  • Matthew Dean
  • Alastair Cumming
  • Lord Biffen
  • Will Gould
  • Charles Lambert
  • Matthew Read
  • Stuart St. Paul
  • Laura Remacha
  • Carol Salter
  • Basil Moore-Asfouri
  • Teresa Green

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • The Wolves of Kromer: Modernes Märchen um Werwölfe und Maiden, die den Mord an ihrer Herrin den Werwölfen in die Schuhe schieben wollen.

    Eine der Entdeckungen des letztjährigen „Verzaubert“-Fimfestivals, zeichnet sich das Märchen über die letzten Werwölfe in „merry old England“ durch seine Genreregeln bewusst überschreitende oder als nicht existent begreifende Mischung aus Beatrix Potter, Rotkäppchen, Cornwall-Hymnen, „Arsen und Spitzenhäubchen“ und Daphne Du Mauriers Landhausgeschichten aus. Die Story ist auf ein Minimum reduziert, schwarzer Humor und Romantik gehen eine komisch-seltsame Verbindung ein, wobei lässige junge Werwölfe im Pelzmantel und mit buschigem Breitschwanz von der wie immer dumpfen Provinz ausgegrenzt werden.

    Werwolf Gabriel, der wie ein Dreitagebart-Django außerhalb des Fleckens Kromer in den Wäldern lebt, hat sich in den jungen Milchbart Seth verliebt, der alsbald wie Gabriel zum Werwolf mutiert. In Kromer setzen alte spinnerte Jungfern und der Priester jeweils aus unterschiedlichen Interessen alles daran, die eigentlich harmlosen Werwölfe zur Strecke zu bringen. Es gelingt, jedoch ist der Tod für Seth und Gebriel, die sich endlich finden können, eine Erlösung, die im Himmel mit dem Gassenhauer „Spirit in the Sky“ ausgiebig betanzt wird.

    Mit Horrorfilm hat das im Grunde wenig zu tun, eher mit schwulen jungen Männern, deren romantisches Balzen sie unfähig macht, sich gegen ihre Verfolger zu wehren. Die Außenseiter sind willige Opfer, die an einem See eine harmlose Barbecue-Party feiern, Blumenblätter pflücken (er liebt mich, er liebt mich nicht) und niemanden erschrecken. Gewalt entsteht durch Kirche und Dörfler. Popsänger Boy George führt als Erzähler in die Geschichte ein, die als kurioser Genremix in Programmkinos mit Sinn für englische Verrücktheiten entsprechend Interessierte anziehen könnte. ger.
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