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Filmhandlung und Hintergrund

The Thing: Prequel zu John Carpenters gleichnamigem Horrorfilm aus dem Jahr 1982 über eine Forschergruppe, die in der Antarktis auf ein tödliches außerirdisches Wesen stößt.

Eine norwegische Forschergruppe entdeckt bei einer Expedition in der Antarktis unter Eismassen ein Raumschiff, an dessen Bord sich ein eingefrorenes, lebloses Wesen der dritten Art befindet. Die Paläontologin Kate Lloyd macht sich umgehend an die Untersuchung des Wesens. Doch bei dem Experiment wacht das Wesen auf und beginnt, das Team der Reihe nach auszulöschen. Die Forscherin versucht gemeinsam mit dem Hubschrauberpiloten Sam Carter, zu fliehen. Da der Parasit die Fähigkeit zur Mimesis hat, scheint es jedoch kein Entkommen mehr zu geben.

Eine norwegische Forschertruppe entdeckt im ewigen Eis ein Raumschiff, in dem sich ein todbringender Insasse befindet. Prequel des Klassikers von John Carpenter, das im harten Horrorstil von den ersten Opfern des Dings erzählt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Prequel zu John Carpenters SciFi-Horrorklassiker “Das Ding aus einer anderen Welt” (1982), das Paranoia um eine in der Antarktis gelandete außerirdische Lebensform heraufbeschwört.

    Carpenters Kultfilm mit Kurt Russell war seinerseits ein Remake von Howard Hawks Filmadaption (1951) der Kurzgeschichte “Who Goes There?”. Die Neuversion schließt jetzt den Kreis, in dem sie die gleiche Geschichte als Inspiration angibt. Eingangs fühlt man sich stark an den Thriller “Whiteout” mit Kate Beckinsale erinnert, der gleichfalls in einer frostig-entlegenen Forschungsstation in der Antarktis angesiedelt war. In der Hauptrolle findet sich in Gestalt von Mary Elizabeth Winstead (“Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt”) ebenfalls eine widerstandsfähige Frau, die auf den Spuren von Sigourney Weavers Amazone Ellen Ripley in “Alien” wandert.

    Winstead spielt die Paläontologin Dr. Kate Lloyd, die eingeflogen wird, um bei der Erforschung einer Eismumie zu assistieren. Diese erwacht unerwartet zum Leben und stellt sich als parasitärer Organismus heraus, der sich in menschlichen (oder tierischen) Wirten einnistet. Etliche Mitglieder des Forschungsteams werden befallen, ohne dass ihnen zunächst äußerlich etwas anzumerken wäre. So ergibt sich vorerst eine typisch angespannte Murder-Mystery-Struktur, da jeder jeden verdächtigt. Alsbald “schlüpfen” krabben- und wurmartigen Wesen (“Alien” lässt grüßen) aus den Körpern und diese mutieren aus diversen Gliedmaßen zusammengesetzt in eine ekelig-groteske Monsterkreatur, die Gene mit Frank Henenlotters “Basket Case” oder auch David Cronenbergs “Die Unzertrennlichen” teilt. Im Gegensatz zu diesen mit Animatronik und Makeup-Effekten kreierten Gruselgeschöpfen, sind hier CGI-Effekte am Werk, die recht deutlich als solche zu erkennen sind. Insgesamt hält Regisseur Matthjs van Heijningen Jr. die Aufnahmen in einer verwaschen-dunklen Farbpalette, womit konstant eine schleichend düstere Stimmung aufrechterhalten wird. Das klaustrophobische Ambiente wird schließlich mit der Weitläufigkeit der arktischen Landschaft und der Eishöhle, wo sich das riesige Raumschiff befindet, ersetzt. Dort kommt es zum finalen Showdown, wo sich Dr. Lloyd mit einem Flammenwerfer ausgerüstet als patente Parasitenkillerin beweist. Der Film endet dort, wo Carpenters beginnt und verneigt sich damit einmal mehr vor dem Vorbild, dem mehrfach gebührend Hommage gezollt wird. Selbst ein Anklang von Ennio Morricones Originalscore ist kurz zu hören. Klassische Spannung und groteske Horrorkreaturen dürften auch das Ding einer neuen Generation von Fans sein. ara.

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